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  • Gierseilfähre Eining-Hienheim (Landkreis Kelheim)
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zu den
Informationen

Deutscher Limes-Radweg - Obergermanisch-Raetischer Limes

Streckendaten

Ausgangspunkt: Amorbach (Landkreis Miltenberg) (Meereshöhe: 473 m)
Endpunkt: Mönchsroth (Landkreis Ansbach)

Streckenlänge: 227 km
Höhenmeter: 2764 hm (empfohlene Fahrtrichtung)

Die 227 km lange baden-württembergische Etappe beginnt zwei Kilometer östlich von Schneeberg (Unterfranken) und endet an der bayerischen Landesgrenze, südlich der Gemeinde Mönchsroth im mittelfränkischen Landkreis Ansbach (dort befindet sich neben der Wachtturmstelle WP 13/2 der Teilnachbau eines Limes-Steinturmes).

In Baden-Württemberg treffen der Obergermanische Limes (Provinz »Germania superior«) und der Raetische Limes (Provinz »Raetien«) aufeinander. Die geographische Schnittstelle befindet sich in der Kleinstadt Lorch im Herzen des Stauferlandes, rund 10 km westlich von Schwäbisch Gmünd. Nordöstlich des Klosters Lorch (ehemalige Benediktinerabtei) verlief einst die Nordgrenze der römischen Provinzen Germania und Raetia, wo sich ein rekonstruierter Wachtturm befindet. Zugleich bildete der von Norden kommende Limes das sogenannte Limesknie, da von hier ab der Grenzwall nach Eining an der Donau bzw. der Donaulimes nach Passau verläuft. 

Streckengrafik


Bewegen sie ihren Cursor auf dem Höhenprofil, wird interaktiv oben auf der Streckengraphik die geographische Position eingeblendet.

Haftungsausschluss:

Biketouristik – Media übernimmt keine Gewähr für die Korrektheit downgeloadeter Trackdaten. Die Verwendung von GPS-Tracks geschieht in Eigenverantwortung des Users und schließt Haftungsansprüche gegenüber dem Anbieter ausnahmslos aus.



Der Obergermanisch-Raetische Limes umfasst eine Länge von 550 Kilometern* und durchzieht von Bad Hönningen/ Rheinbrohl am Rhein (Rheinland Pfalz) bis zum Kastell Eining an der Donau (Niederbayern) über 150 Kommunen und 20 Landkreise. Der Grenzabschnitt wurde in mehreren Bauphasen zwischen 100 n. Chr. und dem Ende des 2. Jahrhunderts n. Chr. errichtet, deren Befestigung im Wesentlichen aus Kastellen, Wachttürmen, Mauern, Wällen und Palisaden bestand. *Der Zickzackkurs des DLR entlang des Obergermanisch-Raetischen Limes ergibt eine Wegstrecke von 760 km, womit die Radstrecke im Vgl. zum römischen Grenzverlauf 210 km länger ist.

Die Länge des Obergermanisch-Raetischen Limes in Baden-Württemberg beläuft sich auf 164 Kilometer, wogegen die schlängelnde Radstrecke mit 227 Kilometer 63 km länger ist. Der baden-württembergische Streckenanteil des Deutschen Limes-Radweg teilt sich in den Obergermaischen Limes (149 km) und den Raetischen Limes (78 km) auf.

Beschilderung

 

Das Logo mit dem stilisierten Wachtturm ist die offizielle Markierung des Deutschen Limes-Radweg. Der Obergermanisch-Raetische Limes ist durchgängig mit (rot-) braunen Hinweisschildern und einheitlichem Logo (Buchstaben „D“ und „L“ im umfassten Limesturm) in beiden Fahrtrichtungen gekennzeichnet.

Großformatige Radwegschilder bzw. Einschubplaketten an Hauptwegweisern kennzeichnen den Routenverlauf. Dennoch ist es ratsam, zusätzlich eine App oder GPS-Navigation zu verwenden. Sollte die GPS-Trackanzeige wider Erwarten doch einmal von der Beschilderung abweichen, empfehlen wir der offiziellen Wegweisung zu folgen.

Streckenverlauf

Die Etappe beginnt an der Bundeslandgrenze Bayern / Baden Württemberg. Die Strecke verläuft weiter über die Stadt Walldürn (Neckar-Odenwald-Kreis) - Öhringen - Lorch - der Stauferstadt Schwäbisch Gmünd und Aalen (Limesmuseum). Im Weiler Strambach nahe der Gemeinde Stödtlen im Landkreis Ostalbkreis wird abermals die Bundeslandgrenze nach Bayern überquert, wo man kurz darauf die Gemeinde Mönchsroth erreicht.

Streckencharakter

Geradelt wird abwechselnd auf Radwegen, verkehrsberuhigen Nebenstraßen, Flurbereinigungswegen sowie naturnahen Wald- und Schotterwegen, wobei die Bodenbeschaffenheit im Allgemeinen recht gut ist. Die Fahrbahnoberfläche besteht abwechselnd aus asphaltierten, geschotterten, gepflasterten oder wassergebundenen Untergrund. Das Streckenprofil weist den üblichen hügeligen "Landlimes-Charakter" auf der entsprechend Höhenmeter aufweist. Schließlich verlief der "Trockene Limes" vornehmlich über Höhenrücken (Wachttürme wurden meist in Sichtweite zueinander errichtet), was dementsprechend mit einem ständigen Up & Down einhergeht. Die Strecke durch Baden-Württemberg zählt mit fast 2.800 hm zu den anspruchsvollsten Etappen des gesamten DLR. Der anspruchsvollste Anstieg beginnt in Murrhard (KM 112) wo binnen 12 Kilometer 300 Höhenmeter überwunden werden (Streckenzenit 567 m ü.NN.), worauf das nachfolgende Streckenprofil wesentlich moderater ausfällt. 

Insbesondere die bergigen Landlimesabschnitte erfordern eine gute Kondition (Kraftausdauer), wobei sich die körperliche Belastung für ebiker entsprechend der Akku-Zuschaltung relativiert. Die Reichweitenkapazität (Höhenmeter saugen Strom) sollte im Auge behalten werden!  

Je nach Streckeprofil, körperlicher Fitness und Interesse an der Römergeschichte ergibt sich eine "rechnerische" Tagesreichweite. Gerade weil es in Deutschland keinen anderen Themenradweg gibt, der wie an einer Perlenkette aufgereiht soviel dichtgedrängte Attraktionen und Sehenwürdigkeiten bietet, sollten Limesradler das Motto „Auf den Spuren der Römer radeln“ beherzigen und wissbegiertig in die Zeit der Antike eintauchen, anstatt "blindlings" von Ort zu Ort zu eilen. Um unterwegs stets im Bilde zu sein wo sich archäologische Denkmäler befinden ist es hilfreich, sich die Standorte (POI's) in chronologischer Reihenfolge zu notieren (filterbar via interaktive Kartengraphik des Vereins Deutsche Limes-Straße). Die Besichtigung von Kastellen, Badeanlagen und rekonstruierten Wachttürme mitsamt ihrer Grenzbefestigungen (Wallanlagen, Gräben, Mauern und Palisaden) sowie das Sammelsurium an Informationsschautafeln bedarf einer ausgeklügelten Zeiteinteilung. Zudem vermitteln Römermuseen mit ihren zahllosen archäologischen Fundstücken wertvolles Fachwissen. In Anbetracht dessen sollte das Tagespensum (Etappenlänge) zweckmäßig angepasst werden.

Etappenplanung

Angesichts der vielfältigen römischen Relikte empfiehlt es sich genügend Zeit einzuplanen. Die Tour führt entlang der Außengrenzen der römischen Provinzen Obergermanien (»Germania superior«) und Raetien (»Raetia«) zu spektakulären Fundplätzen und Ausgrabungsstätten, die eine beeindruckende Kulturgeschichte widerspiegeln.

 Für den recht bergigen Obergermanisch-Raetischen Limes durch Baden Württemberg ist eine drei- bis viertägige Etappentour (Ø Tagespensum 76 km oder 57 km) ratsam, um sehenswerte Zeugnisse und rekonstruierte Nachbauten angemessen würdigen zu können.

Größere Ortschaften oder Tourismusorte verfügen i.d.R. eine adäquate Auswahl an Hotels, Gasthöfen und Pensionen. Während Individualreisende (1-2 Pers.) Unterkünfte i.d.R. durchaus kurzfristiger buchen können, tun dies Gruppenreisende vor allem in der Hauptsaison (Juli/August) besser frühzeitig.

 Robuste Tourenräder, Trekkingbikes, Mountainbikes, E-Bikes und Gravelbikes mit widerstandsfähiger Pannenschutzbereifung sind für diese Strecke am besten geeignet. 

Streckenbeschreibung

Walldürn-Reinhardsachsen

Kleinkastell Haselburg. Sichtbar: Restauriertes Osttor mit Ansätzen der Umfassungsmauer zu beiden Seiten. Aufgabe: eventuell Überwachung eines Limesdurchganges.

Nördlich von Walldürn

Limespfad: 2,2 Kilometer entlang des Limes. Sichtbar: konservierte Fundamente von Wachttürmen, einer davon mit Nebengebäude und rekonstruierter Palisade.

Walldürn

Stadt- und Wallfahrtsmuseum: vorwiegend Material von römischen Fundstellen des Ortes. Kastell: Nicht überbaut, sog. Archäologisches Reservat. Flache Bodenwellen im Gelände markieren die Lage der Umfassungs- mauer. Kastellbad im Reihentypus mit Hypokaustum: Steinmauern der 2. Bauperiode konserviert. Holzpfeilerstellungen markieren den Standort der tragenden Pfosten der hölzernen Vorhalle. Kopie des Weihesteins an die Göttin Fortuna.

Buchen-Hettingen

Kleinkastell Hönehaus. Sichtbar: steinerne Umwehrung mit zwei Eingangstoren. Das Kastell gehörte zu den Hauptvermessungspunkten der hier schnurgerade verlaufenden Limeslinie. Nördlich (WP 7/48) und südlich (WP 8/1 und 8/2) des Kleinkastells befinden sich drei restaurierte Turmstellen. Ausgehend vom Kastell Hönehaus erschließt ein Rundwanderweg in zwei Varianten (6 bzw. 13 km) neben dem Kastell zwei der restaurierten Turmstellen.

Buchen

Das Bezirksmuseum Buchen präsentiert den Limes als Meisterwerk römischer Ingenieurskunst. Auf einer Länge von rund 80 Kilometern bauten die Römer ihren Limes schnurgerade ohne Rücksicht auf das Gelände. Diese Meisterleistung kann im Bezirksmuseum spielerisch nachvollzogen werden. Hierzu wurde ein Geländeprofil angefertigt, das maßstabsgerecht auf ein Luftbild-Puzzle der Limesstrecke aufgesetzt werden kann. Doch nicht nur die Vermessungstechnik der Römer – dargestellt am »Limeslaufsteg« – bildet einen Schwerpunkt der neu gestalteten Abteilung. Das Bezirksmuseum hat zudem die Ausgrabungen des Altertumsvereins Buchen in den 1860er Jahren am Kastellplatz Schloßau, die Funde aus den Kleinkastellen auf Buchener Gemarkung sowie die Bedrohung und den Schutz der Bodendenkmäler thematisiert. Neben eigenen Beständen werden zahlreiche Leihgaben aus privatem und öffentlichem Besitz gezeigt. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Präsentation zur Vermessungstechnik der Hochschule für Technik Stuttgart–Vermessung und Geoinformatik sowie durch eine kindgerecht aufbereitete Ausstellung zur römischen Geschichte in der Spielzeugabteilung.

Zwischen Bofsheim und Osterburken

Das konservierte Turmfundament von WP 8/25 liegt im Bereich von zwei gut sichtbaren Limesabschnitten.

Osterburken

Doppelkastell am Südrand des Kirnautals. Sichtbar: Südöstliche Mauer des Kohortenkastells (Cohors III Aquitanorum) und Umfassungsmauer mit Tordurchlässen des angebauten Annexkastells sowie Teile der Wehrgräben.

Römermuseum Osterburken am UNESCO-Welterbe Limes, ein Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg. Das Museum informiert überregional über den Limes. Gezeigt werden Funde von der römischen Grenze aus dem nördlichen Baden-Württemberg, auch vom Odenwaldlimes. Schwerpunkt der Vermittlung sind die Kul- tur der Römer und Germanen an der Grenze, römische Religion und das Badewesen. Die herausragenden Funde aus Osterburken – der Mithrasstein und der Weihebezirk der Beneficiarier mit seinen zahlreichen Holzbefunden und Weihesteinen – werden hier präsentiert.

Im hinteren Teil des Museums sind die konservierten Reste eines Badegebäudes (Bad II) zu sehen. Nur 300 m vom Museum entfernt befindet sich der Standort des Annexkastells. Die Mauerreste sind in einer Parkanlage frei zugänglich. Eindrucksvoll wird das rechte Tor des Kohortenkastells mit seinen beiden Durchfahrten und flankierenden Wehrtürmen durch einen 14 Meter hohen Stahlrahmen visualisiert. Ein Archaeoskop vermittelt das Aussehen des Tores in römi- scher Zeit.

Widdern

Vermittlungsort „Wachthaus am Limes”: Auf dem Glasenberg zwischen Unterkessach und Jagsthausen befindet sich das „Wachthaus am Limes”. Darin sind diverse römische Artefakte beziehungsweise museale Nachbildungen zu sehen; der Schwerpunkt liegt aber in der Ausstellung zur römischen Münzkunde. Führungen werden ebenfalls angeboten.

Zwischen Osterburken und der A 81

Waldstück Förstlein: nachgebauter Wachtturm mit Limesmauer, auf dem Umgang bieten Archaeoskope einen Blick in die Römerzeit. Hergenstadter Wald: einer der besterhaltenen Abschnitte des Limes. Der Wall ist auf rund 400 m Länge im Gelände sichtbar.

Jagsthausen

Freilichtmuseum im Areal des zweiten Kastellbades (sog. Archäologisches Reservat). Fundament soweit bekannt innerhalb einer Parkanlage konserviert. Schautafeln und Kunststeinabgüsse wichtiger Inschriften und Bildwerke aus Jagsthausen und der Region informieren über den Truppenstandort (Kohortenkastell und Zivilsied- lung). Schlossmuseum in der Götzenburg: Römische Kleinfunde, Inschriften und Bildsteine. Friedrich-Krapf-Museum im Alten Rathaus, Ausstellung „Beständige Begleiter“: Hier wird hauptsächlich die Bedeutung der Tonwaren im Leben der Menschen in römischer Zeit dargestellt. Anschaulich werden verschiedene Lebensbereiche der Römer gezeigt. Illustrationen, Texte und Videoclips erläutern den Verwendungszweck der Ausstellungsstücke, so dass ein Einblick in römisches Leben um 200 n. Chr. möglich wird.

Westlich vom Wald- & Schlosshotel Friedrichsruhe Wald »Pfahldöbel«: Einer der besterhaltenen Abschnitte des Limes. Graben und Wall auf rund 500 m Länge im Gelände sichtbar.

Öhringen

Öhringen gehörte mit zwei Kastellen und einer großen Zivilsiedlung zu den wichtigsten Truppenstandorten am Limes. Sichtbare römische Baureste sind nicht mehr vorhanden, zumal die antiken Siedlungsflächen weitgehend modern überbaut sind. Beim Abbruch des alten Schlachthofes 2016 wurden die Reste eines Kastellbades entdeckt.

Weygang-Museum: Römische Funde aus Öhringen und Limes-Container mit beleuchtetem 3D-Modell des Limes im Hohenloher Land, wichtige Zivilsiedlung zwischen den beiden Kastellen inschriftlich überliefert als Vicus Aurelianus. Sehenswert: Rekonstruiertes Limestor aus farbig bemaltem Holz und Limeshecke auf dem Gelände der Landesgartenschau 2016 in der Cappelaue, Park mit Nach- bildungen römischer Steindenkmäler vor dem Eingang des Kreiskrankenhauses; im Eingangsbereich des Krankenhauses kleine Ausstellung zur medizinischen Versorgung in römischer Zeit. Konserviertes Turmfundament von WP 9/33 am Nordrand der Stadt.

Öhringen ist Station des 28 km langen und umfangreich beschilderten Limes-Lehrpfades. In Öhringen selbst führt der 6,2 km lange Rundweg „Via Aureliana” zu den römischen Fundstellen und Dokumentationen des Ortes. Quelle: zum Teil entnommene Inhalte von der Deutsche Limes-Straße e.V.

Publikation des Landesamtes für Denkmalpflege „UNESCO-Welterbe Grenzen des Römischen Reiches (Obergermanisch-Raetischer Limes in Baden Württemberg)

Limes Blicke

Aussichtsplattformen in Zweiflingen, Öhringen und Pfedelbach. Um den schnurgeraden Verlauf des UNESCO-Welterbes Limes im Norden Baden-Württembergs, in der Region Hohenlohe, erlebbar zu machen, riefen drei Kommunen das gemeinsame und am Limes einmalige Projekt „Limes Blicke“ ins Leben. In allen drei Gemeinden bieten nun Aussichtsplattformen im Verbund eine Blick- beziehung vom Pfahldöbel bei Zweiflingen quer über das Öhringer Becken bis zum WP 9/51 im Wald bei Pfedelbach- Gleichen. Pfedelbach ist Station des Limes-Lehrpfades.

Zwischen Öhringen und Mainhardt

Von der Römerturm- hütte bei Pfedelbach-Gleichen führt ein Weg zum Obergermanisch-Raetischen Limes. Nach einem Kilometer erreicht man die Überreste des WP 9/51. Dabei handelt es sich um einen der höchst seltenen Sechsecktürme und wahrschein- lich den Hauptvermessungspunkt bei der Absteckung der insgesamt 80 km messenden schnurgeraden Limeslinie. Sichtweite bis zu 45 km. Nördlich von WP 9/51 Spuren von Wall und Graben des Limes. WP 9/57 nördlich von Schön- hardt an der L 1050 ist heute noch als großer Schutthügel erkennbar. Ab WP 9/64 bei Geißelhardt ist südlich des ehemaligen Gasthauses »Römergraben« die Limestrasse als Gehölzstreifen kenntlich. Dabei Nachbau eines hölzernen Limesturms.

Mainhardt

Kohortenkastell. Sichtbar: Südwestlicher Eckbereich der Umwehrung mit Turm und Teilen der Wehrmauer. Römermuseum mit Fundstücken aus Kastell und Zivilsiedlung und multimedialer Präsentation der virtuellen Limeswelten. 500 m südlich der B 14 Wall und Graben des Limes erhalten; Limesnachbau mit Graben, Wall und Palisade unmittelbar an der B 14; WP 9/72 im »Buchwald« als Schutthügel kenntlich. Mainhardt ist Station des Limes- Lehrpfades.

Zwischen Mainhardt und Grab

Östlich von Mönchsberg: WP 9/75 im Wald »Hofbergle« ausgegraben, Ruine restauriert. Östlich der Rösersmühle: WP 9/77 im »Färberswald«, hervorragend erhaltene und restaurierte Ruine. Waldabteil „Säugraben“ nördlich von Grab: Wall und Graben des Limes außergewöhnlich gut erhalten. Dieser Abschnitt gehört zu den eindrucksvollsten Limes- strecken in Baden-Württemberg.

Großerlach-Grab

WP 9/83 auf dem »Heidenbuckel«, dem zweithöchsten Geländepunkt am obergermanischen Limes in Baden-Württemberg. Steinturm in voller Höhe rekonstruiert, dazu Limesrekonstruktion mit Palisade, Wall und Graben in einer Waldschneise. Wahrscheinlich einer der Hauptvermessungspunkte der schnurgeraden Limesstrecke. Großerlach-Grab ist die erste Station des 28 km langen, umfangreich beschilderten Limes-Lehrpfades.

Zwischen Grab und Murrhardt

WP 9/91 nördlich von Siegelsberg, im Volksmund »Römerschanze«, 4 m hoch aufgemau- ert. WP 9/96 auf dem »Heidenbühl«: Zwei Steinturmfundamente mit Erläuterungstafeln, ein Turm bis 6 Meter Höhe rekonstruiert.

Murrhardt

Carl-Schweizer-Museum: Römische Sammlung, Funde aus Kastell, Zivilsiedlung sowie vom Limes mit multimedialer Präsentation der virtuellen Limeswelten. Rekonstruierte Jupitersäule (Sockel) mit kapitolinischer Wölfin, Kopien und Originale wichtiger Inschriften aus der Region. WP 9/99 bei der Lindersthütte nördlich der Alm-Siedlung mit besonderer Fundamentgröße (wichtiger Signalturm). Ärztehaus am Römerbad: im Foyer Präsentation von zwei größeren Architekturresten des 2010 entdeckten Kastellbades, weitere Informationen zu den Römern in Murrhardt. Der 11 km lange Rundweg „Entlang der Limeswachttürme” erschließt mehrere Wachtturmstellen sowie einen gut sicht- baren Abschnitt des Limesverlaufes.

Südlich von Murrhardt

Mittelalterlicher Bildstock (rekonstruiert) auf der Turmstelle WP 9/103. Konservierte Ruine des Turmes WP 9/104 mit gut erkennbarem Limesverlauf, dem nach Süden bis zum WP 9/111 an der Straße Fornsbach–Ebnisee gefolgt werden kann.

Zwischen Welzheim und Lorch

WP 9/116 an der Straße von Welzheim nach Fornsbach, südöstlich des Spatzenhofes: außergewöhnlich großes Turmfundament konserviert. Ver- mutlich Vermessungspunkt erster Ordnung der geraden Limeslinie. Ab hier erstreckt sich nach Süden westlich der Straße Kaisersbach–Welzheim einer der am besten erhal- tenen Limesabschnitte.

Kleinkastell Ebnisee

Spuren der Umfassungsmauer als flacher Schuttwall zu erkennen.

Welzheim

Welzheim gehört mit zwei großen Kastellen und einem Kleinkastell zu den wichtigsten Truppenstandorten am obergermanischen Limes.

a) Westkastell: 4,3 ha, Standort einer Reitereinheit (Ala), fast vollständig überbaut, ein markierter Abschnitt der Südmauer ist sichtbar.

b) Ostkastell: 1,6 ha, östlich der geraden Limeslinie auf einer Hochfläche über der Lein. Konserviert sind Teile der Um- fassungsmauer mit Rekonstruktion des Westtores. Die ge- samte Kastellfläche besitzt den Schutzstatus eines sog. Archäologischen Reservates und ist als archäologischer Park mit Nachbildungen römischer Steindenkmäler und Erläuterungstafeln über das römische Welzheim gestaltet worden. Ausgegrabene Gebäude sind mit Steinplatten markiert, ein Brunnen wurde rekonstruiert. In den Türmen des Westtores bei Kastellwachen und Führungen weitere Informationen. Der 5,6 km lange Premiumspazierwanderweg „FeenSpuren Römerwald“ führt am Limes entlang und erschließt die Wachtturmstelle „Göckelerturm“, ein Abstecher zum Ost- kastell ist möglich.

c) Kleinkastell Rötelsee: Etwa 1,5 km nördlich vom Westkastell auf einer Anhöhe östlich der Straße von Welzheim nach Gausmannsweiler gelegen. Vom Kleinkastell mit einer Innenfläche von 324 m2 sind die Kastellmauern konserviert und die Grundrisse der hölzernen Innenbauten mit Betonplatten im Grundriss angedeutet. Musterbeispiel eines Kleinkastells am obergermanischen Limes. Aufgabe war möglicherweise die Überwachung eines Limesdurchganges. Südlich des Kleinkastells Rötelsee Limesnachbau mit Graben, Wall und Palisade. Museum Welzheim: Große Abteilung zur Römerzeit mit vielen Fundstücken aus Welzheim und weiteren Erläuterungen.

Zwischen Welzheim und Lorch

WP 9/134: Fundament res- tauriert. WP 12/7 als flacher Hügel in der Wiese erkennbar. WP 12/8 mit konservierten Grundmauern. WP 12/9 „Bemberlesstein“: Fundament restauriert, Limes hier teilweise eindrucksvoll erhalten. Konservierte Turmruine WP 12/11 auf einer Erhebung. Von hier aus in römischer Zeit ausge-zeichnete Fernsicht (Wald in der Antike gerodet). WP 12/13 ist kein Turm, sondern ein 10,5 x 10,5 m großes Kleinkastell.

Lorch

Kloster Lorch an der Straße Lorch – Pfahlbronn. Nordöstlich des Klosters in der Nähe des vermuteten WP 12/14 Nachbau eines hölzernen Wachtturms und eines Palisadenabschnitts. Der Turm bietet einen weiten Ausblick. Hier befand sich der Limesknick, dargestellt durch eine Palisade. Kastell inmitten der Stadt weitgehend überbaut. Südlichster Stützpunkt am obergermanischen Limes an der Durchgangsstraße von Bad Cannstatt durch das Remstal nach Raetien. Sichtbar: Fundament des nördlichen Turmes des Westtores im Hof des evangelischen Gemeindehauses. Stadtrundgang zu historischen Themen im Stadtkern.

Zwischen Lorch und Schwäbisch Gmünd Kleinkastell Kleindeinbach westlich des Rotenbachtales. Flacher Schuttwall der Wehrmauer im Wald erkennbar, vergleichbar mit dem Kleinkastell Rötelsee. Wichtige Funktion des knapp 600 m2 großen Kastells bei der Überwachung des Limes an der Grenze zwischen den römischen Provinzen Obergermanien und Raetien.

Kleindeinbach-Rotenbachtal

Ca. 500 Meter östlich des Kleinkastells Kleindeinbach markanter Punkt des Limes: Beginn der raetischen Mauer (der Limes im Bereich der Pro- vinz Raetien wurde ab Anfang des 3. Jahrhunderts durch eine Steinmauer markiert). In der Provinz Obergermanien entstanden zeitgleich Palisade, Graben und Wall. Mauerfundament nach Ausgrabungsbefund restauriert, weitere Fortsetzung der Mauer nach Osten als flacher Wall. Kleinkastell Freimühle: 2006 wurde das östlich des Rotenbachtales gelegene Kleinkastell Freimühle, von dem bislang kaum etwas zu erkennen war, wieder sichtbar gemacht.

Ein mächtiger Erddamm, der an der Stelle der beiden Tore unterbrochen ist, markiert den Verlauf der Umwehrung des 0,29 ha großen Kastells. Parkplatz am Eingang des Roten- bachtales: Informationspavillon, Landschaftsmodell, Meilenstein und Nachbau von Graben/Wall, Palisade und Mauer. Von hier aus erschließt ein archäologischer Rundwander- weg die Denkmäler im Rotenbachtal und am Schirenhof.

Schwäbisch Gmünd

Kohortenkastell Schirenhof: Am Nordende einer erhöhten, in das Tal der Rems vorspringenden Geländezunge verbergen sich Überreste eines römischen Kohortenkastells unter dem Wiesengelände des Schirenhofs. Sichtbar: Grundmauern vom vollständig ausgegrabenen Bad des Kastells Schirenhof. Unweit des Bades Standort des Kastells, das mittels einer Plexiglasscheibe visualisiert wird. Museum im Prediger, Johannisplatz: Funde aus Kastell und Bad. Relief einer Quellnymphe.

Am Westhang des Rotenbachtals vor den Toren Schwäbisch Gmünds an der Binnengrenze zwischen den beiden römischen Provinzen Obergermanien (Germania superior) und Raetien (Raetia) ist ein bemerkenswerter Wechsel in der Konstruktion der Grenzanlage zu beobachten. An dieser Nahtstelle stoßen die raetische Mauer und die Palisade des obergermanischen Limes aufeinander. Ein Limes-Informationspavillon und der Nachbau der Grenzsituation erinnert am Eingang zum Rotenbachtal daran. Die Badeanlage am Schirenhof wurde mit dem Kastell erbaut. Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat die Grundmauern wiederherstellen lassen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Und an einer weiteren markanten Stelle wird auf das Weltkulturerbe aufmerksam gemacht: Die Rekonstruktion des raetischen Limes wurde am Eingang zum Erholungswald Taubental am Verlauf des Limes geschaffen. Im Boden sind die Reste der römischen Grenze bis heute vorhanden.

Böbingen

Kastell auf einem Bergsporn über der Rems in strategisch günstiger Lage. Von dort einst Blickkontakt zu 20 Wachttürmen am Limes. Sichtbar: Fundamente des süd- lichen Kastelltores mit Tortürmen, südöstliche Ecke mit Turm, Teile der Ostmauer mit Turm. Informationstafeln am Limes sowie im Bereich des Kastells und des ehemaligen Kastelldorfes (Vicus), wo ein Bad, ein Heiligtum und eine Straßenstation (Mansio) ausgegraben wurden.

Zwischen Böbingen und Aalen

Nördlich von Mögglingen Limesabschnitt im Wald „Grubenholz“ östlich des Braunhofs: eine der eindrucksvollsten Stellen am raetischen Limes in Baden-Württemberg. Auf einer Länge von 1,5 km ist der Schuttwall der raetischen Mauer hervorragend zu sehen. Im „Grubenholz” sind noch Spuren eines hölzernen Turmes sowie der Schutthügel von WP 12/46 erkennbar.

Aalen

Limesmuseum Aalen mit Archäologischem Park, ein Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg. Das größte süddeutsche Museum am UNESCO-Welterbe Limes befindet sich auf dem Gelände des 6 ha großen Kastells Aalen, des größten Militärlagers am Obergermanisch-Raetischen Limes. Das Museum informiert umfassend über den Limes, die Kastelle, die Struktur und Bewaffnung der Limestruppen sowie die Zivilsiedlungen im Hinterland. Selbst über die römische Herrschaftsideologie ist etwas zu erfahren. Viele Originalfunde, informative Texte und Grafiken sowie zahlreiche Modelle vermitteln ein anschauliches und lebendiges Bild vom Leben der Soldaten und Zivilisten am Limes. Besonders attraktiv ist der Archäologische Park auf dem Gelände des Kastells. Hier erwarten den Besucher die Mauerreste des Stabsgebäudes und des linken Seitentores, eine Vielzahl von Nachbildungen römischer Steindenkmäler und schließlich der einmalige, originalgetreue Nachbau eines Teils einer Reiterbaracke. So wird der Alltag der in Aalen stationierten Ala II Flavia, die 1000 Reitersoldaten umfasste, wieder lebendig. Moderne Multimediapräsentationen, ein mehrsprachiger Audioguide und vor allem das umfangreiche museumspädagogische Programm vervollständigen das Angebot.

Zwischen Aalen und Rainau Hüttlingen

„Limesanlage am Kocher“ mit Nachbau von Holzpalisade und Mauer, Karte des raetischen Limes und seines Hinterlandes in Gestalt eines Pflastermosaiks. Am Abzweig der Straße Hüttlingen–Buch nach Oberlengenfeld: Die raetische Mauer führt als fast 1 m hoher und bis zu 3 m breiter Schuttwall entlang des Waldrandes nach Nordosten.

Rainau

Die vielen Sehenswürdigkeiten im Limes-Park erschließt ein Rundwanderweg, der auch durch das attraktive Naherholungsgebiet „Bucher Stausee“ führt. Buch: Kastell Buch. Südtor sichtbar. Grundriss und Innenbebauung des Kastells durch geophysikalische Messungen geklärt, Verlauf der Wehrmauer durch Heckenbepflanzung markiert; ein Modell veranschaulicht das Kastell in römischer Zeit. Direkt am Stausee Bauten des Kastelldorfes; Bad des Kastells Buch vollständig ausgegraben, Mauern der zweiten Bauphase konserviert; unweit des Bades Fundamente von zwei Steingebäuden nach Ausgrabung konserviert (Wohnhaus und kleines Badegebäude).

Schwabsberg: Wald „Mahdholz“ – Teile der Limesmauer mit Steinturm (WP 12/77) konserviert; Rekonstruktion der Limesmauer; Nachbau eines hölzernen Wachtturmes. Dalkingen: Limestor. Am Limes zwischen Rhein und Donau bislang einzigartiger Baukomplex. Konserviert, sechs Bau- phasen bei Ausgrabungen festgestellt, in der jüngsten Phase wurde ein aufwändig gestalteter Ehrenbogen – wahrscheinlich für Kaiser Caracalla – errichtet. Seit 2010 wird die Ruine durch ein museal genutztes Schutzhaus aus Glas und Stahl geschützt.

Ellwangen-Pfahlheim

1988 wurde in Ellwangen-Pfahlheim direkt an der Kastellstraße ein Stück Limesmauer freigelegt. Das 12,20 m lange und 1,25–1,40 m breite Fundament ist noch bis zu einer Höhe von 0,75 m erhalten. Das zweischalige Mauerwerk besteht aus örtlich anstehendem Stubensandstein.

Kastell Halheim

Die Fläche des 0,7 ha großen Kastells wird von einer Buschhecke auf dem Schuttwall der Umfassungsmauer eingefasst. Bäume markieren die beiden Tore. Ein Modell gibt eine Vorstellung vom Aussehen des Kastells in römischer Zeit.

Zwischen Halheim und Mönchsroth

Östlich der Straße Birkenzell–Gerau: Limesmauer deutlich als Damm im Acker- und Wiesengelände sichtbar. Standort von WP 12/109 unweit Holzkreuz bei Stödtlen-Oberzell: landschaftlich interessante Lage und gute Ausicht über Dinkelsbühl nach Norden und zum mittelfränkischen Hesselberg nach Osten. Quelle: Deutsche Limes-Straße e.V.

 Kontaktdaten

Limes-Informationszentrum
St.-Johann-Straße 5
73430 Aalen

Tel.: 07361 - 9141 - 688

info@liz-bw.de

www.liz-bw.de

(Römer-) Museen in Baden-Württemberg

Limesmuseum Aalen

St.-Johann-Straße 5
73430 Aalen

Tel.: 07361 - 528 28 70

limesmuseum@aalen.de

www.limesmuseum.de

Alamannenmuseum Ellwangen
Haller Straße 9
73479 Ellwangen

Tel.: 07961 - 969 747

alamannenmuseum@ellwangen.de

www.alamannenmuseum-ellwangen.de

Großerlach-Grab - Wachtturm auf dem Heidenbuckel
71577 Großerlach

Tel.: 07903 - 915 40

www.grosserlach.de/data/limesrekonstruktion.php

Friedrich-Krapf-Museum Jagsthausen
Hauptstraße 3
74249 Jagsthausen

Tel.: 07943 - 910 10

info@gemeinde.jagsthausen.de

www.jagsthausen.de/tourismus/sehenswuerdigkeiten/

Schlossmuseum Jagsthausen
Schloßstraße 17
74249 Jagsthausen

Tel.: 07943 - 910 133

info@gemeinde.jagsthausen.de

www.jagsthausen.de/tourismus/sehenswuerdigkeiten/

Badisches Landesmuseum Karlsruhe
Schlossbezirk 10
76131 Karlsruhe

Tel.: 0721 - 926 6514

info@landesmuseum.de

www.landesmuseum.de

Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg
Benediktinerplatz 5
78467 Konstanz

Tel.: 07531 - 980 40

info@konstanz.alm-bw.de

www.konstanz.alm-bw.de

Römermuseum Mainhardt
Hauptstraße 4
74535 Mainhardt

Tel.: 07903 - 915 00

www.mainhardt.de

Carl-Schweizer-Museum Murrhardt
Seegasse 36
71540 Murrhardt

Tel.: 07192 - 5402

info@carl-schweizer-museum.de

www.carl-schweizer-museum.de

Weygang-Museum Öhringen
Karlvorstadt 38
74613 Öhringen

Tel.: 07941 - 353 94

info@weygang-museum.de

www.weygang-museum.de

Römermuseum Osterburken
Römerstraße 4
74706 Osterburken

Tel.: 06291 - 415 266

info@roemermuseum-osterburken.de

www.roemermuseum-osterburken.de

Limestor Dalkingen
73492 Rainau-Dalkingen
Tel.: 07361 - 503 13 15

heidrun.heckmann@ostalbkreis.de

www.limestor-dalkingen.de

Museum im Prediger Schwäbisch Gmünd
Johannisplatz 3
73525 Schwäbisch Gmünd

Tel.: 07171 - 603 41 30

museum@schwaebisch-gmuend.de

www.schwaebisch-gmuend.de

Landesmuseum Württemberg
Schillerplatz 6
70173 Stuttgart

Tel.: 0711 - 895 35 111

info@landesmuseum-stuttgart.de

www.landesmuseum-stuttgart.de

Stadt- und Wallfahrtsmuseum Walldürn
Hauptstraße 39
74731 Walldürn

Tel.: 06282 - 671 99

tourismus@wallduern.de  

www.wallduern.de

Museum Welzheim
Pfarrstraße 8
73642 Welzheim

Tel.: 07182 - 26 60

info@museumwelzheim.de

www.museumwelzheim.de

Wachthaus Am Limes
Glasenberg
74259 Widdern

WachthausAmLimes@Yahoo.de

wachthausamlimes.jimdo.com