Radwege -suche
Regental-Radweg - Die faszinierende Bayerwaldmagistrale


© Landratsamt Cham
Regental-Radweg, Teilabschnitt Landkreis Cham
Streckendaten
Ausgangspunkt: Nittenau (Meereshöhe: 351 m)
Endpunkt: Fichtental
Streckenlänge: 67 km
Höhenmeter: 955 hm (empfohlene Fahrtrichtung)
Streckenverlauf (58 km): Tiefenbach → Reichenbach → Walderbach → Heilbrünnl → Roding → Cham → Kammerdorf → Chamerau → Miltach → Blaibach → Kreuzbach → Bahntrassen-Radweg Richtung Viechtach
Attraktionen / Sehenswürdigkeiten
- Reichenbach: Klosterkirche St. Mariä Himmelfahrt (12. Jh.)
- Walderbach: Klosterkirche (12. Jh.) mit barockem Klostergebäude und Kreismuseum
- Wallfahrtskirche Heilbrünnl (Wallfahrtsgaststätte)
- Roding: St. Anna (romanische Taufkapelle mit Fresken, 9. Jh.), Feuerwehrmuseum
- Cham: historische Altstadt
- Satzdorfer See (1 km abseits der Route)
- Chamerau: Kirche St. Peter und Paul, Taufstein 13. Jh.
- Schloss Miltach; renoviertes Bahnhofscafé & umgebauter Speisewagon
- Blaibacher Stausee (1.5 km abseits der Route)
ebike-Ladestationen
Am Heilbrünnl
Heilbrünnstraße 2
93426 Roding
1,00€ Pfandschloss
Rathaus
Schulstraße 15
93426 Roding
1,00€ Pfandschloss
Am Floßhafen Cham (kostenlos)
Spitalplatz
93413 Cham
Stadtwerke (kostenlos)
Further Str. 4
93413 Cham
Marktplatz
93413 Cham
Gasthof zum Bäckerwirt
Chamer Straße 5
93466 Chamerau
Enoteca Lucca
Steinstr. 19
93476 Blaibach (geöffnet zu den Öffnungszeiten des Restaurants)
(kostenlos)
Kirchplatz 6
93476 Blaibach
Anstiege
- Heilbrünnl (KM 54) → 1,6 km / 112 hm; Länge, maximal 15%
- Wetterfeld (KM 62) → 1.0 km / 30 hm; Ø - Steigung 5%
- Chamerau (KM 84) → 1.3 km / 20 hm; Ø - Steigung 7%
- Kreuzbach (KM 95) → 20 m / 20 hm; Steigung 20% (Rampenauffahrt zur Bahntrasse)
- Bahntrassenabschnitt bis Scheitelpunkthöhe Krailing → 90 hm, 6.5 km; nivellierte Ø - Steigung 2%
Nachdem 41 km der Route hinter einem liegen und der Schwandorfer Landkreis - respektive das Oberpfälzer Seenland - in Tiefenbach (4.4 km nach Nittenau) verlassen wird, heißt sie der Landkreis Cham herzlich Willkommen. Direkt ab dem Zubringerabzweig zum Falkenstein-Radweg beginnt das prachtvolle Gebiet des »Naturparks Oberer Bayerischer Wald«, der in östlicher Richtung auf 58 Kilometer Länge durchquert wird. Das Tor zum Bayerischen Wald öffnet sich nun sperrangelweit, dessen Flusslandschaft sich wie aus einem Bilderbuch präsentiert.
Streckengrafik
Bewegen sie ihren Cursor auf dem Höhenprofil, wird interaktiv oben auf der Streckengraphik die geographische Position eingeblendet.
Herzlich Willkommen im »Naturpark Oberer Bayerischer Wald« (Landkreis Cham)

| © Landratsamt Cham |
Der »Naturpark Oberer Bayerischer Wald« wird von einem 1.200 km langen Radwegenetz durchzogen, bei dem der Regental-Radweg als "Hauptstrang" - auch seiner Abstechermöglichkeiten und Anschlussverbindungen wegen - eine vorrangige Stellung einnimmt. Touristisch gliedert sich der »Naturpark Oberer Bayerischer Wald« in die Urlaubsregionen 'Vorderer Bayerischer Wald', 'Land der Regenbogen', 'Kötztinger Land' und 'Lamer Winkel', von denen der Fernradweg in der genannten Reihenfolge drei Gebiete (ausgenommen Lamer Winkel) tangiert. Der 180 000 ha große »Naturpark Oberer Bayerischer Wald« welcher zum Schutz der Naturlandschaft durch den Zusammenschluss der Naturparke von Roding, Cham, Kötzting, und Waldmünchen 1973 gegründet wurde, bietet Outdoorsportlern wie Naturliebhabern ein unerschöpfliches Refugium. Das Kreisgebiet liegt in seiner Gesamtheit im Naturpark Oberer Bayerischer Wald, wobei ein geringfügiger Teil des Landkreises Schwandorf dazu gehört. Die Großlandschaften des Oberpfälzer und des Bayerischen Waldes werden durch die Cham-Further Senke markant voneinander getrennt.
Urlaubsregionen
Der »Naturpark Oberer Bayerischer Wald« ist in die Urlaubsregionen 'Vorderer Bayerischer Wald', 'Land der Regenbogen', 'Kötztinger Land' und 'Lamer Winkel' untergliedert.
Der 'Vordere Bayerische Wald' - mitunter auch 'Falkensteiner Vorwald' genannt - bildet die südwestlichste Ecke des Naturparks. Charakteristisch für die kleingliedrige Berg- und Kuppenlandschaft sind zahlreihe Granitklippen in verschiedensten Formen, wie sie im Naturschutzgebiet Schlosspark Falkenstein zu bewundern sind. Ein weiteres Naturschutzgebiet, die Hölle, steht für einen anderen typischen Landschaftsbestandteil: die Felsmeere. Die zahlreichen, oft unvermittelt ansteigenden Kuppen, die diese Landschaft besonders prägen, sind überwiegend bewaldet, zum Teil mit kleinparzellierten Bauernwäldern aus Fichten und Kiefern mit unterschiedlichem Laubholzanteil oder mit artenarmen Fichten- und Tannenforsten.
Rund um die Städte Cham und Roding, mitten im Naturpark Oberer Bayerischer Wald, bewachsen von Wald und Wiesen und durchquert vom Regenfluss breitet sich das 'Land der Regenbogen' aus. Es beherbergt das Naturschutzgebiet Rötelseeweiher, eines der größten Naturschutzgebiete in Bayern, wo unter anderem über 285 verschiedene Vogelarten beheimatet sind.
![]() |
| © Lra, Landkreis Cham |
Die 'Cham-Further-Senke' markiert einen deutlichen Einschnitt im Bereich der Mittelgebirgszüge des Bayerischen und Oberpfälzer Waldes. Sie nimmt in der Niederung von Cham bis zur Staatsgrenze einer Länge von 20 km in Nordostrichtung ein, die längste Ausdehnung von der Regenaue nördlich Rodings im äußersten Westsüdwesten zur Staatsgrenze nach Ostnordosten beträgt rund 40 km. Die überwiegend flache Ebene ist eine Niederung im Oberpfälzisch-Bayerischen Wald, die den Oberpfälzer Wald vom Bayerischen Wald trennt. Zugleich verbindet sie die Oberpfalz mit Böhmen. Sie ist im Mittel sechs bis acht Kilometer breit und wird vom Chamb und im westlichen Bereich vom Regen in weiten Mäandern durchflossen. Charakteristisch sind in ihrem Bereich die Auen, währenddessen nur im Randbereich die Senke ein hügeliger Charakter herrscht. Schon in der Altsteinzeit (von der Eiszeit bis 8000 v. Chr.) waren hier Menschen ansässig. Die extensiv genutzten Auwiesen sind ein optimaler Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen, dessen Vielfalt besonders im Naturschutzgebiet Regentalaue geschützt und gefördert wird. Dominierend sind Wasser, Wald und Berge in einer weitgehenst unverfälschten Naturkulisse. Mit ein Grund, warum der gesamte Landkreis als Qualitätsnaturpark ausgezeichnet wurde.
Das 'Kötztinger Land' ist vom Gebirgsmassiv des Kaitersberg (Wandereldorado) dominiert, das auf rund 1.000 Meter Höhe ein eindrucksvolles Panorama über den Bayerischen Wald - bei Fernsicht sogar bis zu den Alpen - bietet. Der langgezogene Höhenzug mit seinem höchsten Gipfel - dem Großen Riedelstein (1.133 m ü.NN) - setzt sich östlich von Bad Kötzting bis zum Großen Arber fort. Das Gebirgsmassiv trennt den 'Lamer Winkel' und das 'Zellertal' voneinander, in dessen Talmulden sich der namensgleiche Lamer-Winkel-Arber-Radweg sowie der Zellertalradweg mäandernd durch die anmutende Naturlandschaft dahin schlängeln, während der Regental-Radweg entlang des gleichnamigen Flusses verläuft.
Vorderer Bayerischer Wald
Allmählich rücken die ersten Bergflanken des Vorderen Bayerischen Waldes näher. Rund um die Städte Cham und Roding mäandert der von Wald, Wiesen und üppiger Ufervegetation umsäumte Regenfluss das »Land der Regenbogen«. Bis auf wenige Ausnahmen folgt der Regental-Radweg dem ruhigen Fließgewässer, und quert dabei den schönen »Naturpark Oberer Bayerischer Wald«. Die sanftwellige Hügellandschaft verfügt im Landkreis Cham nicht nur über ein familiengeeignetes Radwegenetz das Radtouristen aus allen Herren Länder anzieht, sondern wartet auch mit vorzüglicher (Radler)- Infrastruktur auf. Neben atemberaubender Aussicht, duftenden Waldpassagen, lauschigen Plätzen, Flusskiesbänken und funkelnden Seen, die zum Sonnenbaden locken, runden urige Biergärten, beliebte Traditionsgasthäuser und radlerfreundliche Gastgeber das Radlervergnügen perfekt ab. Insofern ist es nicht verwunderlich, wenn einem die Naturparkregion mehr und mehr ans Herz wächst.

Nach 41 km wird die Landkreisgrenze Schwandorf/Cham kurz nach dem Weiler Tiefenbach überschritten, worauf der Landkreis Cham ('Naturpark Oberer Bayerischer Wald') auf einer Länge von 58 km durchquert wird.

Das Landkreisschild vor dem Zubringerabzweig zum Falkenstein-Radwegbildet bildet "Unter Schildhaupt mit den bayerischen Rauten in Rot die zweitürmige silberne Kirche von Chammünster" ab. Nun breitet sich das prachtvolle Gebiet des »Naturparks Oberer Bayerischer Wald« aus, der in östlicher Richtung ohne Standzeit in rund 3 Stunden durchquert wird. Das Tor zum Bayerischen Wald öffnet sich nun sperrangelweit, dessen Flusslandschaft sich wie aus einem Bilderbuch präsentiert.
Während Radtouristen aus ferneren Gefilden in aller Regel die komplette Strecke befahren, nutzen Einheimische dagegen gern die Möglichkeit, die Flussroute entweder nur etappenweise zu fahren oder mit anderen Radwegen zu kombinieren. So verbindet z.B. eine 5 km lange Zubringerspange ab Tiefenbach den Regental-Radweg mit dem Falkenstein Radweg (ehemalige Bahntrasse), woraus sich eine abwechslungsreiche Rundtour ergibt. Allerdings spielt in diesem Fall die Fahrtrichtung eine entscheidende Rolle, weil die Anfahrt im Uhrzeigersinn vom tief gelegenen Regental zum Gemeindeort Wald (z.T. unasphaltiert) im Vorderen Bayerischen Wald knapp 300 Höhenmeter mit bis zu 14% Steigung gehörig Wadenschmalz abverlangt, sofern man auf einem muskelbetriebenen "Biobike" sitzt. Wird dagegen entgegengesetzt des Uhrzeigersinns gefahren, weist die nivellierte Bahntrasse von der Donauniederung in Regensburg bis zur Gemeinde Wald nur eine gemäßigte Steigung (max. 3%) - verteilt auf einer Länge von 19 km - worauf dann eine rasante Gefällfahrt hinab ins Regental erfolgt.
»Land der Regenbogen«

Reichenbach
Zahlreiche Biotope prägen die Auenlandschaft und locken viele Naturfreunde, Radfahrer, Angler und Bootswanderer in die reizvolle Landschaft.

Die Bodensteiner Straße führt von Tiefenbach direkt nach Reichenbach, dessen mondäne Klostertürme auf einer Anhöhe schon von weitem sichtbar sind. Das Ortsbild von Reichenbach wird von der Benediktinerabtei Reichenbach aus dem 12. Jahrhundert sowie der Regenbrücke dominiert. Auch hier wird der Brückenkopf vom Schutzpatron Nepomuk Johannes (von) Nepomuk als Brückenheiliger geziert.
Das Kloster Reichenbach wurde 1118 von Nordgaugraf Diepold III. gegründet. Das Kloster erlebte in kurzer Zeit einen großen wirtschaftlichen und geistigen Aufschwung. Die Blütezeit erreichte das Kloster unter Abt Johann Strolenfelser im 15. Jahrhundert. Am 1. Mai 1803 erfolgte durch die Säkularisation die zweite Klosteraufhebung, worauf die Mönche das Kloster verlassen mußten. 1891 erwarb der Orden der Barmherzigen Brüder das Kloster und errichtete eine Pflegeanstalt.

Foto: grandioser Blick auf die zauberhafte Ufer- und Auenlandschaft in Reichenbach
Wenngleich am gegenüberliegenden Ufer ein straßenbegleitender Radweg nach Walderbach führt, wird die Regenbrücke in Reichenbach links liegen gelassen. Stattdessen radelt man schnurstraks geradeaus weiter (Lindenstraße), wo nach 600 m die Route links auf einen Radweg abzweigt. Von dort ab schlängelt sich ein verkehrsfreier, asphaltierter Radweg im saftig grünen Regental ins 3 km entfernte Walderbach.

Bevor kurz vor Walderbach die Radweg-Trasse endet, lädt am Regenufer ein schön gelegener Radpavillon zum gemütlichen Verweilen ein. Nach der Straßeneinmündung folgt ein weiterer Fluss-Seitenwechsel, wo der Schutzpatron der Schiffer und Brücken, Johannes Nepomuk über das idyllische Regental blickt.
Walderbach

Foto: direkt vom Radweg aus genießt man eine schöne Ansicht auf das monumentale Bauwerk des Zisterzienserklosters aus dem 12. Jahrhundert.
In den Räumlichkeiten des ehemaligen Zisterzienserklosters Walderbach ist das volkskundliche Museum des Landkreises Cham untergebracht, in denen anschaulich die Kultur und Lebensweise der Region während der letzten 200 Jahre dargestellt ist. Das Kreismuseum Walderbach zeigt jährlich mehrere zusätzliche Sonderausstellungen.
Das Kreismuseum ist bis Ende 2025 geschlossen!
Eine Stippvisite des sehenswerten Klosters Walderbach mit Pfarrkirche und monumentalen Klostergebäuden (gegründet 1130 als Augustiner-Chorherrenstift) bietet sich an. Das Kloster Walderbach liegt nur zwei Kilometer östlich von Reichenbach am rechten Regenufer entfernt. Burggraf Heinrich I. von Regensburg gründete ursprünglich in Walderbach ein Augustinerchorherrenstift, das sein Sohn, Burggraf Otto I. von Regensburg 1143 in ein Zisterzienser-Kloster umgewandelte. Die ersten Mönche dürften aller Wahrscheinlichkeit nach aus Waldsassen gekommen sein, da es 1308 als Mutterkloster genannt wird. Die Säkularisation setzte der Blütezeit des Klosters ein Ende. In dem barocken Festsaal werden jedes Jahr "Festliche Konzerte" aufgeführt. Seit 1962 beherbergen die Klosteranlagen ein interessantes Kreismuseum, einen Kreislehrgarten sowie einen Hotelgasthof.
Die romanischen Klosterkirchen verfügen über reichen Rokokoschmuck. Die einzigartige Wildflusslandschaft steht in dieser Region wegen seiner artenreichen Vegetation unter Naturschutz. Nun radelt man auf der Kirchenrohrbacher Straße leicht ansteigend nach Kirchenrohrbach.

Foto: Kirchenrohrbach. Die nächsten 10 Kilometer bis nach Roding prunkt die landschaftliche Schönheit und Unberührheit wieder voll auf. Von Walderbach geht es zielstrebig - wie so oft auf dieser Strecke durch unberührte Naturlandschaften - zur Stadt Roding, eine weitere, sehenswerte Kleinstadt.

Am Ortsende führt der Zenzinger Weg leicht abschüssig ans Flussufer, wo sich ein Schotterweg fortsetzt. Abermals durchkreuzt man fernab von Zivilisation und Verkehrsstraßen einen ausgesprochen idyllischen Landschaftsabschnitt, zumal die Regentalhänge - zugehörig dem Falkensteiner Vorwald - als Naturschutzgebiet ausgewiesen sind. Abwechselnd auf asphaltierter und unasphaltierter Fahrbahnoberfläche geht's entlang des Regen dem Wallfahrtsort Heilbrünnl entgegen.

Näherrückende Hügelketten künden die ersten Vorboten der Bayerwaldgipfel an. Demzufolge ist der erste nennenswerte Anstieg - übrigens die erste Steigung nach 54 km - zur Wallfahrtsgaststätte Heilbrünnl nicht mehr weit.

Inmitten saftiggrüner Wiesen radelt man auf einen am Waldrand befindlichen Rastplatz mit Wetterschutzpavillon und Infotafeln zu. Ein Päuschen bzw. kleine Stärkung vor dem kurzen aber knackigen Anstieg ist sicher nicht verkehrt. Von der Regentalsenke (369 m ü.NN.) aus werden bei maximal 15 % Steigung innerhalb von 1.4 km - inklusive kurzem Gegengefälle - 112 Höhenmeter überwunden.
Mit dem ebike stellen die Höhenmeter zur Wallfahrtskirche Heilbrünnl bzw. im weiteren Verlauf zwischen Viechtach und der Stadt Regen längst keine unüberwindbaren Hürden mehr dar. Für alle anderen ohne elektrischen Antrieb sind es "Wadenzwicker", die mit einem Mindestmaß an Fitness und Kondition ebenso bezwingbar sind.

Nachdem der steilere Abschnitt bei der Kehre bewältigt ist flacht die Steigung zunehmend ab.
Nach 1 km Bergfahrt genießt man am Scheitelpunkt wie am Präsentierteller serviert eine tolle Aussicht, die vergossenene Schweißperlen flugs vergessen machen. Die Aussichtsstelle (466 m ü.NN.) bietet einen faszinierenden Vogelperspektivenblick auf die Stadt Roding sowie die Burg Regenpeilstein (vermutlich aus dem 12. Jahrhundert).

Bild: Hochebene kurz vor der Wallfahrtskirche Heilbrünnl nahe Roding, von wo sich eine herrliche Aussicht auf die Burg Regenpeilstein bietet die majestätisch auf einem Spornplateau 35 Meter über dem Regental trohnt
Wallfahrtsort Heilbrünnl
Vom Aussichtspunkt gelangt man nach 1.4 km zur Wallfahrts-Gaststätte Heilbrünnl (KM 56, 395 m ü.NN.), die sich schon allein des schattigen Biergartens, der schönen Aussicht über das Regental sowie der regionalen und überregionalen „Hausmannskost“ wegen zur Einkehr lohnt. Dazu gibt es noch ein Kneippbecken und einen Streichelzoo.
Die Wallfahrts-Gaststätte Heilbrünnl bietet neben einem schön gelegenen Biergarten mit Regentalaussicht auch Übernachtungen an

Die Wallfahrtskirche Heilbrünnl wurde in ihrer heutigen Form 1730 errichtet, wobei zuvor bereits im Jahre 1668 die erste Kapelle stand. Der Name Heilbrünnl weist auf die Entstehung durchs heilendes Quellewasser hin. Im Rokoko-Kirchenraum von 1732, fließt das heilkräftige Wasser der Heilbrünnlquelle in ein Marmorbecken, das speziell Augenleiden lindern helfen soll.

Ein uriger Biergarten, deftige Hausmannskost und dazu eine fabelhafte Aussicht ist für leidenschaftliche Hobbyradler der Himmel auf Erden.
E-Bike-Ladestation Roding am Heilbrünnl (Heilbrünnstraße 2)
Wallfahrts-Gaststätte Heilbrünnl: TVA Wirtshausessen

So bocksteil wie es aufwärts ging, geht's auch steil wieder hinab in die Regental-Niederung. Das Steilgefälle (bis 22%) erfordert Konzentration und Vorsicht, insbesondere bei nassem Straßenbelag. Binnen kürzester Zeit ist am Regen wieder das ursprüngliche Ausgangsniveau erreicht. Eine schmale Rad- und Fußgängerbrücke führt über den Regen.

Die geschwungene Rad- und Fußgängerbrücke fügt sich durch ihr unaufdringliches Design harmonisch ins Landschaftbild ein.
Bei der Kienmühle führt nach einem Linksschwenk der Kienmühlenweg und Petermühleweg entlang eines Fischereilehrpfads direkt zur Stadt Roding, die mit 12.856 Einwohnern nach Cham die zweitgrößte Stadt des Landkreises ist.

Für wissbegierige Radtouristen haben Schautafeln am Wegesrand eine wichtige Bedeutung, weil sie über Land & Leute in der näheren Umgebung informieren. In eigener Sache: Bayernbike guidet regelmäßig Radtouristikgruppen aus dem In- und Ausland auf dem Regental-Radweg, was manche Bilder dokumentieren.

Natur pur - soweit das Auge reicht. Zwischenbilanz: vom Ausgangspunkt Regensburg bis Roding (364 m ü. NN) im "Land der Regenbogen" liegen 58 reizvolle Radkilometer, d.h. es liegen noch 108 spannungsgeladene Kilometer vor einem.

Bereits im Jahre 844 wird Roding urkundlich erwähnt. Eines der ältesten Bauwerke und Sehenswürdigkeit ist die im Jahre 1560 errichtete St. Annakapelle mit einzigartiger Darstellung des Totentanzes und die Josefikapelle mit spätromanischen und frühgotischen Fresken. Weitere Sehenswürdigkeiten wie Burgen, Klöster, Kirchen, Kapellen und historische Bauwerke befinden sich in der Stadt bzw. in unmittelbarer Nähe. Sehenswert sind auch das alte Rathaus mit Pranger, die Stadtpfarrkirche, das Feuerwehrmuseum, Fischlehrpfad, und die in der Nähe befindliche Burg Regenpeilstein, die man ja bereits zuvor auf dem Hochplateau kurz vor der Wallfahrtskirche Heilbrünnl erblicken konnte.

E-Bike-Ladestation am Rathaus (Schulstraße 15) ; 1,00€ Pfandschloss. Der Großparkplatz des Freizeitgeländes „Am Esper“ verfügt eine schöne Regenuferpromenade, Spieleband, Skater-Bahn und Dschungel-Kletterpark sowie eine WC-Anlage.
![]()
Zu den Gastgebern der Region Roding/Cham
Zu den Gastgebern im gesamten Landkreis Cham
Nachdem die Stadt Roding durchquert ist, verläuft der Radweg zunächst 2 km entlang der B85. Wegen des vierstreifigen Bundestraßenausbaus wurde bei Wetterfeld der Routenverlauf geändert (Ortsumfahrung 2 km). Unmittelbar nach einem Rechtsabzweig (KM 62) folgt eine 1 km lange sanfte Steigung (30 hm), bevor es danach wieder hinab zur Flußniederung geht. Nach der B85-Überquerung (KM 65) breitet sich hinter Untertraubenbach das größte Natur- und Vogelschutzgebiet der Oberpfalz rund um die Rötelseeweiher aus. Für Radfahrer ein erholsames Naturerlebnis, den geschützten Landstrich zu durchqueren.

Das Vogel-Naturschutzgebiet ist weit über die Grenzen von Bayern bekannt. Ohne störende Zivilisationsgeräusche durch die flachen Regentalauen zu radeln macht natürlich einen Heidenspaß. Viele interessierte Hobby-Ornithologen weilen, um in der unberührten Natur-Oase unterschiedlichste Vogelarten zu beobachten.
An den Rötelseeweihern finden etliche bedrohte Arten ein Rückzugsgebiet. Seit 1993 steht in der Nähe von Untertraubenbach ein 12 Meter hoher Aussichtsturm, von dem aus sich ein wunderschöner Ausblick auf die umgebende Regentalaue bietet bzw. die Vogelschar sich bestens beobachten lässt. Informationstafeln über die Tierwelt und Geographie erweitern den Wissenshorizont. Am Großen Rötelseeweiher wurde 2020 ein neuer Lehrpfad samt einer Vogelbeobachtungsstation eingerichtet.
Rötelseeweihergebiet

Die Regentalaue zwischen Cham und Pösing ist mit 1427 Hektar das größte Naturschutzgebiet der Oberpfalz. Es umfasst das Flußtal mit den angrenzenden Auengebieten und weist einen einzigartigen Bestand an seltenen Pflanzen und Tieren auf, das eine nationale Bedeutung als Brut- und Rastgebiet für Wiesenbrüter und Wasservögel besitzt. Landschaft, Tiere, Pflanzen und die landwirtschaftliche Nutzung sind erheblich von der Hochwasserdynamik des Regens geprägt. Überdies sind große Flächen aufgrund des niedrigen Gefälles des Flusses und der Mäander von einem relativ hohen Grundwasserpegel gekennzeichnet. Mit seinem Mosaik aus Weihern, Feuchtwiesen, Fließgewässern, Altwässern und Verlandungszonen gehört sie zu den wichtigsten und artenreichsten Rückzugsgebiete für seltene und gefährdete Tiere und Pflanzen in Bayern. Auf ca. 15 qkm Fläche kommen hier über 1000 Tierarten und 550 Pflanzenarten vor.
Die Kernzone eines der bedeutsamsten Wiesenbrütergebiete von europäischem Rang befindet sich in den Regentalauen nahe Cham. In dem als Naturschutzgebiet ausgewiesenen "Rötelseeweihergebiet" brüten so seltene Arten wie Großer Brockvogel, Uferschnepfe oder Bekassine. Neben verschiedenen Entenarten brüten hier auch die Rohrdommel, Zwerg- und Haubentaucher, Schwarzhalstaucher und Schilfrohrsänger. Insgesamt haben sich in einem der wertvollsten Vogelschutzgebiete Deutschlands etwa 240 bedrohte Brut und Gastvogelarten angesiedelt, wovon etliche auf einer „roten Liste“ stehen, dessen Arterhaltung akut gefährdet ist. Daher lockt der Rötelseeweiher Ornithologen von Rang und Namen an.
Zu beobachten sind auentypische Wiesenbrüter wie Kiebitz und Großer Brachvogel, sowie an den Weihern verschiedene Wasservögel, wie Schwarzhalstaucher und Schnatterente. Zur Zugzeit dient das Gebiet diversen Strandläufer-Arten wie Grünschenkel oder Bruchwasserläufer aus Nordeuropa als wichtige Rast- und Tankstelle. Regelmäßige Wintergäste sind Schellenten und Gänsesäger. Welche Verantwortung der Mensch für den Artenschutz trägt wird deutlich, weil täglich mehr als 150 Tier- und Pflanzenarten von der Erde verschwinden.
Mit jeder Kurbelumdrehung kommt das Etappenziel Cham näher. Schon von weitem rückt die Stadtsilhouette mit ihren Kirchtürmen formatfüllender ins Blickfeld.
Kreisstadt Cham

Foto: wird die Adolf-Kolping-Straße überquert (Originalroute) erblickt man linksseitig die Florian-Geyer-Brücke und die Klosterkirche Maria Hilf, während das Biertor vom Bernd Wicki Wäldchen verdeckt wird. Im Hintergrund erhebt sich nordwestlich der Altstadt der neuromanische Backsteinbau der Klosterkirche Maria Hilf, die vom Orden der Redemptoristen ab 1900 errichtet wurde.
Radverkehrsknotenpunkt Adolf-Kolping-Straße (Parkplatz Altstadt West)
Die Kreisstadt Cham im Land der Regenbogen gilt als wichtiger Radwegeknotenpunkt im Bayerischen Wald, an dem regionale wie internationale Fernradwege samt etlicher Rundtouren aufeinandertreffen. Gleich nach dem Ortsschild ist man auf der Adolf-Kolping-Straße (KM 73) vis a vis des Bernhard Wicki Wäldchens beim ersten städtischen Radverkehrsknotenpunkt angelangt.
Hier trifft der Grüne Dach Radweg auf die Regentaltour, der zusätzlich seitlich der Trasse einen breiten Korridor von Haupt-Radwegen des bayerisch-tschechischen Grenzgebietes erschließt. Der grenznahe Fernradweg (306 km) ist auf einer 25 km langen Strecke Wegbegleiter bis Blaibach/Kreuzbach (KM 95), wo er gemeinsam mit dem Lamer-Winkel-Arber-Radweg entlang des Weißen Regen nach Bayerisch Eisenstein führt. Der Fernradweg ist neben seinem Radwege-Signet zusätzlich mit dem Logo "Y/Bayernnetz für Radler
durchgängig beschildert.
Anschlussradwege: Schwarzach-Regen-Radweg, Festspiel-Radweg, Grünes-Dach-Radweg, Luckner-Rundtour

Am Radwegekreuz befinden sich mit der Florian-Geyer-Brücke (wo 1959 der Regisseur Bernhard Wicki den Antikriegsfilm "Die Brücke" drehte), dem Biertor - Wahrzeichen der Stadt Cham - sowie dem Museum SPUR am gegenüberliegenden Regenufer bedeutsame Sehenswürdigeiten, die nur einen Steinwurf entfernt liegen. Zu Ehren des Regisseurs trägt das angrenzende Wäldchen seinen Namen. Es lohnt sich sein Rad abzustellen, um sich die Beine zu vertreten und die Sehenswürdigkeiten zu betrachten.

Zudem befindet sich am Brückenkopf ein geodätischer Referenzpunkt. Dieser gibt an, wie exakt die Angaben von Smartphone, Navi und Co. sind, also genau jene GPS-Daten die für Planungen bei Radstrecken bzw. zum Navigieren sowie zur Positionierung von Fotos und Videos, zur Ortung von Handys oder auch zum Geocaching benötigt werden. Der sogenannte geodätische Referenzpunkt befindet sich in der Mauernische mit Metallbildern aus Bernhard Wickis Film „Die Brücke“ auf einem Steinsockel auf dem eine 40 mal 40 Zentimeter große Edelstahlplatte mit eingravierten geografischen Koordinaten, Fadenkreuz und QR-Code befestigt ist.
Das Handy wird auf das weltweite Bezugssystem WGS84 (World Geodetic System 1984) und das Koordinatensystem auf geographisch oder UTM32 (Universal Transverse Mercator) eingestellt. Legt man es auf den Referenzpunkt bekommt das Smartphone ein Signal, und kann daraufhin die gemessenen Messwerte mit den am Kontrollpunkt angegebenen Sollkoordinaten vergleichen. Durch das Scannen des QR-Codes gelangt man auf eine Website, auf der auch die Werte für Cham aufgelistet sind. Der übliche Abweichungswert schwankt bei Handys zwischen drei und fünf Metern.

Foto: Florian-Geyer-Brücke
1959 dreht der Regisseur Bernhard Wicki in Cham den Antikriegsfilm "Die Brücke" mit den Schauspielern Volker Lechtenbrink, Günther Pfitzmann und Fritz Wepper. Im Mittelpunkt stand damals die Florian-Geyer-Brücke, die jedoch 1995 neu gebaut wurde.

Foto: Biertor - Wahrzeichen von Cham - bewacht vom Brückenheiligen Johannes Nepomuk
Cham - 976 erstmals urkundlich erwähnt - hat viel zu bieten. So ist die Stadt für ihre gut erhaltenen mittelalterlichen Gebäude und historischen Plätze bekannt. Besonders sehenswert ist der historischer Marktplatz mit kunstvollem Marktbrunnen, das Rathaus, die Pfarrkirche St. Jakob innen Barock um 1700, das Biertor (Wahrzeichen), Straubinger Turm, Städtische Galerie im Cordonhaus, Museum SPUR und die Stadtmauer.
Historischer Marktplatz

Der historische Marktplatz von Cham bildet sozusagen das Herz der Stadt, an dem sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie der Marktplatzbrunnen, das prunkvolle Rathaus, die Kirche St. Jakob, der Herzstein, das legendäre Café Krone sowie Luckner-Skulpturen (berühmter Freibeuter und Admiral der französischen Armee) - befinden. Der Platz im Stadtzentrum liegt nur wenige Minuten vom Streckenverlauf des Regental-Radwegs entfernt. Einfach die Florian-Geyer-Brücke überqueren, danach rechterhand (links in der Schützenstraße gelangt man zum Museum SPUR) durch's Chamer Biertor radeln und via Klosterstraße/Rosenstraße den Marktplatz ansteuern.
![]() |
| © Elias Kostner |
Die Tourist-Info befindet sich am Kirchplatz 1 direkt neben dem Marktplatzbrunnens
Heute zählt die aufstrebende Stadt Cham etwa 17 500 Einwohner. Durch ihre geographische Nähe zum Bayerischen Wald gilt die tausendjährige Handelsstadt Cham als „Tor zum Bayerischen Wald“. Am Marktplatz die St. Jakobskirche mit ihrer prunkvollen barocken Ausstattung und das historische Rathaus mit seinen Treppengiebeln und dem typischen Erker. Auch manche alte Bürgerhäuser tragen einen Erker, der über das Eck gesetzt ist, eine Besonderheit des Chamer Baustils.
Neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten bieten rund 60 renommierte Restaurants kulinarische Schmankerl, wobei die Gastronomen großen Wert auf Lebensmittel aus der Region legen. Nachhaltigkeit drückt sich auch in der Wertschätzung für heimische Produkte aus. Damit tut man nicht nur seiner Gesundheit etwas gutes, sondern erweist auch der Umwelt gegenüber einen großen Dienst.
Eine städtische "Entdeckertour" mit dem Fahrrad ist eine feine Sache. Einerseits lernt man die Stadt aus unterschiedlichsten (Blick-) Winkeln kennen, andererseits spart man wertvolle Zeit, als die Wegstrecken fußläufig zu bewältigen. Ganz nach dem Motto: „er-fahre“ die liebenswerte Stadt mit dem Speichenflitzer und unternehme eine spannende (Zeit-) Reise durch die Altstadt.
Die Kreisstadt verfügt über ein stattliches Hotel- und Gaststättenangebot, das Quartiere in allen Kategorien und Preisklassen anbietet
Der Regental-Radweg verbindet die Radverkehrsknotenpunkte in der Adolf-Kolping-Straße und Janahofstraße / Radpavillon Stadellohe entlang einer Flusspromenade (700 Meter).
E-Bike-Ladestationen
- Kostenlose E-Bike-Ladestation am Floßhafen (Spitalplatz)
- Kostenlose E-Bike-Ladestation bei den Stadtwerken (Further Str. 4)
- Kostenlose E-Bike-Ladestation auf dem Marktplatz
(Fern- ) Radwegenetz
Cham hat sich zur Drehscheibe für familienfreundliche Radtouren mit ausgezeichneter radtouristischer Infrastruktur entwickelt. Die flache Topografie des Chamer Beckens mit ihrem breitem Wiesengürtel und bewaldeten Anhöhen übt einen besonderen Reiz auf Genussradler aus. Über 30 markierte Radrouten machen die Stadt zu einem der wichtigsten Radwege-Drehkreuze im Bayerischen Wald.
Knotenpunkt Adolph-Kolping-Straße: Schwarzach–Regen–Radweg, Grünes Dach Radweg, Festspiel-Radweg.
Knotenpunkt Janahofstraße: Startpunkt des Chambtal-Radwegs, der bis Kammerdorf (5 km) auf identischer Wegstrecke des Regental-Radweg verläuft. Ebenso der Fernradweg München-Regensburg-Prag der München via der Weltkulturerbestadt Regensburg mit der (Goldenen) Hauptstadt Prag verbindet - und sich in Furth im Wald vom Chambtal-Radweg trennt und in nördlicher Richtung nach 5 km die bayerisch-böhmische Landesgrenze am Grenzübergang Schafberg/Ovri Vrh, 5 km überquert.
Die Euro Velo 13 (Iron Curtain Trail)- initiiert vom ECF (European Cyclists Federation) - ist ein europäischer Radweg, der auf seiner 10 400 km langen Wegstrecke 20 Länder - darunter auch das ehemalige deutsch-deutsche Grenzgebiet sowie Ostbayern und Böhmen grenznah durchquert. Iron Curtain Trail
Euro Velo 13, Europa-Radweg Eiserner Vorhang, Ostbayerischer Abschnitt
Kreisstadt Cham - Die Stadt am Regenbogen
Die ehemalige Grenzlandlage änderte sich durch die Osterweiterung schlagartig in eine zentraleuropäische Lage. So verwandelte sich die Region vom früheren"Armenhaus" zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort, dessen prosperierende Wirtschaftskraft sich seit dem Jahr 2000 nahezu verdoppelt hat, weswegen nahezu Vollbeschäftigungherrscht.
Cham hat jede Menge an Sehenswürdigkeiten zu bieten wie z.B. das terrakottafarbene, zweitürmige Biertor (liegt einen Katzensprung vom Regental-Radweg entfernt), der Marktplatz mit historischem Rathaus und Glockenspiel, das Cordonhaus (beherbergt die Tourist-Info), das Bürgerspital von 1300, die Klosterkirche Maria Hilf, die romanische Stadtpfarrkirche St. Jakob am Marktplatz, das Museum SPUR und vieles mehr.
Das Herz der Stadt bildet der historische Marktplatz, an dem sich u.a. der kunstvolle Marktbrunnen, das spätgotische Rathaus, die Kirche St. Jakob (13. Jh.) und der Herzstein befindet.
Die Kreisstadt Cham (370 m ü.NN.) blickt als Handels-, Schul-, Behörden- und Garnisonsstadt auf eine über 1000-jährige Geschichte zurück. Heute zählt die aufstrebende Stadt 17.381 Einwohner (Stand 31. Dez. 2023). Obwohl die Stadt Cham in einer Flussschleife des Regens errichtet wurde, leitet sich ihr Name vom Flüsschen Chamb ab, dessen Name auf das keltische Wort "kambos" zurückgeht, das sinngemäß krumm bzw. gewunden bedeutet. Der Chamb entspringt im Böhmerwald und stellt den „Hauptfluss“ des Chamer Beckens dar. Zugleich bildet er die Wasserscheide zwischen dem Bayerischen und dem Oberpfälzer Wald.

Das Zentrum der alten Handelsstadt bildet der historische Marktplatz mit spätgotischem Rathaus, der Pfarrkirche St. Jakob aus dem 14. Jahrhundert und dem kunstvollen Marktbrunnen mit seinen wasserspeienden Figuren.

Cafes, Gaststätten sowie Freisitze laden auf dem Markplatz zum Verweilen bzw. Energienachschub ein.

Foto: Skulptur von Graf Luckner, geboren in Cham, war ein berühmter Freibeuter und Admiral in der französischen Armee.
Ein denkwürdiges Ereignis sollte man auf dem Chamer Marktplatz nicht verpassen (täglich 12:05 Uhr). Dann ertönt nämlich ein ganz besonderes Spektakel, wenn auf dem Glockenspiel des Rathauses die französische Nationalhymne, die "Marseillaise" zu hören ist. Ursprünglich hieß das Lied, geschrieben 1792 von Claude Joseph Rouget de Lisle, "Kriegslied für die Rheinarmee" und war einem gewissen Nikolaus Graf von Luckner gewidmet. Einheimische sprechen gern von der heimlichen Hauptstadt Frankreichs, denn Nikolaus Graf von Luckner war gebürtiger Chamer. Dieser verbrachte seine Jugendjahre hier in der Stadt, bevor er im Alter von 15 Jahren seine große militärische Karriere startete, die ihn über verschiedene Stationen 1763 bis an den Hof des französischen Königs brachte und ihm 1791 sogar den Marschallstitel bescherte.
Auch im Cham der heutigen Zeit ist Luckner nach wie vor allgegenwärtig. Die Besichtigung seines Geburtshauses ist fester Bestandteil einer jeden Stadtführung, auf dem kunstvollen Marktplatzbrunnen ist er als wasserspeiende Statue dargestellt und im gesamten Innenstadtbereich trifft man gleich auf mehrere lebensgroße Luckner-Figuren mit prächtigen Uniformen. Nicht zuletzt gibt es seit 2015 auch einen eigens für den Helden der Stadt geschaffenen Graf-Luckner-Platz.
Ob Graf Luckner jemals Rad fuhr, ist historisch nicht verbürgt. Dennoch wurden ihm zu Ehren zwei "Luckner Runden" (25/38 km) gewidmet. Die Rundtouren sind nicht separat ausgeschildert, sondern folgen der überörtlichen Radwegbeschilderung.
Radverkehrsknotenpunkt Radpavillon Stadellohe

Wegweisung, Informationsschautafeln, kostenlose Radboxen und radfreundliche Gastbetriebe - Radtouristen genießen im Naturpark Oberer Bayerischer Wald eine vorbildliche Infrastruktur. Der Radpavillon befindet sich beim „Flugplatzweg“ in Sichtweite der Janahofer Straße neben dem Parkplatz Stadellohe. Der Pavillon bietet die Möglichkeit, Räder und Gepäck dort sicher und geschützt zu deponieren. Die Radboxen sind mit handelsüblichen Kabelschlössern absperrbar. Die Benutzung des Radpavillon Stadellohe ist kostenfrei!
Sternradtouren - Jeden Tag ein Treffer
Wer den »Naturpark Oberer Bayerischer Wald« als Urlaubsdomizil wählt, dem bieten sich ausgehend von einer Basislocation eine Fülle an Sternradtouroptionen. Dies erspart umständliches Ein- Auschecken, Ein- Auspacken sowie den lästigen Gepäcktransport. Nach jeder Radtour in dieselbe Unterkunft zurückzukehren birgt komfortable Annehmlichkeiten, da man sich ohne nervigen Zimmerwechsel nicht jedes mal auf eine fremde Umgebung bzw. Location einzustellen braucht. Sowohl die Kreisstadt Cham, als auch Miltach, Bad Kötzting und Furth im Wald bieten sich mit ihren Radwegeschnittpunkten als Urlaubsort an. Weil das Radwegenetz hält was es verspricht, vermögen abwechselnd Flüsse- Themen- Bahntrassen-Radwege - einschließlich regionaler Rundtouren - einen Radurlaub in herrlicher Naturkulissezu zu bereichern. Sternradlern verspricht die Destination nach dem Motto <Jeder Tag ein Treffer> Punktlandungen erster Güte. Der Clou: der Wechsel von urbanen und natürlichen Lebens- und Erlebnisräumen im Tagesrhythmus setzt reizvolle Kontrastpunkte. Die romantischen Flusstäler des Landkreises Cham bieten in sanfter Hügellandschaft von Regen, Chamb und Schwarzach – ebenso wie mehrere Bahntrassen-Radwege - ideale Bedingungen für Familien- Genuss- und Tourenradler sowie für Gravelbiker.

Foto: das abgebildete Radwegenetz lässt nur ansatzweise erahnen, welch weitverzweigtes Tourenpotential sich im Naturpark Oberer Bayerischer Wald verbirgt. Wer die traumhafte Naturlandschaft erkunden möchte, hat mehr als 30 Radtouren mit einer Gesamtlänge von über 1 200 Kilometer zur Auswahl. Hinzu kommen epische Mountainbike-Pfade und Trails aller Schwierigkeitsgradlevels - allen voran die TRANS BAYERWALD. Zu guter Letzt gibt es auch sagenhafte Gravelbikestrecken, die sich wie ein Spinnennetz über die große Landkreisfläche von 1.527 km² ausbreiten.
Seinen Namen hat Cham übrigens vom Chamb-Fluss, der in Böhmen entspringt, durch die Cham-Further Senke, einen uralten Völker- und Handelsweg, nach Cham fließt und beim Ortsteil Altenstadt in den Regen-Fluss mündet. Der Name „Chamb“ geht auf das keltische Wort „kambos“ zurück, das mit „krumm“ oder „gewunden“ übersetzt wird. Ausgesprochen wird der Stadtname mit hartem "K" und langem "A".
Cordonhaus

Die städtische Galerie im Cordonhaus präsentiert regelmäßig wechselnde Ausstellungen, während sich im Obergeschoss unter dem Titel „Aus grauer Vorzeit“ eine Dauerausstellung zur Vor- und Frühgeschichte des Chamer Beckens befindet, welche einen umfassenden Überblick zu archäologischen Funden - sprich der Siedlungsgeschichte - der Region gibt.
Das Cordonhaus an der inneren Stadtmauer mit seinen historischen Räumen und dem schönen Innenhof mit Arkaden- und Laubengang wurde ansehnlich restauriert. Das spätgotische Gebäude (16. Jahrhundert) ist neben dem Rathaus der älteste erhaltene Profanbau der Stadt. In dem Antikriegsfilm "Die Brücke" von Bernhard Wicki spielte das historische Armenhaus eine zentrale Rolle.
ÖPNV Cham
Cham liegt an der Bahnstrecke München-Regensburg-Schwandorf–Cham-Furth im Wald-Prag. Neben dem Hauptkorridor Schwandorf – Cham – Furth im Wald, den beiden Nebenstrecken Waldmünchen und Lam werden im VLC (Verkehrsgemeinschaft Landkreis Cham) noch 53 Regionalbusse und unzählige Rufbuskorridore organisiert. Der Bahnhof befindet sich nordwestlich der Altstadt, nördlich des Regens. Das 1898 erbaute Empfangsgebäude an der Bahnhofstraße 11 ist ein geschütztes Baudenkmal.

Zugverbindungen
Die zum Chambtal-Radweg parallel verlaufende Oberpfalzbahn verkehrt zwischen den Städten Schwandorf-Cham-Furth im Wald und der westböhmischen Kreisstadt Domazlice (Taus). Bahn & Bike, z.T. kostenlose Fahrradmitnahme in Ostbayern.
• RB 27 Schwandorf - Cham - Furth im Wald - Domažlice und zurück
• RB 28 Cham - Bad Kötzting - Lam und zurück
• RB 29 Cham - Waldmünchen und zurück
• RE 25 München – Regensburg - Prag und zurück
Achtung! Aufgrund von Bauarbeiten an der Flutbrücke Stadellohe bis ins Jahr 2026 werden die Radwege über die Altstadt Cham umgeleitet. Die Umleitung ist ausgeschildert!
Der zweite städtische Radverkehrsknotenpunkt beim Radpavillon Stadellohe in einer schön angelegten Parkallee markiert gegenüber der stark befahrenen Janahofstraße (vis a vis eines Autohauses) den Startpunkt des Chambtal-Radwegs, der bis Kammerdorf (5 km) Wegbegleiter des Regental-Radwegs ist.

Kurz vor dem Freizeitgelände Quadlfeldmühle lockt eine Wirtschaft mit schattigem Biergarten zur Einkehr. Die Bayerische Lebensweisheit, dass Speis und Trank Leib und Leben zusammen dürfte den meisten geläufig sein. Ohne Mampf kein Dampf! Diesbezüglich muss man auf der Wegstrecke nicht darben, weil es am Wegesrand es eine Reihe von Gaststätten und urige Biergärten gibt, die mit gut bürgerlicher Küche ihre Gäste kulinarisch verwöhnen.
Zwischen dem Radverkehrsknotenpunkt Cham/Stadellohe (KM 74) und Kammerdorf verläuft die Regentalroute auf einem gemeinsamen Teilstück mit dem Chambtal-Radweg. Zunächst geht es auf gesandeter Fahrbahnoberfläche durch die flache "Chamer-Further-Senke" die von einer abgeschiedenen Feld- und Wiesenlandschaft geprägt ist. Bis Chamerau ist die Flachetappe steigungsfrei.

Der Schilderbaum mit den Radwege-Signets verhehlt nicht, wieso die Kreisstadt Cham eine "Hochburg" für Radtouristen aus nah und fern ist. Das Radwegenetz übt fraglos eine hohe Anziehungskraft sowohl auf Urlaubsgäste als auch auf einheimische Freizeitaktivisten aus. Neben dem bereits begleitenden Fernradweg München-Regensburg-Prag bekommt die Regentalroute weiteren "Zuwachs" vom Grünen Dach Radweg (305 km) und dem Chambtal-Radweg (37 km), wobei letzterer in Kammerdorf (5 km) bereits wieder abzweigt. Da in diesem Streckenabschnitt vier populäre Fernradwege deckungsgleich verlaufen, herrscht bei gutem Radlwetter bzw. an Wochenden oder während der Schulferien reger Ausflugsverkehr.

In östlicher Richtung radelt man stadtauswärts am Freizeitgelände Quadfeldmühle vorbei, das von Familien gern genutzt wird. Das große Freizeitgelände mit einem Abenteuerspielplatz (Klettergerüste, Wasserbecken, Sandspielplatz, Skate-Funpark und Beachvolleyballfeld) lädt Kinder jeden Alters zum Bolzen und Spielen ein.
Schon erstaunlich, wie rasch in der grünen Flussauen-Landschaft beruhigende Stille einkehrt, sobald der quirligen Kreisstadt Cham der Rücken zugekehrt wird. Nun geht es auf abwechselnd asphaltierter und unasphaltierter Streckenoberfläche in gewohnt flacher Manier durch die Chamer-Further-Senke, die die Mittelgebirgszüge des Bayerischen und Oberpfälzer Waldes voneinander trennt. Die 5- 10 km breite Ebene wird vom Chamb und im westlichen Bereich vom Regen in weiten Mäandern durchflossen. Da die Senke nur in den äußeren Randbereichen einen hügeligen Charakter aufweist, bleiben Radfahrer bis auf wenige Hügelkuppen bei Eschlkam weitestgehend von Steigungen verschont.
In früheren Zeiten verlief durch die Cham-Further-Senke einer der wichtigsten Handelsstraßen zwischen Bayern und dem Böhmen was den Ursprung für die Besiedlung des Bayerischen Waldes begründete. Dabei diente die weitläufige Ebene nicht nur den Menschen als praktischer Verbindungsweg, sondern ist auch bis heute eine wichtige Vogelfluglinie. Insbesondere die Auwiesen bieten einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen einen nützlichen Lebensraum.
Während in der Ferne bereits das exponierte Hohenbogenmassiv ins Blickfeld rückt, bietet sich rückwärtsgewandt nochmals ein schöner Anblick auf die Silhouette der tausendjährigen Handelsstadt Cham.

2.3 km vom Chamer Radverkehrsknotenpunkt Janahofer Straße entfernt dürfen sich Radler über ein neu errichtetes Brückenbauwerk freuen. Das ehemalige Nadelöhr mit steilen und gepflasteten Zufahrtsrampen wurde durch einen breeiteren Brückenneubau entschärft. Der Landkreis Cham hat in den vergangenen Jahren viel Geld in die Radwege-Infrastruktur investiert, wie dieser Brücken-Neubau einschließlich dem neu errichtetem Rastplatz mit Unterstellmöglichkeit beispielhaft aufzeigt. Idyllisch gelegene Rastplätze sind generell perfekte Orte, sich eine gemütliche Verschnauf- bzw. Brotzeitpause zu gönnen und entspannt die Blicke schweifen zu lassen. Radwandern mit Muße & Gelassenheit ist eben Trumpf! Warum nicht mal alle "fünfe gerade sein zu lassen", spontan vom Zeitplan abzuweichen und alles etwas lockerer anzugehen? Dafür geht's nach einer erholsamen Rast umso motivierter wieder zur Sache, um nach dem Zwischenstopp gut gelaunt mit eifrigem Elan wieder Fahrt aufzunehmen.
Lohnenswerter Abstecher ins 800 Meter entfernte Chammünster mit seinem sehenswerten gotischen Marienmünster

Kleines Wortspiel: Zeitgemäße Wegweisung lässt Ortsunkundige nicht "im" bzw. am Regen stehen.
Bemerkung zu gefährlichen Eisenpollern: diese fest verankerten Hindernisse schaffen künstliche Engpassstellen, die insbesondere für motorisch eingeschränkte Radfahrer - teils bepackt mit ausladenden Seitentaschen, oder für Cargobikes/Liegeräder/Radanhänger wie auch für Mountainbiker mit breiteren Lenkern ein erhebliches Gefahrenpotential bergen. Zudem muss bei Gegenverkehr abgestiegen werden, was einen harmonischen Fahrfluss (Flow) abrupt unterbricht und so zu einer überflüssigen Spaßbremse ausartet.

Die künstliche Fahrbahnverengung an beiden Brückenköpfen zwingt zu erhöhter Vorsicht, zumal bei Gegenverkehr mindest ein Radfahrer absteigen muss. Ansonsten kann die breite Brücke komfortabel - auch bei Gegenverkehr - passiert werden.

Foto: direkt nach der Rad- und Fußgängerbrücke besteht die Möglichkeit (spitzer Winkel rechts) zum Satzdorfer See zu radeln (1 km).
Lüften wir unter Radtouristen einen weit verbreiten Irrglauben bzgl. der Wasserfläche nach der Radlerbrücke. Tatsächlich handelt es sich um einen Altwasserarm des Chamb - nicht wie viele vermuten des Regen! Bei Hochwasser verschwindet die Landzunge als "Trennkeil" beider Flüsse, d.h. das Wasser beider Flüsse vermengt sich schon vor der Flussmündung.

Der Badesee wird durch den Fluß Regen gespeist und verfügt gepflegte Liegewiesen. Familien schätzen vor allem das flache Ufer. Die Wassertiefe des im Privatbesitz liegenden Sees ist durchschnittlich 2,50 Meter, die Maximaltiefe liegt bei 4,70 Metern. Bootstouren, die in Blaibach beginnen, enden im Satzdorfer See, weswegen dort ein Steingrill aufgebaut ist. Die Entstehung des Satzdorfer Sees begann als Kiesgrube der Unternehmensgruppe Rädlinger, die immer noch Besitzer des Satzdorfer Sees ist. Gemeinsam mit der TouristInfo Cham wurde der Satzdorfer See kultiviert und um zahlreiche Einrichtungen und Anlagen ergänzt. Unter anderem befindet sich auf dem Gelände ein grünes Klassenzimmer und der Platz der Bewegung, der mit zahlreichen Fitnessgeräten gespickt ist. In Mitten des Sees befindet sich die sogenannte Brutinsel, die als Brutstätte für heimische Tier- und Vogelarten dient. Rund um den See führt der Natur- und Freizeitpfad mit interessanten Lehrtafeln. Der Satzdorfer See nicht nur ein Badesee sondern mittlerweile vielmehr ein Naherholungsgebiet und beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen.

Nach der Regenüberquerung stößt man nach 400 Meter - unmittelbar hinter dem Ortsschild Cham (Altenstadt) - auf eine weitere Rad- und Fußgängerbrücke die den Chamb überquert.

Foto: auf einer weiteren Rad- und Fußgängerbrücke die den Chamb quert, ist der Flusslauf (links) sowie der Altwasserarm (rechts) deutlich zu erkennen, welcher von Ortsunkundigen fälschlicherweise manchmal für die Mündung in den Regen gehalten wird. Tatsächlich befindet sich die Flussmündung des Chamb etwa 200 Meter flussabwärts, wo der Regen seinen wasserreichsten Zufluss bekommt. Mit bloßem Auge kaum zu erkennen, mäandert in extrem langsamer Fließgeschwindigkeit der Chamb in seinem natürlichen Flussbett.

Kurz nach der Chamb-Brücke wird im Chamer Vorort Altenstadt rechts abgebogen. Es folgt eine geradliniger, asphaltierter Radweg der parallel den Eisenbahnschienen folgt.
Der frühere unbeschrankte Bahnüberqang (KM 77), an dem sich die Zugstrecken Cham - Bad Kötzting - Lam (Oberpfalzbahn RB 28) und Schwandorf - Cham - Furth im Wald - Domažlice (Oberpfalzbahn RB 27) bzw. München - Regensburg - Prag (Alex/RE 25) verzweigen, ist Geschichte. Eine neu erbaute Untertunnelung erlaubt eine komfortable kreuzungsfreie Durchfahrt.
Streckengabelung

In Kammerdorf verzweigen sich nach dem ehemaligen Bahnhofsgebäude - dort sind Infotafeln und Gedenksteine platziert - mehrere Fernradwege. Während der Chambtal-Radweg und Fernradweg München-Regensburg–Prag - der seit Regensburg 78 km Wegbegleiter war - schräg links versetzt über Furth im Wald zur deutsch-tschechischen Landesgrenze führen, schlägt der Regental-Radweg gemeinsam mit dem Grünen Dach Radweg (305 km) rechtsseitig eine südöstliche Richtung nach Chamerau ein.

Anschlussradwege in Kammerdorf (KM 78.5):
Chambtal – Radweg → Furth im Wald → Grenzübergang Neuaign/Vseruby (CZ) 31 km
Fernradweg Regensburg–Prag: Furth im Wald → Grenzübergang Hochstraße (Schafberg) 21 km → Prag 222 km

An der Straßeneinmündung in Kammerdorf befindet sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Gasthaus mit zünftigem Biergarten.
In Kammerdorf endet der verkehrsfreie Radweg! Erhöhte Vorsicht ist beim Einfahren in die vorfahrtsberechtige Kammerdorfer Straße geboten, die bereits nach zweihundert Metern wieder verlassen wird.

Hinter Satzdorf setzt sich zunächst ein doppelstreifiger Asphalt-Radweg nach Chamerau fort. Allmählich verändert sich das Landschaftsbild, zum einen rückt der der Regen wieder ins Blickfeld, zum anderen verengt sich die flache Ebene des Chamer Umland. Die Gegend wird bewaldeter und ab Chamerau zunehemend hügeliger.

Am Horizont zeichnen sich die Anhöhen der Gemeinde Chamerau ab (2.498 Einwohner, Stand 31. Dez. 2024).
Chamerau
Bei KM 86 erreicht man die schön angelegte Flusspromenade des idyllisch liegenden Ortes Chamerau.

Sehenswert ist die Pfarrkirche St. Peter und Paul, die 1669 erbaut wurde, während die Grundmauern des Turmes aus dem 13. Jahrhundert stammen. Das Innere enthält Deckenfresken von 1753 und eine Rokokoausstattung. Bemerkenswert ist der große Taufstein aus dem 13. Jahrhundert mit Apostelfries.
Der Ortskern befindet sich am gegenüberliegenden Regenufer (Einkehrmöglichkeiten)

E-Bike Ladestation Gasthof zum Bäckerwirt, Chamer Straße 5 in Chamerau

Besonders erfreulich ist beim Radfahren, dass man seine Energiespeicher genüsslich aufladen kann, ohne gleich eine Gewichtszunahme befürchten zu müssen. Zudem stärkt das gesellige Miteinander das Wir-Gefühl der Gruppe.

Chamerau ist ein Haltepunkt an der Bahnstrecke Cham–Bad Kötzting, der von der Oberpfalzbahn bedient wird.

Nach einem kurzen Anstieg genießt man eine herrliche Aussicht über das Regental. Der Regental-Radweg folgt nun der Bahnlinie Richtung Miltach.

Der Ort Miltach, einst Hofmark »Miltaha«, wurde erstmals um 1070 urkundlich erwähnt, wobei der Ortsname soviel wie "Bach, an dem gebleicht wurde" bedeutet. Südöstlich im Oberpfälzer Regierungsbezirk bildet die Gemeinde als Schnittpunkt mehrerer Fernradwege einen idealen Ausgangspunkt für Radtouren in allen Himmelsrichtungen. Zum Regental-Radweg gesellt sich in Miltach, der Lamer Winkel Arber-Radweg dazu, der bis zur Verzweigung 5 km identisch verläuft. Miltach, die „Perle“ im malerischen Regental, liegt am landschaftsprägenden Zusammenfluss des Regen und des Perlbachs, was zum einen Naherholern ein herrliches Rückzugsrefugium bietet, zum anderen Radfahrern eine Vielzahl familienfreundlicher Touroptionen eröffnet.
Das Schloss Miltach kann nach vorhergender Vereinbarung besichtigt werden. Auch deswegen lohnenswert, weil sich im Obergeschoss eine sehenswerte Dauerausstellung befindet. Das ehemalige Austragshaus im Park des Schlosses Miltach wurde übrigens zum Gästehaus umfunktioniert.
Highlight: Der frühere Miltach Bahnhof wurde vor einigen Jahren aufwändig renoviert und zu einem schicken Bahnhofscafé mitsamt einem früheren Speisewagon umgebaut. Für Bahntrassenliebhaber eine erlebenswerte Location, die man sich keinesfalls entgehen lassen sollte.

Nachdem die Bahnhofstraße in Miltach überquert ist führt die Rieslstraße und der anschließende Fischerweg direkt zum Abzweig der hölzernen Regenbrücke. Nachdem die Rad- und Fußgängerbrücke überquert ist, befindet sich am Ortsausgang neben der Kötztinger Straße (St. 2140) sich ein bedeutsames „Fernradwege-Drehkreuz“.
Im Herzen des Naturparks Oberer Bayerischer Wald liegt Miltach im 'Kötztinger Land'. Die Brücke über den Regen ist von Radfahrern rege frequentiert,weil etliche Fernradwege darüber führen. Jedenfalls eine ideale Gelegenheit vom Rad zu steigen, durchzuatmen und die herrliche Flussauenlandschaft - eingebettet von sanften Anhöhen - mit Muße entspannt zu genießen.

Am Ortsausgang - direkt neben der Rad- und Fußgängerbrücke an der Kötztinger Straße (St. 2140) deutet die Routenbeschilderung zahlreiche Touroptionen an.
Miltach verfügt eine gute Bahnverbindung nach Lam und Cham (RB 28, Oberpfalzbahn) mit Anschluss ans überörtliche Bahnverbindungsnetz (Schwandorf / Regensburg).

Fotomotive gibt es auf der Regentaltour schier unendlich viele. Im Bild ist eine gut gelaunte Gruppe aus Nordrhein Westfalen zu sehen - guided by Bayernbike - die von der Region total begeistert war. Die Reisegruppe aus dem hohen Norden verbrachte im übrigen nicht zum ersten Mal ihren Radurlaub in Ostbayern.

Für den Autor und Tourguide mit Radtouristen im Schlepptau ist es ein Herzensanliegen, die ländliche Heimat mit ihrer reizvollen Natur von ihrer schönsten Seite zu zeigen.

Wer über ein Zeitpolster verfügt, sollte die Gunst der Stunde nutzen und einen Kurztrip auf dem flachen Abschnitt des Donau-Regen-Radweg nach Altrandsberg (4.5 km) unternehmen (Fahrzeit für Hin- und Rückfahrt rund 30 min). Als zusätzlicher "Bahntrassen-Appetizer" auf alle Fälle lohnenswert, sodass der Ausflug womöglich dazu führt, dass der komplette Bahntrassenradweg adhoc auf die Bucket-List kommt. Vom Rastplatz in Altrandsberg mit Wetterschutzpavillon und Infotafeln genießt der Radler einen traumhaften Blick auf das Schloss Altrandsberg mit dem Weltkunstmuseum in dem Replikate von Kunstwerken aus allen Epochen untergebracht sind. Das Schloss in Altrandsberg, erbaut im 16./17. Jhrd. wurde von der Gemeinde Miltach vollständig saniert und beherbergt heute die Schlosskirche, einen Kindergarten und das Weltkunstmusuem mit Replikaten von Kunstwerken aus allen Epochen. In einem Kellergewölbe wird die Rauminstallation „Das letzte Abendmahl“ des Miltacher Künstlers Andreas Pregler gezeigt.

Anschlussradwege: Am südlichen Brückenkopf an der Kötztinger Straße (Ortsrand von Miltach) beginnt der Lamer Winkel Arber-Radweg, der bis Kreuzbach gemeinsam auf der Regentalroute verläuft (4.5 km). Für Radfahrer markiert dieser geographische Koordinatenpunkt eine bedeutsame Radwege-Drehscheibe, da auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Donau–Regen–Radweg seinen Ausgang nimmt. Der familiengeeignete Bahntrassen-Radweg stellt nicht nur die Verbinundung zwischen dem Regen und der Donau her sondern ermöglicht ohne steilere Anstiege eine leichte Befahrung nach Bogen (39 km) wo Anschluss an den internationalen Donau-Radweg besteht.
Bis Mitte der 80er Jahre war Miltach ein zentraler Bahnknotenpunkt im Eisenbahnverkehr. Doch die Zeiten, als zahlreiche Schienenwege das Land durchzogen und in entlegene Regionen führten sind längst vorbei. Besonders im schwach besiedelten Bayerischen Wald wird deutlich, wer Nutznießer von den Eisenbahnstillungen bis in die 90er Jahre in erster Linie war: bezogen auf die engere Umgebung wurden durch die Umwidmung stillgelegter Eisenbahnstrecken wie z.B. Miltach-Bogen (Donau-Regen-Radweg), der Teilabschnitt zwischen Blaibach/Kreuzbach (Regental-Radweg) und Viechtach, sowie zwischen Patersdorf und Deggendorf (Waldbahn-Radweg) erstklassige Bahntrassenradwege erschlossen (siehe Rundstreckenvorschläge).
Rundstreckenvorschläge
Wer den Regental-Radweg mit weiteren Radwegen kombinieren möchte, dem bieten sich reizvolle Rundtouroptionen verbunden mit dem Vorteil, dass sowohl der Startort als auch die Fahrtrichtung (höhenmeterneutral) frei wählbar sind.
Rundtour A - Gesamtlänge 190 km
- Teil I: Regensburg - Cham - Miltach (91 km) → Regental-Radweg
- Teil II: Miltach - Bogen (39 km) → Donau-Regen-Radweg
- Teil III: Bogen - Straubing - Regensburg (60) km → Donau-Radweg
Einziger Wermutstropfen von Bahntrassenradwegen ist die Tatsache, dass die meisten von ihnen relativ kurz bzw. nur äußerst selten miteinander vernetzt sind. Wer eine Rundfahrt auf verschiedenen vormaligen Eisenbahntrassen plant muss zwangsläufig in Kauf nehmen, zumindest gewisse Teilstrecken entweder auf sonstigen Radwegen oder mit dem Auto bzw. öffentlichen Verkehrsmitteln zu überbrücken. Umso erfreulicher für unsere User, dass wir eine 145 km lange Rundtour quasi aus dem Hut zaubern, die 3 Bahntrassenradwege verknüpft welchen einen prozentualen Anteil an der Gesamtstrecke von 58% ausmachen.
Rundtour B - Gesamtlänge 145 km
- Teil I: Straubing - Bogen (11 km) → Donau-Radweg
- Teil II: Bogen - Miltach (39 km) → Donau-Regen-Radweg
- Teil III: Miltach - Viechtach - Patersdorf (31 km) → Regental-Radweg
- Teil IV: Patersdorf - Deggendorf (25 km) → Waldbahnradweg
- Teil V: Deggendorf - Straubing (39 km) → Donau-Radweg
Rundstreckentour B beinhaltet drei Bahntrassen Radwege: Donau-Regen-Radweg (39 km), Regental-Radweg (Abschnitt Blaibach/Kreuzbach bis Viechtach, 14 km) und Waldbahn-Radweg zwischen Patersdorf und Deggendorf (25 km). Damit beläuft sich der summierte Bahntrassenanteil auf 78 km, was 54% der Gesamtstrecke entspricht.

Schon nach wenigen hundert Metern entfernt sich kurz nach dem Ortsende der Regental-Radweg von der Verkehrsstraße und steuert wieder den abgelegenen Regentalauen zu. Auch hier stellt sich gewohntermaßen rasch ein naturverbundener Fahrgenuss ein - der nur kurz durch die Blaibacher Ortsdurchfahrt unterbrochen - bis zum Bahntrassen-Abzweig und darüberhinaus seine Fortsetzung findet. Setzt man bei der Flussroute das durchquerte urbanes Gebiet mit den langen Wegstrecken durch die stille Naturidylle ins Verhältnis, so dürfte es zumindest gefühlt bei 1:50 liegen. Jedenfalls ein Indiz, das eindeutig für diese "Natur-Tour" spricht.

Nun schlängelt sich der Regental-Radweg bis zum staatlich anerkannten Erholungsort Blaibach durch unberührte Botanik, die von saftgrüner Wiesenlandschaft geprägt ist. Akustisch sind allenfalls Geräusche zu hören, die die Natur selbst hervorbringt wie säuselnder Wind, Vogelgezwitscher und Blätterrauschen, während der Regen aufgrund seiner langsamen Fließgeschwindigkeit mucksmäuschenstill in seinem Bachbett dahin fließt. Eine beruhigende Kulisse die anregt, achtsam die Blicke schweifen zu lassen, um hier und dort Naturerscheinungen am Wegesrand zu erspähen.
Kötztinger Land
Das Kötztinger Land mit seinen Gemeinden Bad Kötzting, Blaibach, Grafenwiesen, Hohenwarth, Miltach, Rimbach und Zandt bietet sich als idealer Ausgangspunkt für genussvolle Radtouren an. Wunderschöne Natur, Feste und Traditionen sowie Gastfreundschaft und ein gepflegtes Radwegentz sind Vorschußlorbeeren die für einen verheißungsvollen Radurlaub im Bayerischen Wald sprechen.
Sehenswürdigkeiten:
- Kurpark Bad Kötzting
- Konzerthaus Blaibach
- Greifvogelpark Grafenwiesen
- Spielbank Bad Kötzting
- Kirchen, Burgen und Schlösser
- Museen, Ausstellungen und vieles mehr

Das Kötztinger Land im Naturpark Oberer Bayerischer Wald verbindet landschaftliche Vielfalt mit natürlicher Schönheit, aktive Erholung mit lässiger Entspannung und beeindruckende Landschaftserlebnisse samt Kulturgenuss. Die Region eignet sich hervorragend sowohl für familiengeeignete Radtouren als auch anspruchsvollere Bergtouren. Nicht ohne Grund verläuft Deutschlands größte Radtouristikveranstaltung - der Arber-Radmarathon- durch eine idyllische Bergregion, welche weitgehend vom Mittelgebirgscharakter geprägt ist. Das Radwegenetz bzw. wenig befahrene Nebenstraßen bieten ein abwechslungsreiches Erlebnispotential fern von Hektik und Verkehrslärm. Neben Mountainbiken (in Lam trifft man auf die Nordroute der TRANS BAYERWALD) stehen auch Bootswandern (108 km bis Regensburg) und Kanufahrten hoch im Kurs. Der Blaibacher See erfreut Naturfreunde, Radler und Wassersportler und ist in den Sommermonaten ein beliebtes Ziel von Touristen aus Nah und Fern. Nach erlebnisreichen Radtouren in prachtvoller Naturlandschaft verheißt ein Aufenthalt in der AQACUR-Bade- und Saunawelt Entspannung pur, die Körper, Geist und Seele wieder ins Lot bringen.
Das Regental - umgeben vom sanft hügeligen Geländerelief - ist für Genuss- und Famlienradler eine echte "Schatztruhe" zum Kräfte tanken.

Geführte Radgruppen aus Deutschland bzw. grenznahen Ausland (Tourguiding by Bayernbike) sind keine Seltenheit, da die überwiegend flache Flusstour ohne größere fahrtechnische Hindernisse eine große Bandbreite von Radlern anspricht.
Blaibach
Kurz vor Blaibach (Unteres Dorf) befindet sich direkt neben dem Regental-Radweg eine Pizzeria mit Biergarten und e-bike-Ladestation.
Blaibach (392 m ü.NN.; 1.891 Einwohner, Stand 31. Dez. 2024) - staatlich anerkannter Erholungsort - bietet sich wie Miltach als Urlaubsort an, von wo Wander-, und Radtouren ihren Ausgang nehmen.
In Blaibach, das bereits als schönstes Dorf im Landkreis Cham auserwählt wurde, darf man sich schon in Vorfreude auf das 14 Kilometer lange „Bahntrassenradeln“ schwelgen. 1993 wurde die Bahnstrecke stillgelegt und zu einem Bahntrassenradweg umgebaut. Auf der ehemaligen Gleisstrecke geht es durch malerische Wälder und Lichtungen nach Viechtach.
![]()
- Kostenlose e-Bike Ladestation Enoteca Lucca, Steinstr. 19, geöffnet zu den Öffnungszeiten des Restaurants
- Kostenlose e-Bike Ladestation, Kirchplatz 6
Konzerthaus Blaibach
Blaibach besitzt seit 2014 ein außergewöhnliches Konzerthaus, dessen gekippter Kubus von Architekt Peter Haimerl wie ein schief in den Boden gerammter Meteorit ausschaut. Der monolithische Bau steht mit seiner Granitfassade sinnbildlich für die Steinhauertradition des Ortes. Das Glas-Beton-Design wirkt in der Ortsmitte wie ein utopisches Bauwerk. So einzigartig die Fassade von außen wirkt, so unbeschreiblich ist auch der Klang im Inneren des Konzerthauses. Innen bietet der 200 Plätze fassende Konzertsaal funktionelle Beton-Architektur, dessen Kulturprogramm weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus strahlt. Die engagierte Mitarbeit der Dorfbewohner bestärkt diese nicht nur in ihrer eigenen Identität, sondern trägt auch zur wirtschaftlichen Aufwärtsentwicklung bei, wovon sowohl die Gastronomie als auch der Tourismus profitiert. Dem Architekten ist ein wahrer Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Moderne. Viele namhafte Künstler und sogar ganze Ensembles mit bis zu 40 Personen aus ganz Deutschland sind bereits auf der Bühne aufgetreten. Unglaublich, welche Platzierung das Kunstbauwerk bei der Bewertung "Die schönsten Konzertsäle der Welt" einnimmt (Welt). Demnach rangiert das Konzerthaus Blaibach nach der Stadthalle Wuppertal, dem Musikforum Ruhr in Bochum sowie der Philharmonie in Berlin auf dem sagenhaften vierten Rang. Auch wenn der Autor die Bewertung als „radikal subjektiv“ bezeichnet, so ist diese ausgezeichnete Platzierung dennoch bemerkenswert. Dies gilt umso mehr, als dass die umgerechneten Kosten für einen Sitzplatz von 10 000 Euro im Vergleich zur Elbphilharmonie mit 500 000 Euro je Sitzplatz äußerst bescheiden ausfielen. Qualität muss eben nicht zwangsläufig vom Geld abhängen.
Wurde der Ortsteil Kreuzbach passiert gelangt man kurz darauf (KM 95) an eine wichtige Radwegegabelung an der sich der Lamer Winkel Arber-Radweg, der Grüne Dach Radweg und der Regental-Radweg verzweigen. Alle drei Routen führen auf unterschiedliche Wegen zum gleichen Zielort Bayerisch Eisenstein, weisen jedoch hinsichtlich Länge und Höhenprofil eine differenzierte Charakteristik auf. Die Regentalroute misst bis zum Zielort noch 71 km (1.650 hm), während die anderen beiden Touren entlang des Weißen Regen via Bad Kötzting, Lam und Lohberg einen nördlichen Bogen nach Bayerisch-Eisenstein einschlagen (46 km / 1.153 hm).
Neben dem Rastplatz (Wetterschutzpavillon) überspannt eine denkmalgeschützte Eisenbahnbrücke den Regen. Wegen Brückenschäden wurde am 04.02.1991 der Eisenbahnbetrieb (31.03.1993 für den Güterverkehr) bis Fichtental stillgelegt, während der Personenverkehr zwischen Cham und Viechtach bereits am 30.04.1991 eingestellt worden war (endgültig im Juli 1992). Nachdem die Gleise bis 1997 demontiert waren, erfolgte im Zuge dessen die Umwidmung für den Regental-Radweg.

Kurz hinter Kreuzbach (Pavillon vor der historischen Eisenbahnbrücke) zweigt der Regental-Radweg nach Süden ab und führt auf einer ehemaligen Bahntrasse weiter nach Viechtach. Die denkmalgeschützte Dreigelenkbogenbrücke aus Eisenbeton hat eine Spannweite von 70 Metern die von 8 m hohen Pfeilern getragen wird.

Foto: Naturidylle an der Radwegegabelung (KM 95; 396 m ü.NN.) die den Regental-Radwegs vom Lamer Winkel Arber Radweg trennt. Hier wird vorerst Abschied vom Regen genommen, bis nahe Viechtach der Schwarze Regen ins Blickfeld rückt.
Exkurs - Abstecher Blaibachsee / Bad Kötzting
Anschlussradwege: Direkt vor der stillgelegten Eisenbahnbrücke zweigt der Regental-Raweg rechtsseitg auf eine steile Auffahrtsrampe ab, während der Lamer-Winkel-Arber-Radweg sowie der Grüne-Dach-Radweg auf einem schmalen Teersträßchen geradeaus weiter verlaufen und in einer nördlichen Schleife entlang des Weißen Regen ebenfalls nach Bayerisch-Eisenstein (47 km) führen. Ein kurzer Abstecher zum Blaibacher See (1 km) bzw. noch ein stückchen weiter nach Bad Kötzting (4 km) durch das idyllische Steinbachtal ist definitiv ein lohnenswerter Abstecher. Mit dem Bau der zweiten Staustufe im Schwarzen Regen entstand nach Fertigstellung des Ausgleichkraftwerkes 1964 der Blaibacher See. Etwa 5 km flussabwärts vom Höllensteinsee gelegen, ist der See unter Touristen wie Einheimischen sehr beliebt. Überdies lockt ein schöner Ausflugsbiergarten mit Seeblick zur Einkehr. Ein erfrischendes Bad bzw. eine Fahrt mit dem Tretboot verspricht eine reizvolle Abwechslung.

Foto: Kanuten im Mündungsbereich des Weißen Regen in den Schwarzen Regen. Um einen Blick auf den Zusammenfluss beider Flüße zu erhaschen, braucht nur 1 km abseits des Regental-Radwegs geradeaus radeln. Ansonsten bekommt man den Schwarzen Regen nur kurzzeitig bei den Kreisstädten Viechtach und Regen zu sehen, währenddessen man den Weißen Regen gar nicht zu Gesicht bekommt.
Der Regen ist ein regional bedeutsamer Fluss im Bayerischen und Oberpfälzer Wald und nach der Naab der zweitgrößte linksseitige Donauzufluss in Deutschland. Der Entstehungspunkt befindet sich unterhalb des Kraftwerks Pulling (Gemeinde Blaibach) wo sich beide Flüsse vereinigen. Auf einer Länge von 107 km (Hauptstrang Großer Regen - Schwarzer Regen - Regen 191 km) strömt der Fluß seiner Mündung in Regensburg zu.

Ab der Radwegeverzweigung beim Wetterschutzpavillon dem beschilderten Lamer Winkel Arber Radweg geradeaus folgen. Bis zum Blaibacher See sind es 1.2 km, zur Sitzbank an der Mündung des Weissen Regen am gegenüberliegenden Ufer 1.6 km (38 hm) und nach Bad Kötzting durch das idyllische Steinbachtal 6 km (124 hm). Der Rückweg zum Wiedereinstieg in die Regentalroute erfolgt auf derselben Strecke.

Foto: Blaibacher See
Für Radfahrer ist der Katzensprung allemal lohnenswert, zumal das Naturidyll des angrenzendes Blaibacher Sees (47 Hektar großer Stausee am Schwarzen Regen) ein hervorragendes Erholungsareal bietet. Deshalb tummeln sich auch viele Naturliebhaber und Outdoorsportler wie Radfahrer, Kajakfahrer, Wanderer, Bade- und Ausflugsgäste auf der angelegten Liegewiese oder im Wasser. Abschalten, den beruhigenden Seeblick in der bewaldeten Naturlandschaft genießen oder ein erfrischendes Bad nehmen, da kommt ganz automatisch Freude auf. Zudem lockt ein Biergarten zum gemütlichen Pausen-Snack bzw. zur erholsamen Rast an, die müde Wadeln munter machen. Klare Luft zum Durchatmen, eine deftige Brotzeit und regional gebrautes Bier. Das ist der bayerische Himmel auf Erden, von dem so viele schwärmen. Optimale Bedingungen zum Krafttanken, um anschließend mental und physisch gestärkt wieder beherzt in die Pedalen zu treten.
Streckengabelung
900 Meter nach der Straßenüberquerung in Blaibach (Unteres Dorf) weisen bei einem Unterstellpavillon neben der denkmalgeschützten Eisenbahnbrücke Richtungswegweiser auf eine Radwegegabelung mehrer Fernrouten hin. Während der Regental-Radweg rechts nach Viechtach dem Flusslauf des Schwarzen Regen (72 km) folgt, schlägt der Lamer-Winkel-Arber-Radweg sowie der "Grüne-Dach-Radweg" einen nördlichen Bogen entlang des Weissen Regen ein. Alle drei Routen enden in Bayerisch Eisenstein.

Fortsetzung Regentalroute
Auf einem sehr gut befahrbarem Belag mit gesandeter, wassergebundener Oberfläche radelt man in dem dicht bewaldeten Gebiet mit der bezaubernden Waldlandschaft auf der wenig befahrenen Strecke durch dichte Fichten-, und Tannenwälder zur Stadt Viechtach. Wegen der langen schattigen Streckenabschnitte ist die Bahntrasse vor allem an heissen Tagen eine reine Wohltat, wobei Familien mit Kindern auf dem nivellierten Profil ihre wahre Freude haben. Dazu laden wieder Sitzgelegenheiten und Rastplätze zum „Ausruhen“ ein. Beim Durchfahren der Lichtungen öffnet sich jedesmal das herrliche Blickfeld auf die hügelige Landschaft und die kleinen Ortschaften.

Foto: Entscheidungsfindung, ob die steile Rampe geradelt oder geschoben wird. Die tatsächliche Steilheit geht aus dem Foto nicht hervor.
Bestnoten vom "Bahntrassen-Papst"
Dr. Achim Bartoschek - ausgewiesener Fachexperte für Radwege auf stillgelegten Eisenbahntrassen - betreibt Deutschlands populärste Bahntrassenradwege-Plattform, weswegen er oftmals auch als "Bahntrassen-Papst" tituliert wird. Schon bezeichnend, dass der Trassenabschnitt zwischen Kreuzbach und Viechtach von ihm mit dem zweithöchsten "Scoring" (drei von vier Fahrradymbolen) eingestuft wird.
Top Bewertung
Dr. Achim Bartoschek - Betreiber Deutschlands populärster Bahntrassenradwege-Plattform - gilt gemeinhin als ausgewiesener Fachexperte für Radwege auf stillgelegten Eisenbahntrassen. Seine subjektiven Bewertungsangaben werden aus Sicht des Tourenradlers vorgenommen, wobei seine Beurteilungen grundsätzlich auf akribischer Recherche einschließlich Routenbefahrungen fußen. Das Bewertungssystem umfasst fünf Gütesiegel → 0 - 4 Fahrradsymbole
. Als Bewertungskriterien fließen die touristische Attraktivität des Umfeldes, Rastmöglichkeiten und die Anbindung an Radfernwege oder Bahnhöfe genauso ein, wie die Befahrbarkeit des Weges. So genießt eine durchgängige und barrierefreie Befahrbarkeit, landschaftliche Attraktivität und eine geringe Lärmbelastung einen hohen Stellenwert, während bei längeren Distanzen auch wetterfeste Rastmöglichkeiten stärker gewichtet werden. Die Fahrbahnoberfläche spielt hingegen eher eine untergeordente Rolle, d.h. ob der Weg asphaltiert, wassergebunden oder geschottert bleibt solange belanglos, wie keine Fahrbahnschäden (z.B. Schlaglöcher) vorhanden sind bzw. der Rollwiderstand vertretbar bleibt. Kein Gütesiegel erhalten Wanderwege auf stillgelegten Bahntrassen, deren unwegsame Oberflächenbeschaffenheit eine risikofreie Befahrung nicht gewährleistet ist.

Portrait von Dr. Achim Bartoschek nachzulesen in der Bahntrassen-Reportage, Autor Curd Biedermann im Fachmagazin "aktiv Radfahren"
Auf der 20 % steilen Zufahrtsrampe zur Bahntrasse hinauf heißt es entweder absteigen und schieben, oder sich Tritt für Tritt mühsam nach oben quälen, wobei ebiker natürlich im Vorteil sind. Nachdem die Bahntrasse erreicht ist, darf man sich auf's Bahntrassenradeln bis nach Viechtach freuen. Vom Beginn der Bahntrasse bei KM 95 bis ins 6.5 km entfernte Krailing (489 m ü.NN.) wo sich die ehemalige Bahnhaltestelle und der Scheitelpunkt befindet, werden auf nivellierter Steigung (max. 2.5%) rund 100 Höhenmeter überwunden.
Bahnrassenradeln - selbstvergessenes Cruisen mit der Leichtigkeit des Seins
Die ehemalige Bahnstrecke Blaibach-Viechtach, die von 1928 bis 1993 in Betrieb war, wurde nach der Streckenstillegung zu einer der schönsten Bahntrassen-Radwege Bayerns umgewidmet. Viele Familien- Genussradler und ebiker schätzen seitdem das abgeschiedene Naturhighlight und erfreuen sich über das 14 km lange Teilstück, das die Bayerwaldmagistrale - sprich den Regental-Radweg - signifikant aufwertet. Umso tiefer man in den Bayerischen Wald vordringt, desto urwüchsiger erscheint die schwach besiedelte Gegend. Der feingekieste, wassergebundene Belag mindert den Rollwiderstand, wobei die nivellierte Steigung von 1 - 2 % (KM 95-101) und das sanfte Gefälle kaum wahrnehmbare Kraftanstrengung erfordert. Umsäumt von Fichten-, und Tannenwäldern „cruist“ man in sauerstoffreicher Luft dem Scheitelpunkt in Höhe des ehemaligen Bahnhaltpunkts Krailing auf 488 m.ü.NN. entgegen, worauf - bis auf eine kleine Welle von 22 hm - das Höhenlevel bis Viechtach wieder auf 410 m ü.NN. abfällt.

Radeln auf historischen Eisenbahntrassen - umgeben von unberührter Naturlandschaft - fördert die Entspannung und letztlich die Balance vom stressgeplagten Alltag. Wer dazu noch seinen inneren "Tempomat" auf entschleunigten Wohlfühlmodus dimmt, kann seine Sinne in Ruhe schweifen lassen und dabei reichlich Energie schöpfen. Die achtsame Wahrnehmung der Landschaft, die bewusste Auseinandersetzung mit der Kultur und „Heimatgeschichte“ der Bevölkerung sowie Wissbegierde an der Bahnhistorie auf dessen Spuren man wandelt, bereichert eine Radtour ungemein. So bitter Bahnstreckenstilllegungen aus Wirtschaftlichkeitsgründen auch sein mögen (in den 70 er, 80er und 90 er Jahren wurden jährlich durchschnittlich 400 km Schienenweg wegrationalisiert) – leistet der Radtourismus vor allem in ländlichen Räumen einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Prosperität.
Dr. Achim Bartoschek - Betreiber Deutschlands populärster Bahntrassenradwege -Plattform - gilt gemeinhin als ausgewiesener Fachexperte für Radwege auf stillgelegten Eisenbahntrassen. Sein Statement zu dem Bahntrassen-Radweg von Blaibach/Kreuzbach nach Viechtach: "Nicht so lang wie der benachbarte Donau-Regen-Radweg, aber genauso schön ist der Bahntrassenabschnitt des Regental-Radwegs mit einem leicht hügligen Profil". Bemerkenswert, dass er den Donau-Regen-Radweg deutschlandweit nicht nur zur persönlichen Top-Favoriten-Liste zählt, sondern diesen zusätzlich mit dem höchsten "Scoring" (4 Fahrradymbole/Sterne) auszeichnete. Der 14 km lange Bahntrassenabschnitt des Regental-Radwegs erhielt immerhin 3 Fahrradsymbole/Sterne.
Das Streckennetz der Eisenbahnen befand sich in Deutschland in den 70er-, 80er- und 90er-Jahren im Umbruch, als vorwiegend regionale bzw. lokale Schienenwege wegen abflauendem Passagieraufkommen - bedingt durch den Auto-Boom - reihenweise stillgelegt wurden. Ein Wandel, der größtenteils mit Umwidmung und alternativer Nutzung nicht mehr benötigter Bahnflächen bzw. ehemaliger Bahnstrecken einherging, wodurch völlig neue Radwegeverbindungen entstanden.
Radwege auf stillgelegten Eisenbahnstrecken faszinieren in vielerlei Hinsicht. Zum einen wegen ihrer einsehbaren Trassenführung, der gleichmäßigen Anstiege und sanften Gefällpassagen, zum anderen erinnern bahntypische Relikte wie Bahndämme, Geländeeinschnitte, Brücken, Viadukte und Tunnel an die ereignisreiche Eisenbahnepoche. Erst umfangreiche Geländeeingriffe in bergigeren Regionen stellten sicher, dass Dampfloks die Waggons (bzw. Schienenomnibusse) über Anhöhen der kupierten Landschaft ziehen konnten. Was dem Bahnverkehr durch geringe Neigungswinkel den Weg ebnete, entpuppte sich für Radfahrer im Nachhinein als wahrer Segen. Dies erklärt auch, warum das Bahntrassenradeln sich vielerorts großer Beliebtheit erfreut. Bahntrassenradwege weisen spezielle Merkmale auf, dessen Anreiz sie von herkömmlichen Radwegen wohltuend unterscheiden. Neben der alltäglichen Nutzung von Bahnradwegen durch die örtliche Bevölkerung profitiert auch der Tourismus in großem Maße, da die meisten Streckenverläufe fern von städtischer Hektik im ländlichen, schwach besiedelten Raum landschaftlich sehr reizvoll sein können. Bahnradwege zeichnen sich durch besondere Eigenschaften aus: sie sind steigungsarm, autofrei, gut ausgebaut, bestens beschildert und bieten durch ihre geographische Abgeschiedenheit darüber hinaus eine ursprünglich gebliebene Naturkulisse, die häufig zu einer bedächtigen Gangart stimuliert. Dazu versprüht jede Strecke ihren individuellen Charme und erzählt ihre ganz eigene Geschichte. Das Motto heißt: beruhigt einen Gang runter schalten, während des gleichmäßigen Pedaltritts ungestört die Sinne schweifen lassen und die Naturlandschaft sowie Sehenswürdigkeiten am Wegesrand bestaunen.
Öffentlich ist nur wenig darüber bekannt, welch langwieriges und komplexes Verfahren der Umwidmung einer Bahnstrecke vorausgeht. Rechtlicher Hintergrund: Die Nutzung einer Bahntrasse für den Radverkehr setzt als Mindestvoraussetzung zwingend deren Stilllegung nach § 11 Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) voraus. Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Streckenstilllegungsverfahren wird der Zugverkehr auf der Strecke dauerhaft eingestellt. Im Zuge dessen strebt die Deutsche Bahn AG einen Grundstücksverkauf an, wofür die bahnbetriebliche Nutzung einer alten Trasse defacto ausgeschlossen ist und neben der Stilllegung auch eine endgültige Entwidmung bzw. körperliche Trennung zu erfolgen hat. Erst nach erfolgreichem Abschluß des komplexen (Genehmigungs-) Verfahrens ist der rechtliche Rahmen für eine angestrebte Radwege-Umwidmung geschaffen.
Rund 4.5 km nach Beginn der Bahntrasse wird zum dritten und zum letzten Mal eine Landkreisgrenze - und zugleich die Bezirksgrenze Oberpfalz / Niederbayern - überschritten (KM 99.5; 456 m ü.NN.). Nach 55 km heißt es vom eindrucksvollen Naturpark Oberer Bayerischer Wald Abschied nehmen. Nichtsdestotrotz bleibt der Spannungsbogen im verheißungsvollen Arberland im Landkreis Regen aufrecherhalten.

Foto: ehemaliger Bahnhaltepunkt Lehen
Nur wenige hundert Meter weiter wird in einer Waldlichtung der ehemalige Bahnhaltebpunkt Lehen passiert, an dem sich Sitzgelegenheiten und ein kleiner Kinderspielplatz befindet. Anlass eine Verschnaufpause einzulegen, denn die Ruhe und der würzige Nadelgeruch des Waldes beschwingt die Seele, die man befreit baumeln lassen kann.

Vorbei am ehemaligen Bahnhaltepunkt Krailing (Landkreis Regen) wird auf einer Höhe von 488 Meter der höchste Streckenpunkt der ehemaligen Bahnlinie überschritten (KM 101), von wo das Höhenlevel bis Viechtach wieder sanft um 80 Meter abfällt.

Kontaktdaten 
Tourist-Info Naturpark Oberer Bayerischer Wald
Rachelstr. 6
93413 Cham
Tel.: 099 71 - 78 - 431
touristik@lra.landkreis-cham.de
https://www.bayerischer-wald.org/
Tourist-Info Roding (Land der Regenborgen)
Schulstraße 15
93426 Roding
Tel.: +49 9461 - 9418 - 927
http://www.cham-roding-urlaub.de/
Tourist-Info Cham
Kirchplatz 1
93413 Cham
Tel.: +49 (0) 9971 - 8579 - 410
Tourismusinformation Chamerau
Kindergartenweg 3
93466 Chamerau
Tel.: +49 9944 34 17 - 0
Gemeinde Miltach
Kötztinger Str. 3
93468 Miltach
Tel.: +49 (0) 9944 - 34 15 - 0
Tourist-Info Blaibach
Kirchplatz 6
93476 Blaibach
Tel.: +49 9941 - 94 50 13






