Der Schwarze Laber Radweg im Bayerischen Jura

Dem mäandernden Flusslauf folgend bietet das Tal der Schwarzen Laber zwischen der Pfalzgrafenstadt Neumarkt und Sinzing nahe der Welterbestadt Regensburg eine grandiose Naturkulisse. Saftgrüne Wiesen, sauerstoffreiche Wälder, markante Felsformationen des Bayrischen Jura, farbenprächtige Blütenmeere, geheimnisvolle Moore, artenreiche Wacholderheiden und prachtvolle Orchideen - unberührte Wald- und Hügellandschaften so weit das Auge reicht. Der Schwarze Laber Radweg durchquert auf seiner 85 km langen Wegstrecke ein intaktes Ökosystem aus einzigartiger Flora und Fauna. Den Radfahrer erwarten sprudelnde Quellen, Bäche umsäumt von saftigen Wiesen und imposante Jurafelsen entlang steil aufragender Talhänge.

Die abgeschiedene Naturlandschaft regt immer wieder zum Innehalten an, was die Tiefsinnigkeit fördert und die Genusstour unvergesslich macht. Abschalten, entschleunigende Momente genießen und die Seele baumeln lassen - dies fällt in dieser Naturregion alles andere als schwer. Die Grüne Lunge der ländlich geprägten Landschaft im Tal der Schwarzen Laber ist zum Radfahren wie geschaffen, weil die Ruhe und Beschaulichkeit die Sinne schärft und demzufolge das körperliche und seelische Wohlbefinden stärkt.

Bei der Tour durch das Tal der Schwarzen Laber sollte man vor allem eines mitbringen: genügend Zeit, um sich von den bunten Blütenmeere in den Talwiesen, geheimnisvollen Moore und sonnigen Talhängen mit ihrem artenreichen Magerrasen verzaubern zu lassen. Die Vegetation mit ihren Wacholderbüschen, Silberdisteln und Orchideen lassen das Herz eines jeden Naturliebhabers höher schlagen. Umrahmt von imposanten Felsformationen - Charaktermerkmal des Bayerischen Jura - bietet die Natur ein beeindruckendes Schauspiel. Als natürliches, nahezu unberührtes Flusstal windet sich die Schwarze Laber entlang der felsenreichen Jurahänge. Natürlich fehlen freundliche Gastgeber entlang der Wegstrecke nicht, die die hungrigen und durstigen Ausflügler mit regionalen Spezialitäten verwöhnen.

Eine weitere Besonderheit des Radwanderweges im Tal der Schwarzen Laber stellen die künstlerisch gestalteten Informationspavillons dar. Diese wurden an fünf Standorten zu verschiedenen Blickwinkeln des Leitthemas „Fluss – Tal der Schwarzen Laber“ Auskunft erstellt. Als verbindendes Element zwischen diesen Informationsstationen dient die Kette der blauen Dolomitsteine entlang des Weges. Die künstlerischen Bauten aus Holz und Stein informieren lehrpfadartig zu unterschiedlichen Teilaspekten des Leit-Themas „Tal der Schwarzen Laber“. Die äußere Gestalt weist an allen Standorten eine einheitliche Grundform auf, um so den Wiedererkennungswert zu fördern. Die Pavillons unterscheiden sich durch ihre speziellen Themen, die durch Kunstobjekte und Informationen unterschiedlich dargestellt werden.

Sowohl in Neumarkt als auch Sinzing ist der Schwarze Laber Radweg hervorragend an das Fernradwegenetz wie z.B. den Fünf-Flüsse-Radweg, Fränkischer WasserRadweg und Donau-Radweg angebunden.