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Regental-Radweg - Die faszinierende Bayerwaldmagistrale

Regental-Radweg
Streckendaten
Ausgangspunkt: Regensburg (Meereshöhe: 340 m)
Endpunkt: Bayerisch Eisenstein
Streckenlänge: 166 km
Höhenmeter: 1.772 hm (empfohlene Fahrtrichtung)
Eckdaten
- Streckenlänge: 166 km
- Höhenmeter ↑: ≈ 1.772 (laut Google-Maps)
- Tiefenmeter ↓: ≈ 1.381 (laut Google-Maps)
- Höchster Streckenpunkt 721 m ü.NN. (KM 165)
- Tiefster Streckenpunkt: 330 m ü.NN. (KM 2.0)
Routenverlauf
Der Regental-Radweg verläuft durch die Landkreise Regensburg (Ferienregion Regensburg Land → Streckenanteil 27 km ≈ 16.3%), Schwandorf (Oberpfälzer Seenland → Streckenanteil 14 km ≈ 8.4%), Cham (Naturpark Oberer Bayerischer Wald → Streckenanteil 58 km ≈ 34.9%) und Regen (Arberland → Streckenanteil 67 km ≈ 40.4%). Die durchgängig beschilderte Flussradroute quert die ostbayerischen Regierungsbezirke Oberpfalz/Niederbayern und tangiert dabei die Städte Regensburg (Start/Ziel) → Nittenau (KM 36) → Roding (KM 59) → Cham (KM 73) → Viechtach (KM 109) → Regen (KM 138) → Zwiesel (KM 150).
Anstiege
- Regentalsenke - Heilbrünnl, 2 km ↑ 114 hm; Steigung max 15%
- Bahntrassenabschnitt Kreuzbach (KM 95) - Scheitelpunkt Krailing, 6.5 km ↑ 90 hm, nivellierte Ø - Steigung 2%
-
Viechtach - Fernsdorf (unterbrochen von Gegenfälle/Ebene), 8 km ↑ 282 hm
- Hinter Patersdorf (KM 122) via Kraikenried bis kurz vor Altenmais (KM 127), 5 km ↑ 282 hm
- Regen (KM 138) - Schweinhütt: 8 km ↑ 192 hm
- Zwiesel KM (148) - Bayerisch Eisenstein, 18 km tendenziell ansteigend (unterbrochen von Gegenfälle/Ebene) ↑ 379 hm ↓ 220 hm
Unasphaltierte Streckenabschnitte
Der Regental-Radweg weist einen unasphaltierten Streckenanteil von ≈ 35 km auf (ca. 21%).
• Regensburg - Nittenau 0%
• Nittenau - Straßeneinmündung Richtung Tiefenbach ca. 2.5 km
• Hinter Kirchenrohrbach abwechselnd asphaltiert/unasphaltiert ca. 2 km
• Regentalsenke (Rastpavillon) - Wallfahrtsort Heilbrünnl 3.5 km
• Bahntrasse Kreuzbach - Viechtach 14 km
Gastronomie
- Regensburg:
- Lappersdorf, KM 2.7
- Regenstauf, KM 13
- Ramspau, KM 17
- Mariental, KM 27
- Nittenau, KM 36
- Reichenbach, KM 43
- Walderbach, KM 46
- Heilbrünnl, KM 56
- Roding, KM 58
- Cham, KM 73
- Chamerau, KM 84
- Miltach, KM 91
- Blaibach, KM 94
- Fichtental, KM 103
- Viechtach, KM 109
- Patersdorf, KM 121
- Kaikenried, KM 125
- Regen, KM 137
- Schweinhütt, KM 142
- Zwiesel, KM 149
- Bayerisch Eisenstein, KM 166
Flußquerungen
- Diesenbach (KM 12)
- Regenstauf (KM 13)
- Hirschling (KM 22)
- Walderbach (KM 46)
- Heilbrünnl b. Roding (KM 57)
- Cham/Altenstadt (KM 76)
- Miltach (KM 91)
- Regen (KM 138)
- Regener Stausee (KM 140)
- Zwiesel (KM 148)
- Zwiesel Nord (KM 152)
- Ludwigstal/B11/Waldhausstraße (KM 157)
- Bayerisch Eisenstein (KM 165)
Der Regental-Radweg führt von der Unesco-Welterbestadt Regensburg auf flussnahen Radwegen nach Nittenau und weiter via Reichenbach und Walderbach entlang idyllischer Flussauen quer durch den Naturpark Oberer Bayerischer Wald. Vorbei an Roding und Cham zweigt die Route hinter Blaibach ab, wo sich ein herrlicher Bahntrassen-Radweg durch duftende Waldpassagen nach Viechtach forsetzt. Abseits vom Schwarzen Regen verläuft die hügelige Strecke zur Kreisstadt Regen, bevor es weiter in die Glasmacherstadt und staatlich anerkannten Luftkurort Zwiesel geht, das inmitten der Berge Großer Arber, Falkenstein, Rachel ein beliebtes Ziel in der Ferienregion Bayerischer Wald ist. Die bewaldete Schlussetappe zum Grenzort Bayerisch Eisenstein zieht nochmal ein hochkarrätiges Landschaftsregister aus dem Ärmel. So wie der Regen (tschechisch Rezná) als zentrale Wasserachse durch Großteile des Bayerischen Wald fließt, so fungiert der Regental-Radweg touristisch betrachtet als "Radwander–Aorta", auch weil der wildromantische Streckenverlauf verhältnismäßig steigungsarm ist. Des Weiteren sind beide Endpunkte (Start- Zielort) hervorragend ans Fernradwegenetz angebunden, was z.B. grenzüberschreitende Touren in den Böhmerwald, den Nationalparks (Bayerischer Wald / Sumava) oder auch dem Donautal ermöglicht. Dem reizvollen Streckenverlauf wegen pulsiert die Bayerwaldmagistrale mit einer Vielzahl attraktiver Abstecher- und Kombinationsmöglichkeiten im übertragenen Sinn ähnlich einer Hauptschlagader im menschlichen Organismus.
Streckengrafik
Bewegen sie ihren Cursor auf dem Höhenprofil, wird interaktiv oben auf der Streckengraphik die geographische Position eingeblendet.
Der Natur auf der Spur
Willkommen im wildromantischen Regental, dessen sanfte Flusslandschaften für entspannte Radtouren geradezu prädestiniert sind. Idyllisch verläuft die Flussroute von Regensburg durch weitgehend unberührte Naturlandschaften, tangiert malerische Orte und führt auf Rad- und Wirtschaftswegen sowie schwach befahrenen Nebenstraßen zum Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein. Ideal für Genussradelnde, die abwechslungsreiche Strecken bevorzugen, sich ein großartiges Naturerlebnis wünschen und von steileren Anstiegen verschont bleiben wollen. Die Regentalroute steht dafür, entlegene Landstriche in einer der schönsten Ecken samt der reinsten Luft Deutschlands mit allen Sinnen erleben zu können.

Rastplätze, Sitzbänke, Unterstellpavillons und Badestellen gibt's entlang den Regenauen zuhauf, wo man beispielsweise in den frühen Morgenstunden achtsam einem Vogelkonzert und Blätterrauschen lauschen kann. Gelegenheiten für gemütliche Verschnauf- bzw. Brotzeitpausen gibt's so viele, dass ein Zeitplan unversehens aus den Fugen geraten kann. Andererseits sind Gelassenheit und Achtamkeit entscheidende Merkmale, die Radwandertouren zum entspannten Erlebnis machen. Warum nicht mal alle "Fünfe gerade sein zu lassen", spontan vom Zeitplan abweichen und den Radtag befreit von einer beengten Zeittaktung locker angehen? Nach einer erholsamen Rast, einem Vesper oder einem Einkehrschwung wird umso motivierter die Kurbel geschwungen und die Tour energiegeladen und kraftvoll fortgesetzt.
Fahrradbrückenbau Marienthal (Ldkr. Regensburg)

Während entlang des Regenufers der bereits 2007 fertiggestellte Radweg zwischen Regenstauf und Marienthal durchgängig befahrbar war, klaffte bis Stefling eine 2.3 km lange Lücke, wo Radfahrer auf die Staatsstraße 2149 ausweichen mussten.

Foto: erste Trassierungsarbeiten am gegenüberliegenden Regenufer von Marienthal (19.12.25)

Foto: 3. April 2026
20 Jahre nach dem Planfeststellungsbeschluss erfolgte am 31. Oktober 2025 an der Landreisgrenze Regensburg/Schwandorf der feierliche Spatenstich für den Bau der Fahrradbrücke. Erste Vorbereitungsarbeiten sind zwischenzeitlich angelaufen. Das Brückenbauwerk wird einen nahezu verkehrsfreien Lückenschluss (Regental-Radweg / Fernradweg München-Regensburg-Prag) zwischen Marienthal und Stefling/Überfuhr herstellen. Bis zur offiziellen Freigabe 2027 müssen sich Radfahrer aber noch gedulden, um ihre Fahrt am gegenüberliegenden Ufer entlang bewaldeter Hänge fortzusetzen.

Foto: Brücke Stefling/Überfuhr
Die Staatsstraße wird während der Bauphase vorübergehend teilweise halbseitig, sowie mehrmals komplett gesperrt sein. Geplant ist eine Schrägseilbrücke mit einer Spannweite von 75 Metern und zwei jeweils 13 Meter hohen Pylonen. Von den rund sechs Millionen Euro Gesamtkosten übernimmt der Bund 75 Prozent der förderfähigen Ausgaben.
Neben der verbesserten Radverkehrsanbindung, die das Naherholungsgebiet im Regental aufwertet dürfen sich Radfahrer auch darüber freuen, dass die Gaststätte Marienthal mit schönem Ausflugsbiergarten nach jahrelanger Schließung wieder geöffnet hat. Auch nach der Brückenfertigstellung werden die traditionellen Zillenfahrten über den Regen aufrecherhalten.
Radwandern ist beileibe nicht nur Naturgenuss – es ist Bewegung, Mentalkraft und Lebensschule in einem. Es macht den Kopf frei, verheißt euphorische Glücksgefühle und lässt dazu auch noch reichlich Kalorien verbrennen. Radfahren ist gesund und macht glücklich! Da passt der berühmte Ausspruch des römischen Dichters Juvenal ‚Mens sana in corpore sano' der besagt, dass ein gesunder Geist in einem gesunden Körper wohnt.
Die Regentaltour verspricht eine spannende (Zeit-) Reise durch facettenreiche Landschaftsabschnitte, in denen man Land & Leute, Kultur & Brauchtum gut kennenlernen kann. So erfährt der Radfahrer Interessantes, Überraschendes aber auch Kurioses. Los geht's in der quirligen Welterbestadt Regensburg mit fast 180.000 Einwohnern, weiter über malerische Dörfer und pittoreske Städte Nittenau, Roding, Cham, Viechtach, Regen, Zwiesel bis das beschauliche Bayerisch Eisenstein, das weniger als 1.000 Einwohner zählt an der deutsch-tschechischen Grenze erreicht ist. Der Spannungsbogen bleibt auf der gesamten Tour erhalten, wie allein schon die krassen Gegensätze des Start- und Zielorts zeigen. Mit der UNESCO Welterbestadt Regensburg als Ausgangspunkt beginnt das spannende Raderlebnis gleich mit einem sehenswürdigen Paukenschlag. Kaum wird die pulsierende Großstadt Regensburg aber verlassen, schon kann man gedankenversunken seinen melancholischen Gefühlen ungestört freien Lauf lassen und die stimmungsvolle Aura entlang des Flusses meditativ aufsaugen.

Foto: neu erbaute Regenbrücke nahe Cham im »Naturpark Oberer Bayerischer Wald«(KM 76)
Trotz unvergleichlicher Naturidylle - gepaart mit familiengeeigneter Streckenführung - führt der Regental-Radweg im Vergleich zu populären Flussklassikern eher ein stiefmütterliches Schattendasein, obwohl die Etappentour in vielerlei Hinsicht eine Spitzenposition verdient. Mangelnder Bekanntheitsgrad verschafft der "Bayerwaldmagistrale" jedoch den Vorteil, gewissermaßen einen ultimativen Geheimtippstatus inne zu haben, dessen Tourerlebnis darin gipfelt, dass schwach besiedelte Gebiete eine faszinierende Kombination aus Natur, Kultur, Genuss und lieblicher Charm versprechen, die emotional berühren.
Allein die Vorstellung, abwechselnd auf steigungsarmen Flussradwegen, ehemaligen Bahntrassen, verkehrsarmen Nebenstraßen, entlegenen Waldpfaden und knarzenden Schotterwegen stressless die Kurbel zu schwingen knipst das Kopfkino an. Solch wechselhafte Wegeeigenschaften - in einer ständig sich verändernden Landschaftskulisse erstickt jegliches Gefühl von Langeweile im Keim. Wohl kaum eine Tour bietet derart spannungsgeladene Gegensätze, auch weil man nicht stoisch einem geradlinigen sondern einem mäandernden Flussverlauf folgt, der bei jeder Biegung spannende Überraschungsmomente birgt. Entlang der Flussauen genießt man in beschaulicher Kulisse eine unberührte Naturidylle, während man urbanes Gebiet verhältnismäßig selten zu Gesicht bekommt. Überwiegend radelt man einsam - oder in einer kameradschaftlichen Gruppe - auf weiter Flur durch vier Urlaubsregionen, deren Höhenzüge hervorragende Ausblicke über die dicht bewaldete Mittelgebirgslandschaft bieten. Grün so weit das Auge reicht, blühende Landschaften im steten Wechsel mit duftenden Waldpassagen, dazu historische Marktplätze, Wallfahrtskirchen, trutzige Burgen, chillige Ufersitzplätze, malerische Kleindode und inspirierende Kraftorte, an denen man am liebsten "ewig" verweilen möchte - nur um einige Beispiele aufzuzählen. Dies schafft reizvolle Urlaubsmomente und sorgt für reichlich Fahrspaß. Das Landschaftskino erreicht buchstäblich seinen Höhepunkt, sobald die Bayerwaldgipfel wie der Große Arber (1.456 m), Osser (1.293 m), Kaitersberg (1.132 m) und Hoher Bogen (1.073 m) - ein Gebirgsmassiv das sich über 8 Kilometer erstreckt und fünf Gipfel umfasst - ins Blickfeld rücken. Dazu findet man in ausgewiesenen Naturschutzzonen eine üppige Vegetationsvielfalt vor, die in einem inzwischen recht kleinräumigen und dicht besiedelten Land wie Deutschland - welche den Raum für die Natur zunehmend einengt - leider eine Ausnahme darstellt.

Massentourismus haben Feriengäste im Bayerischen Wald beileibe nicht zu befürchten. Ganz im Gegenteil, hier herrschen noch leisere Töne und man wird das Gefühl nicht los, dass hier die Uhren scheinbar langsamer getaktet sind als anderswo. Unglaublich, dass sich das Naturjuwel entlang des Regen über eine Länge von 166 Kilometern erstreckt, was jeden Naturliebhaber in Gefühlswallung bringt und nicht selten für euphorische Glücksmomente sorgt. Selbstredend, dass es sich in einer ländlichen Gegend mit geringer Besiedlungs-, und Verkehrsdichte - verbunden mit sauberer Mittelgebirgsluft - besser und gesünder „sporteln“ lässt. Ein energetisches Umfeld, das uns fürs Alltagsleben nachhaltig stressresistenter macht.
Genug der Argumente. Setze den Regental-Radweg auf die To-Do-Liste - sprich "Bucket-List" und mach die Probe auf's Exempel. Tauche in die Magie des Bayerischen Waldes ein, wo Himmel und Erde miteinander verschmelzen und die kosmische Weite und mystische Stille das Gefühl vermitteln Teil von etwas Größerem zu sein. Lasse deinem Erkundungsdrang freien Lauf, und mach dich auf die "Socken". Mit dieser Erlebnistour wirst du deine wahre Freude haben. Versprochen!

Foto: sehenswerter Aussichtspunkt in Regensburg (Stadtteil Reinhausen), wo sich das Flußwasser des Regen ganz unspektakulär still und leise in die Donau/Europakanal ergießt, die im Schwarzen Meer mündet (Flusskilometer Regensburg Eiserne Brücke 2.379,27 km). Die Donau ist der längste Fluss Mitteleuropas (2.860 km) und nach der Wolga der zweitgrößte Strom Europas.
Wegweisung

Der Regental-Radweg ist Teil des Bayernnetz für Radler
Der Regental-Radweg ist neben dem Radwege-Signet
zusätzlich mit dem Logo
lückenlos beschildert. An Radwege-Knotenpunkten befinden sich Hauptwegweiser mit Nah- und Fernzielen die teilweise Entfernungsangaben enthalten. Dazu weisen Einschubschilder mit Routenbezeichnungen und Radwegesignets auf weitere Radwege (lokal/regional) hin.
Mitunter dienen quadratische Zwischenwegweiser als zusätzliche Orientierungshilfe
Bei Eisenpollern (erhöhte Sturzgefahr), Drängelgittern, Straßenkreuzungen sowie auf Verkehrsstraßen und diversen Ortsdurchfahrten ist erhöhte Vorsicht geboten!

Foto: Biertor - Wahrzeichen der Kreisstadt Cham (Tourguiding by Bayernbike). Der weitgehend steigungsarme Regental-Radweg ist wegen seiner landschaftlichen Naturkulisse durch den Bayerischen Wald unter Radtouristen sehr beliebt.
Wegeverlauf
Der Regental-Radweg quert die ostbayerischen Landkreise Regensburg (Ferienregion Regensburg Land → Streckenanteil 27 km), Schwandorf (Oberpfälzer Seenland, KM 27 - 41 → Streckenanteil 14 km), Cham (Naturpark Oberer Bayerischer Wald, KM 41 - 99 → Streckenanteil 58 km) und Regen (Arberland KM 99 - 166 → Streckenanteil 67 km).
Die Regentalroute spricht jeden Zweiradfan an, egal ob ein Trekking-, Gravel-, Cross-, e-bike oder Mountainbike pilotiert wird. Vorbei sind die Zeiten, als reine Muskelkraft in bergigem Terrain einen leistungsabhängigen Ausleseprozess in Gang setzte. Heute rückt eine wachsende Herschar von e-bikern auch Mittel- und Hochgebirgsrevieren im wahrsten Sinne des Wortes auf die Pelle, d.h. Steigungen haben ihren einstigen Schrecken verloren, was subjektiv behaftete Schwierigkeitsgradangaben überflüssig macht.
Die Route enthält stellenweise unasphaltierte Wald- und Wirtschaftswege (geschottert), weswegen eine durchschlagsfeste und gut profilierte Bereifung ratsam ist.
Öffentlicher Nah- Fernverkehr
Zwischen Bayerisch-Eisenstein und Regensburg verkehrt die Bahn mehrmals täglich mit Fahrradmitnahme (www.bayern-takt.de). Zudem bietet die Regionalbus Ostbayern zwischen Regen und Bayerisch-Eisenstein einen Radlbus an (www.rbo.de).

Foto: Der offizielle Start/Zielpunkt des Regental-Radwegs befindet sich vierhundert Meter oberhalb der Flussmündung im Regensburger Stadtteil Reinhausen, vis-à-vis der Reinhauser Brücke neben der Gaststätte Auerbräu, dem im übrigen auf 78 km Länge der Fernradweg München-Regensburg-Prag folgt. Apropos Brücken: laut Bauwerksverzeichnis gibt es im Stadtgebiet Regensburg auf gewidmeten Verkehrsflächen sage und schreibe 81 Brücken.
Der Fluss ist eine entspannter Wegbegleiter wie gleichsam eine nützlich Orientierungshilfe, der dem emsigen Pedaleur den Streckenverlauf weist und dessen mäandernde Dynamik häufig zum Innehalten einlädt. Es ist spannend zu beobachten, wie sich das breite Fließgewässer entgegen seiner Strömung zunehmend verjüngt, Flusswindungen enger werden und bedeutsame Biotope und Naturschutzgebiete zu Gesicht bekommt, die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten - aber auch den Menschen - einen wunderbaren Lebensraum bzw. energetisches Rückzugsgebiet bietet.
Genussradwandern verheißt unheimlich viel. Getragen von bewegenden Momenten, die uns eins ums andere Mal Erkenntnisse liefert, dass der Weg doch so viel mehr ist als das Ziel. Damit eine Flusstour tatsächlich eine runde Geschichte wird, sollte unbedingt den Ursprung/Quelle bzw. Mündung gesehen haben. Für den Regental-Radweg lässt sich das - bis auf die Quellflüsse abseits des Routenverlaufs - relativ einfach bewerkstelligen. Während die Regenmündung auf der Anfahrt zum Startpunkt in Regensburg i.d.R. passiert wird, befindet sich der Ursprung am Zusammenfluss des Schwarzen und Weißen Regen bei Pulling (Gemeinde Blaibach), etwa 1 km von der Route am gegenüberliegenden Flussufer entfernt (Lamer-Winkel-Arber-Radweg).
Wer indes die Quellbereiche des Großen Regen und Kleinen Regen zu Gesicht bekommen möchte, muss den perlenden Gebirgsbächen des Großen Regen (ab Bayerisch Eisenstein) bzw. des Kleinen Regen (ab Zwiesel) folgen und 24 bzw. 19 Kilometer im unwegsamen Gelände des Böhmerwalds auf über 1.200 Meter Höhe in Kauf nehmen.
Ein Fluss - Fünf Namen
Der Regen (tschechisch Rezná) ist ein linker Nebenfluss der Donau, der als zentrale Wasserachse durch einen Großteil des Bayerischen Wald fließt. Er entwässert in seinem Einzugsgebiet etwa 2878 km², das weite Teile des Bayerischen Waldes sowie westliche Randausläufer des Böhmerwaldes in Tschechien umfasst. Ab Cham bildet er die nördliche Einfassung des Vorderen Bayerischen Waldes und mündet schließlich, nach einer Süddrehung im Regenknie bei Marienthal in Regensburg in die Donau. Die Regensenke trennt die Gebirgskämme des Hinteren Bayerischen Waldes vom Vorderen Bayerischen Wald und dem Falkensteiner Vorwald. Der mäandernde Weg des Regen führt durch eine uralte Kulturlandschaft, wobei der Fluss seit Jahrhunderten bei zahlreichen Schriftstellern und Romantikern als „ein schwarzes, langsam strömendes Wasser von sanft-schwermütiger Art“ gilt.
Wird der Hauptquellfluß (Großer Regen) hinzu gerechnet, misst der Fluß eine Gesamtlänge von 191 Kilometer. Kommend vom Böhmerwald (CZ) durchfließt er die Landkreise Regen, Cham, Schwandorf und Regensburg und ist nach der Naab der zweitlängste Fluss der Oberpfalz. Zudem ist der Regen (nach der Naab) auch der zweitgrößte linksseitige Donauzufluss in Deutschland. Nichtsdestotrotz führen die drei größten linken Nebenflüsse der Donau (Altmühl, Naab und Regen) zusammen weniger Wasser als der Lech, der der drittgrößte rechte Nebenfluss (nach Isar und Inn) der Donau ist.
Großer Regen (Hauptquellfluss)

Foto: Großer Regen nahe Regenhütte im Landkreis Regen

Foto: Überquerung des Großen Regen in Bayerisch Eisenstein
Die Quelle des Großen Regen befindet sich am Südhang des Pancír (Panzer, 1.214 m ü.NN.) im Böhmerwald der dort Regen oder Regenbach genannt wird und nach Železná Ruda in Bayerisch Eisenstein deutsches Staatsgebiet erreicht. In Zwiesel vereinigt sich der Große Regen als längerer (24 km) und wasserreicherer Quellfluss mit dem Kleinen Regen (19 km), der von dort ab den Namen Schwarzer Regen trägt.
Kleiner Regen (Quellfluss)

Foto: der Kleine Regen durchfließt die Trinkwassertalsperre Frauenau. Im Hintergrund ist der Große Rachel zu sehen, der mit einer Höhe von 1.452 Meter der zweithöchste Gipfel im Bayerischen Wald ist (nur 4 Meter niedriger als der Große Arber).
Die Quelle des Kleinen Regen befindet sich im Národní park Šumava (Nationalpark Böhmerwald) am Berg Medvedí hora (1.224 m ü.NN.) im Rachelwald und durchfließt die Trinkwassertalsperre Frauenau, deren Dammkrone (wird u.a. vom Nationalpark-Radweg und der TRANS BAYERWALD Nord passiert) auf einer Höhe von 770,5 m ü.NN. liegt. Der Kleine Regen ist der linke Oberlauf des Schwarzen Regen im Böhmerwald im Okres Klatovy, Region Pilsen in Tschechien und Landkreis Regen und mündet in Zwiesel in den Großen Regen.
Schwarzer Regen
Kurz vor dem Zusammenfließen mit dem Weißen Regen ist der Schwarze Regen zum Blaibacher See aufgestaut. Nachdem der Schwarze Regen von Zwiesel kommend die Kreisstadt Regen sowie westlich von Viechtach den Höllensteinsee und Blaibacher See durchströmt hat, mündet nach 60 km beim Kraftwerk Pulling (Gemeinde Blaibach im Landkreis Cham) der wasserärmere Weiße Regen in den Fluss.
Weißer Regen

Foto: Kleiner Arbersee
Der Weiße Regen entsteht durch die Zusammenflüsse zahlreicher Quellbäche aus dem Arbergebiet und dem Osser-Seewand-Kamm und durchfließt in zahlreichen Windungen die Regensenke. Die Quellbäche des Weißen Regen befinden sich im Naturschutzgebiet Kleiner Arbersee zwischen dem Großen Arber (1.456 m ü.NN.) - dem höchsten Berg des Bayerischen Waldes - und dem Kleinem Arber (1.384 m ü.NN.), die den Kleinen Arbersee (918 m.ü.M.) speisen. Ab dem Zusammenfluss von Seebach und Ebenbach bei Sommerau heißt das Fließgewässer Weißer Regen. In nordwestlicher Richtung durchströmt er über Lohberg und Lam, Arrach und Hohenwarth nach Grafenwiesen den Lamer Winkel und knickt südwestlich nach Bad Kötzting ab, um sich beim Kraftwerk Pulling als kürzerer (38 km) und wasserärmerer Nebenfluss mit dem Schwarzen Regen zu vereinigen.

Foto: Mündung des Weißen Regen (links) in den Schwarzen Regen nahe Kreuzbach (1 km abseits der Route, kurz hinter der denkmalgeschützten Eisenbahnbrücke)
Regen
Am geographischen Schnittpunkt des Zusammenflussses des Weißen Regen und des Schwarzen Regen vollzieht sich die letzte Namensänderung. Ab der Mündungsstelle heißt der Fluss bis zur Mündung in die Donau in Regensburg (107 km) Regen.
Wenngleich der Fluß einschließlich seiner Zuflüsse abschnittsweise fünf verschiedene Namen trägt, wird er umgangssprachlich in aller Regel vereinfacht als "Regen" bezeichnet.

Im Chamer Stadteil Altenstadt mündet 200 Meter flussabwärts von der Rad- und Fußgängerbrücke gelegen mit dem Chamb der wasserreichste Zufluss in den Regen
Namensverwandte Ortschaften
Mehrere Orte haben einen Bezug zum Flussnamen Regen. So wurden z. B. die Kreisstadt Regen, Regenstauf, Regenhütte und Weissenregen nach dem Fluss benannt. Dies gilt gleichwohl zumindest indirekt auch für Regensburg, da die Germanen den Fluss Regana bzw. die Römer ihn geringfügig abgewandelt Reganum und Reganus nannten. Wenngleich "Castra Regina" frei übersetzt "Lagerkönigin" bedeutet, wurde der Name des Kastells vom Fluss Regen (Reganum) abgeleitet (Abwandlung des ursprünglich keltischen Wortes für Flusslauf), weil sich das Legionslager (besetzt mit 6.000 Soldaten, Hauptquartier der Legio III Italica, gegründet 165 n. Chr. von Kaiser Marc Aurel) am strategisch wichtigen Zusammenfluss vom Regen in die Donau befand. Daher spricht man auch von „Festung am Regen“ oder „Burg am Regen“ oder eben „Regensburg“. Castra ist ein lateinischer Begriff, der während der römischen Republik und des römischen Reiches für ein Militärlager verwendet wurde.
Nachdem das gewaltige Kastell in die Hände germanischer Siedler überging und sie darin selbst Schutz fanden (Übergang von der Antike zum Mittelalter), nannten sie den Ort Reganes burg ‘befestigte Siedlung gegenüber dem Regen’. Das germanische Grundwort 'burg' deutet auch in den Namen der alten römischen Siedlungen Augsburg und Salzburg auf aus der Römerzeit befestigte Siedlungen hin. Im Gegensatz zu Salzburg und Augsburg lässt bei 'Reganesburg' eine germanisch-altbairische Übersetzung des lateinischen Namens 'Regino castra' - ‘Lager am Regen’ - vermuten.
Nach Abzug der Römer wurde das ehemalige Legionslager zum Hauptsitz der bajuwarischen Herzöge aus dem Geschlecht der Agilolfinger. Unter Herzog Arnulf I. entwickelte sich das ehemalige Legionslager ab 900 mit den zugehörigen zivilen Ansiedlungen sowie durch neue Stadtbefestigungsanlagen geschützten frühmittelalterlichen Stadt, die zur Keimzelle der Stadt Regensburg wurde.
Die sichtbaren römischen Baureste des Lagers sowie die mit dem Legionslager dazugehörigen Bodendenkmäler sind seit 2021 Bestandteil des zum UNESCO-Weltkulturerbe erhobenen Donaulimes.
Flussromantik
Flussradwege sind ja bekannt und wegen ihrem flachen Höhenprofil gleichsam beliebt, weswegen sie insbesondere Genuss- Freizeit- Familien- und Tourenradler anspricht. Bezogen auf den Regental-Radweg weicht die übliche Streckencharakteristik nur zwischen Viechtach und Regen ab, da die Route abseits des Flussverlaufs zwangsläufig mit Steigungen behaftet ist. Die "Gegenleistung" folgt dafür auf den Fuß, denn für die Kraftanstrengung bekommt man eindrucksvolle Panoramen geboten. In Sachen Höhenmeter spielt die Fahrtrichtung im Grunde keine ausschlaggebende Rolle.
Bedingt durch das unterschiedliche Höhenlevel des Start- und Zielorts ergibt die Fahrtrichtung von Bayerisch Eisenstein nach Regensburg zwar eine Ersparnis von knapp 400 Höhenmeter, doch im Verhältnis zur Streckenlänge von 166 km fällt es wiederum kaum merklich ins Gewicht, was ein Blick auf das sanfte Flussgefälle verdeutlicht. So weist die Quellhöhe des Regen (381 m ü.NN.) beim Zusammenfluss des Schwarzen und Weißen Regen bei Pulling (Gemeinde Blaibach) bis zur Mündung in die Donau (325 m ü.NN.) auf dem 107 km langen Abschnitt einen Höhenunterschied von gerade mal 56 Meter auf.
Flussradtouren sind von dem entscheidenden Vorteil behaftet, dass entlang des fließenden Wassers nur geringfügige Niveauunterschiede bestehen. Weiterer Vorteil: da Fließgewässer in früheren Zeiten häufig bedeutende Handelswege darstellten, hatten sich in dessen Einzugsgebiet oft Menschen angesiedelt. So betrachtet begibt man sich auf eine Zeitreise, weil historische Städte, malerische Dörfer, beschauliche Siedlungen durchquert werden. Dazu werden Burgen, Schlösser und Klöster passiert, die das Regenufer wie an der Perlenkette aufgereiht säumen. Die "Regen-Wach-Burgen" Ramspau, Karlstein, Burg Stockenfels, Burg Stefling, Burg Hof am Regen, Burg Regenpeilstein (nahe Roding) sowie Burg Weißenstein (Kreisstadt Regen) zeugen von einer ereignisreichen Geschichte. Nimmt man sich genügend Zeit, liefert die eindrucksvolle Tour neben einer bezaubernden Mittelgebirgslandschaft zudem auch einen beachtlichen kulturhistorischen Mehrwert.
Erfahrungsgemäß gilt der Regen als hochwassergefährdet, weil der Fluss ein ca. 2878 km² großes Einzugsgebiet entwässert, das weite Teile des nördlichen Bayerischen Waldes sowie westliche Ausläufer des Böhmerwaldes in Tschechien umfasst. Nicht selten vollziehen sich steigende Pegelstände bei ergiebigen Niederschlägen sehr schnell, womit sich die Vorwarnzeit verringert. Von daher ist es ratsam, sich zeitnah vor Tourstart zu erkundigen (Hochwasser-Nachrichtendienst checken) um unangehmen Überraschungen vorzubeugen. Im Hinblick verheerender Hochwasserereignisse sind menschliche Eingriffe wie z. B. Flächenversiegelung und Flussbegradigungen - einhergehend mit dem verursachten Klimawandel - dafür verantwortlich.
Hochwasser-Nachrichtendienst Bayern
Das bayerische Landesamt für Wasserwirtschaft informiert über tagesaktuelle Pegelstände sowie Hochwasser-Meldestufen für 40 bayerische Flüsse (5000 Flusskilometer). Hochwasser-Nachrichtendienst Bayern
Vom Startpunkt bis ins 109 km entfernte Viechtach wird die leicht wellige Flachetappe nur durch einen kurzen aber knackigen Anstieg zur Wallfahrtskirche Heilbrünnl (ab KM 53.5) sowie von einer 50 m langen, 20% steilen Auffahrtsrampe zum Bahntrassen-Radweg bei Kreuzbach (KM 95) unterbrochen. Nachdem dem Regen in Viechtach der Rücken zugewendet wird, läutet beim Bahnhof die erste Steigung zur 29 km entfernten Kreisstadt Regen (KM 138) augenscheinlich den anspruchsvolleren Streckenabschnitt ein, der mit 737 Höhenmeter zu Buche schlägt. Doch Dank fortschrittlicher ebike-Technologie bilden Mittelgebirgsprofile selbst für Senioren bzw. leistungsschwächere Radler längst kein unüberwindbares Hindernis mehr.

Foto: Schwimmer im Regen östlich von Cham
Wer genügend Zeit einplant sollte die Badehose / Bikini nicht vergessen, denn Badegelegenheiten gibts es sprichwörtlich wie Sand am Meer. Gegen die schwache Flussströmung schwimmen oder sich mit ihr treiben zu lassen ist für die strapazierte (Bein- ) Muskulatur jedenfalls die reinste Wohltat. Da es auf dem Regen keinen Schiffsverkehr gibt ist, lässt es sich nicht nur ungestört Baden, sondern zieht auch Kajak- Kanu- Schlauchboot oder SUP- Paddler an. Der Verlockung einer Abfrischung kann man sich nur schwerlich entziehen, weil eine ganze Reihe von Strandbädern den Wegrand säumen. Los geht's schon beim Start in Regensburger Stadteil Reinhausen, wo sich am linken und rechten Regenufer mehrere Badebuchten mit flach abfallenden Kiesstränden befinden. Binnen 10 Kilometer folgen zwei weitere Strandbäder (Pielmühle, Regenstauf) wobei dazwischenliegend das Regendorfer Wehr auch zu einem Päuschen am rauschenden Flusswasser einlädt.
Umweltfreundlich Reisen

Foto: Regensburg HBF
Bayerisch Eisenstein sowie Regensburg verfügen einen Bahnanschluss, was eine klimaschonende Anreise zum gewählten Startpunkt des Regental-Radwegs ermöglicht.

Der Bahnanschluss spielt dem Regental-Radweg natürlich großzügig in die Karten, da eine komfortable und gleichzeitig umweltfreundliche An- wie Abreise möglich ist. Je nach Zugverbindung (Umstieg in Plattling) variiert die Fahrzeit von Bayerisch Eisenstein nach Regensburg (Agilis/Waldbahn) zwischen 1.45 und 2 Stunden. Der Preis beträgt mit Bayernticket 32 Euro, Normalpreis 39.50 Euro; zzgl. Fahrrad-Tageskarte Bayern 7 Euro pro Rad und Tag (Stand Juni 2025).

In Plattling bestehen Zugverbindungen Richtung Passau, München, Regensburg, Nürnberg, Frankfurt usw.

Der historische Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein wartet mit einem Informationszentrum und sehenswertem Museum auf, das die Regental-Radreise als Schlusskapitel kulturhistorisch zu beenden vermag. Die NaturparkWelten im Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein beherbergen fünf verschiedene Ausstellungsebenen, die die Vielfalt des Naturparks Bayerischer Wald informativ, eindrucksvoll und spannend veranschaulichen. Ein museales Erlebnis mit dem Europäischen Fledermauszentrum, der Ausstellung "König Arber", dem Ostbayerischen Skimuseum und einer Ausstellung und Installation zur Geschichte der Eisenbahn.
Umweltfreundlich Reisen

Wer nachhaltig reisen und die Umwelt schützen möchte nutzt öffentliche Verkehrsmittel, denn Zugfahrten sind klimafreundlich und obendrein bequem. ICE-, IC- und EC-Züge verkehren seit 2018 innerhalb Deutschlands sogar mit 100 Prozent Ökostrom. Im Vergleich zum Auto verursachen die Züge des DB-Fernverkehrs 99 Prozent weniger CO2, um genau zu sein 1 g CO2 pro gefahrenen Kilometer. Rechenbeispiel: laut DB vermeidet eine ICE-Reise von Hamburg nach München im Vergleich zum Pkw mehr als 140 kg CO2. Das entspricht etwa soviel, als ob ein Kühlschrank über 2 Jahre ausgeschalten wäre. Mit Hilfe eines Vergleichsrechners lässt sich die CO2 Einsparung für x-beliebige Bahnreisen ganz unkompliziert ermitteln: www.bahn.de/CO2Kompass
(RAD-) URLAUB IM BAYERISCHEN WALD GANZ OBEN

Der Bayerische Wald liegt im Regierungsbezirk Niederbayern/ Oberpfalz und grenzt im Nordosten an Tschechien. Gemeinsam mit dem Böhmerwald (tschechisch Šumava) bildet die Naturregion das größte zusammenhängende Waldgebiet Mitteleuropas, weshalb es auch das Grüne Dach Europas genannt wird. Zwischen Donau, dem Böhmerwald und der österreichischen Landesgrenze breiten sich im Bayerischen Wald sage und schreibe rund 6.000 Quadratkilometer Waldlandschaft aus, die als "grüne Lunge" einen unverzichtbaren Bestandteil des Ökosystems ausmacht und der Flora & Fauna sowie dem Menschen saubere Luft und reines Wasser beschert. Im Gegensatz zu überlaufenen Tourismushochburgen blieb der Bayerische Wald vom Massentourismus verschont. Stattdessen steht der sanfte Tourismus (Priorisierung auf Umweltschutz) hoch im Kurs. Nachhaltiger Tourismus bezweckt eine Form des Reisens, das der Natur so wenig als möglich schadet bzw. Urlaubsgäste die Natur intensiv und ursprünglich erleben, sowie sich der Kultur des bereisten Landes anpassen. Folgedessen ergibt sich für Mensch & Natur eine umweltverträgliche Win-Win-Situation.

Blick auf den Großen Arber (1.456 m ü.NN.). Als höchster Berg des Bayerisch-Böhmischen Gebirgsmassivs wird er auch der „König des Bayerischen Waldes“ genannt

Der Bayerische Wald verfügt nicht nur bergiges Terrain wie viele glauben mögen. Das Mittelgebirge in Ostbayern wird von etlichen Flusstälern durchzogen, die Hochebenen durchschneiden und verschwiegene Täler mäandernd geformt haben. Mit seiner landschaftlichen Schönheit, dem reichhaltigen kulturellen Erbe und seinen gastfreundlichen, traditionsbewussten Menschen dürfen sich Radtouristen zweifelsohne auf verheißungsvolle Erlebnisse freuen. Hinzu kommt, dass der Bayerische Wald nachweislich die reinste Luft Deutschlands aufweist, wovon Radfahrer aufgrund ihres erhöhten Sauerstoffbedarfs besonders intensiv profitieren. Mit ein Grund warum die Destination als Radeldorado so anziehend und begehrenswert ist. Schon der weltberühmte Schriftsteller Adalbert Stifter schrieb poetisch über den Bayerischen Wald: "Waldwoge reiht sich an Waldwoge, bis eine am Horizont die letzte ist und den Himmel schneidet". Oder wie er es schmeichelnd formulierte: "Sag niemals, dass etwas schön ist, bevor du den Bayerischen Wald gesehen hast." Radfahren, Mountainbiken, Gravelbiken und eBiken im Bayerischen Wald, dem grünen Dach Europas sprengt mit seinem Wegenetz von ca. 7.000 Kilometern jegliches Vorstellungsvermögen. Ob genuss- oder leistungsorientiert die Kurbel geschwungen wird spielt im Endeffekt keine Rolle, da die Topographie die ganze Bandbreite von flach, wellig bis bergig abdeckt und demzufolge jeden Rad- und Biker-Typus auf unterschiedlichsten Radgattungen anspricht.
Streckenportrait
Der Regental-Radweg führt von der Unesco-Welterbestadt Regensburg auf flussnahen Radwegen und Nebenstraßen durch die Ferienregion Regensburg, streift die Teich- und Seenlandschaft des südlichen Oberpfälzer Seenlands im Landkreis Schwandorf und verläuft entlang idyllischer Flussauen via Roding, Cham durch den Naturpark Oberer Bayerischer Wald bis nach Blaibach. Kurz vor dem Blaibacher See (empfehlenswerter Abstecher) zweigt Route auf eine stillgelegte Bahntrasse ab, deren duftende Waldpassage richtig Laune macht. Am Viechtacher Bahnhof vollzieht sich abrupt ein topographischer Geländewechsel der - entgegen der bislang zurückgelegten Wegstrecke von 109 km - doch recht bergige Charakterzüge bis zur Kreisstadt Regen (29 km) aufweist. Da Leistungsschwächere oder Senioren fast ausschließlich mit dem ebike unterwegs sind, stellt selbst dieser Streckenabschnitt keine unüberwindbare Hürde mehr dar. Somit ist die Flusstour von „Jedermann“ mit nahezu sämtlichen Radgattungen problemlos zu befahren. Angesichts des Mittelgebirgcharakters und bezogen auf die lange Distanz kommt dies einem Alleinstellungsmerkmal schon sehr nahe. Nach der Kreisstadt Regen gehts sanft gewellt gemächlich durch's bezaubernde Arberland, bis am Grenzbahnhof in Bayerisch Eisenstein sinnbildlich die Zielflagge wedelt.
Regental-Radweg - radtouristisches Aushängeschild des Bayerischen Waldes
In Sachen Streckenlänge, Radlerfrequenz und Landschaftsgepräge spielt der Flussradweg im Bayerischen Wald in der ersten Liga. Zweifellos sticht der in weiten Teilen familiengeeignete Fernradweg als radtouristisches Zugpferd - sprich Aushängeschild - in der ostbayerischen Mittelgebirgsregion heraus. Touristisch betrachtet fungiert der Regental-Radweg quasi als "Radwander–Aorta" des Bayerischen Waldes, auch weil der wildromantische Streckenverlauf verhältnismäßig steigungsarm ist. Obendrein sind Start- und Zielort hervorragend ans Fernradwegenetz angebunden, was grenzüberschreitende Direktanschlüsse in den Böhmerwald bzw. den Nationalparks (Bayerischer Wald / Sumava) gewährleistet. Demzufolge pulsiert die Bayerwaldmagistrale zwischen der Welterbestadt Regensburg und dem Grenzort Bayerisch Eisenstein im übertragenen Sinn ähnlich einer Hauptschlagader im menschlichen Organismus.
Sowohl Radtouristen aus nah und fern als auch Einheimische genießen den flussnahen Routenverlauf durch den Bayerischen Wald, der mit seinen artenreichen Kulturlandschaften und bewegten Geschichte jeden Naturliebhaber begeistert. Der langsam dahinfließende Regen ist ein entspannter Begleiter, der die Sinne auf Trab hält.
Obendrein spricht das sanfte Höhenprofil breitbandig jedes Leistungsniveau an, d.h. die Flussroute ist nahezu für Jedermann befahrbar. Einschränkungen von dieser Regel gibt es nur für den bergigeren Abschnitt zwischen Viechtach und Regen. Dazu gibt es unendlich viele Gelegenheiten für Zwischenstopps. Allerdings vermögen historische Städte, malerische Orte, Burgen, Schlösser, Museen, Strandbäder und Badeseen einen zu knapp kalkulierten Zeitplan rasch zu sprengen. Da stellt sich schon die Frage warum nicht ab und an "Fünfe gerade sein lassen"? Schlußendlich bedeutet die bekannte Redewendung aus dem Mittelalter nichts anderes, als etwas nicht so genau bzw. ernst zu nehmen, also durchaus auch einmal eine situationsbedingte Spontanität zulassen.

Foto: betörende Abendstimmung am Regen
Literatur
Radwanderführer (10 Fernradwege im Bayerischen Wald):
Radlspass Bayerischer Wald – Radeln auf dem Grünen Dach Europas, Galli – Verlag, ISBN: 3-931944-74-3
Die Radroute setzt sich aus asphaltierten Radwegen, verkehrsarmen Nebenstraßen und unbefestigten Wald-, Feld- und Uferwegen zusammen. Zur Befahrung eignen sich Trekking- Touren- E- Cross- und Mountainbikes. Begleitet von wildromantischer Flusslandschaft, bewaldeten Berghängen, geheimnisumwitterten Burgruinen und sagenumwobenen Schlössern begibt man sich auf eine abwechslungsreiche Entdeckungstour die zahlreiche Möglichkeit bietet, Land und Leute, Kultur, Brauchtum und die regionaltypische Küche kennen zu lernen. Dazu wird die Route von überdachten Pavillons, Rastplätzen, Sitzbänken und verlockenden Biergärten samt Gastrobetrieben gesäumt, die zur erholsamen Pause einladen.
Gelebte Biergartenkultur - Ort des Bayerischen Frohsinns
Der Regental-Radweg führt nicht nur durch herrliche Landschaft und schöne Naturschutzgebiete – er ist auch eine kulinarische Entdeckungsreise.
Kulinarischer Hochgenuss - Ohne "Mampf" kein "Dampf"
Neben Wasser, viel Grün, dichte Wälder, dörflicher Charme und kristallklaren Seen bilden Einkehrmöglichkeiten in urigen Gasthöfen bzw. zünftigen Biergärten die Grundlage für ein perfektes Tourerlebnis. Kulinarische Köstlichkeiten gehören im Bayerischen Wald zum guten Ton. Man versteht das Leben zu genießen und die Schätze der Natur frisch zubereitet auf den Tisch zu bringen. Regionale Zutaten, überlieferte traditionelle Rezepte und kreative Köche vermitteln den "Geschmack des Waldes" ganz auf ihre individuelle Art & Weise.
Weil Wohlbefinden auch durch den Magen geht, rundet nach kräftezehrendem Leistungseinsatz erst ein kulinarischer Hochgenuss jede Radtour ab. Erst wenn Naturverbundenheit, Entschleunigung, sportliche Aktivität und Gaumenfreuden in perfekter Harmonie zusammenfließen, schließt sich der Kreis für eine körperlich/mentale Ausgeglichenheit.
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| © Landratsamt Cham |
Ohne Mampf kein Dampf
Neben Wasser, viel Grün, dichte Wälder, dörflicher Charme und kristallklaren Seen bilden Einkehrmöglichkeiten in urigen Gasthöfen bzw. zünftigen Biergärten die Grundlage für perfekte Radtouren.
Bewegungaktivität kostet bekanntlich Energie, d.h. ohne Mampf kein Dampf. Schließlich benötigen die Muskelfasern zur Kontraktion "Treibstoff". So wie im Dampfkessel Kohlen verglühen, verbrennen die Muskelzellenkraftwerke (Mitochondrien) im hochintensiven Bereich reichlich Kohlenhydrate (Glykogen). Mitochondrien im Muskel sorgen dafür, dass Fettsäuren zur Energiegewinnung verbrannt werden (Omgega 3 und Omega 6 sorgen für Ausschüttung des Regenerationsbeschleunigers Testostoron). Je nach Belastungsdauer, Intensität, Geschlecht, Alter und Körpergewicht kann der Energieumsatz täglich durchaus zwischen 1.000- 2.000 kcal betragen (1 Kilokalorie -> = 4,2 Kilojoule). Nur ein intakter Energiehaushalt (Gewinnung und Verbrauch von Energie) hält den "Kessel" dauerhaft unter Dampf. Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Elektrolytverluste (Kalium, Magnesium, Natrium, Chlorid, Calcium, Eisen, Zink) sind zuzuführen, damit die Leistungkurve keinen Knick bekommt.
Nach dem Selbstverständnis von Genussradlern ist „der Weg das Ziel“. Im Entspannungsmodus erlebnisorientiert unterwegs zu sein und an Kraftorten die Beine und die Seele baumeln lassen zeitigt viele Vorteile. Um die Natur in gebotenem Maß genießen zu können und der Erlebnis- wie Erholungsfaktor nicht zu kurz kommen, eröffnen drei Tagesetappen zeitliche Freiräume. Schließlich gehören Erholungspausen und die Einkehr in traditionsreiche Biergärten - wo der (ur-) bayerische Frohsinn zelebriert wird - zum elementaren Bestandteil einer ausgewogenen Radtour. Biergärten gelten nunmal als Hort bayerischer Gemütlichkeit, wo sich Menschen aus allen Gesellschaftsschichten ungezwungen und weltoffen begegnen. Die Regentaltour bietet jedenfalls reichlich Gelegenheit in den Genuss der bayerischen Biergartenkultur zu kommen und sich unter freiem Himmel mit Köstlichkeiten aus der Region zu verwöhnen, zumal das Preisniveau erstaunlich erschwinglich geblieben ist. Gönnt man sich genügend Pausen, bekommt die Radreise einen tiefenentspannten Touch. Insofern sollte ein ausklügelter Zeitplan nicht in Stein gemeißelt sein. Die Erfahrung lehrt, dass unterwegs jederzeit etwas dazwischen kommen kann – und genau dafür sollte man flexibel sein - sprich einen Plan B parat haben. Ein sponanter Umweg, unerwartete Gespräche oder Örtlichkeiten an denen man länger verweilen möchte - für bereichernde Begleitumstände sollte man sich die Zeit dafür nehmen, damit der Wohlfühlrhythmus nicht zu kurz kommt.

Radeln macht hungrig & durstig. Damit der "Motor" nicht schlapp macht, müssen die Mitochondrien - oft als „Kraftwerke der Zellen“ bezeichnet -rechtzeitig mit Kohlenhydraten, Vitamine, Mineralien usw. wieder "aufmunitioniert" werden. Gehen die Energiereserven zu neige ist höchste Eisenbahn für eine ausgiebige Rast bei Speis & Trank, ansonsten droht der gefürchtete Hungerast. Mit anderen Worten: Ohne Mampf kein Dampf, d.h. wer körperliche Leistung vollbringt, darf ruhigen Gewissens genussvoll Schlemmen und seine geleerten Energiespeicher mit herzhaften Speisen und gekühlten Getränken wieder auffüllen. Eine deftige Brotzeit bzw. regionale Spezialitäten, dazu ein frisch gezapftes Bier - ratzfatz ist die Welt wieder in Ordnung.

“Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.” Was schon der griechische Philosoph Sokrates wusste, ist auch heute noch traditionell fester Bestandteil der bayerischen Lebensart: So dürfen insbesondere bayerische Spezialitäten, egal ob süß oder herzhaft, bei keinem Radausflug fehlen. Die bayerische Lebensweisheit dürfte zumindest einheimischen Wesen des Planeten südlich des "Weißwurst-Äquators" sicherlich geläufig sein. Diesbezüglich muss man auf dem Chambtal-Radweg wahrlich nicht darben. Es gibt es eine ganze Reihe von Gaststätten und urigen Biergärten, die mit gut bürgerlicher Küche die Geschmacksrezeptoren ihrer Gäste kulinarisch verwöhnen. Dazu regionales Bier - gebraut nach bayerischem Reinheitsgebot - das hierzulande den Nimbus eines Nationalgetränks genießt und gemeinhin als Inbegriff bayerischer Trinkkultur gilt.
Etappenplanung
Nach dem Motto jeden Tag neues Glück empfiehlt es sich angesichts vielversprechender Abstecher und beeindruckender Sehenswürdigkeiten sein Zeitkontingent großzügig zu bemessen. Begleitet von romantischen Flusslandschaften, bewaldeten Berghängen und geheimnisumwitterten Burgruinen steht tagtäglich eine spannende Entdeckungsreise zu erwarten. Plant man ein Tagespensum von etwa 55 Kilometern ein (Dreitagesetappentour) dann bleibt genug Spielraum fürs Fotografieren, Durchatmen, Berachten der Infotafeln und selbstverständlich für stärkende Energienachschübe, ohne ständig auf die Uhr blicken zu müssen. Für den Fall kämen als Übernachtungsorte Roding (59 km) - oder Cham (73 km) - in Betracht. Ausgehend von Roding böte sich die zweite Übernachtung im 50 km entfernten Viechtach an, worauf die Schlussetappe nach Bayerisch Eisenstein 57 km lang wäre.
Sportlich ambitionierte Radler können die Regentaltour in zwei Tagen bewältigen, was in Sachen Entschleunigung, Achtsamkeit, Genuss, Pausenzeiten etc. zwangsläufig Abstriche zu machen sind. Bei einem Zweitagestripp liegt Chamerau (KM 84) etwa auf halber Wegstrecke.
Der Regental-Radweg ist in das ostbayerische Radwegenetz eingebunden, was ihn für individuelle Radtouren im Donau- und Regental - bzw. grenzüberschreitend in den Böhmerwald (CZ) - kombinierbar macht.
Regensburg, Cham und Bayerisch Eisenstein verfügen einen Bahnanschluss, was eine klimaschonende An- und Abreise ermöglicht.
Startschuß
Eine atemberaubende (Berg-) Landschaft abseits der Verkehrsströme ist für Radfahrer grundsätzlich immer ein Hochgenuss. Vorfreude auf die Regentaltour ist allemal berechtigt. Schließlich gibt es kein vielversprechenderes Fortbewegungsmittel, als mit dem Fahrrad abgeschiedenes "Neuland" zu erkunden und entschleunigt den Schönheiten der Natur nachzuspüren. Im Prinzip hegen passionierte Tourenradfahrer sowieso dieselben Sehnsüchte, Bedürfnisse und Erwartungen. Geht es um Naturerlebnis, Fahrfreude, Glücks- und Genussmomente, dann liefert der Regental-Radweg genau dafür eine herrlich erfrischende Bühne. In diesem Sinne: Vorhang auf!
Wer nun Feuer gefangen hat sollte sich die Streckenbeschreibung der vier Tourismusregionen - vom Start bis ins Ziel dokumentiert in chronologischer Ablauffolge - in Ruhe zu Gemüte führen. Gut möglich, dass der Regental-Radweg auf die Bucket List kommt. Danach ist jeder selbst am Zug, die Bayerwaldmagistrale unter die Pneus zu nehmen, um das prickelnde Naturfeeling entlang des Regenflusses von seiner schönsten Seite zu erfahren. Also: Pack die Gelegenheit beim Schopf und tauche in eine großartige Wald- Natur- und Flußlandschaft ein. Let's go!
Kontaktdaten
Tourist Information Regensburg
Rathausplatz 4
93047 Regensburg
Tel.: 0941 - 507 44 10
Landratsamt Regensburg
Tourismus und Naherholung
Altmühlstr. 3
93059 Regensburg
Tel.: 0941 - 4009 - 495
tourismus@landratsamt-regensburg.de
Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald
Obertor 14
92507 Nabburg
Tel.: 094 33 - 9433 203 810
https://www.oberpfaelzerwald.de/
Tourist-Info Naturpark Oberer Bayerischer Wald
Rachelstr. 6
93413 Cham
Tel.: 099 71 - 78 - 431
touristik@lra.landkreis-cham.de
Touristisches Service Center Arberland
Poschetsriederstraße 16
94209 Regen
Tel.: 099 21 - 601 855


