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  • Abensberg - Kuchlbauer Turm (Friedensreich Hundertwasser)
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  • Regen (Ferienregion Regensburg Land)
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  • Goldorf Ramspau (Landkreis Regensburg)
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  • Chambtal-Radweg
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  • Drachenstadt Furth im Wald
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  • Neue Regentalbrücke bei Cham
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zu den
Informationen

Streckenabschnitt Regental-Radweg

                                                             

Einst blühende Handelsmetropole und politisches Zentrum des Heiligen Römischen Reiches, gilt Regensburg heute deutschlandweit als am besten erhaltene mittelalterliche Großstadt. 2006 wurde der 2000 jährigen Regensburger Altstadt mit Stadtamhof der Titel UNESCO-Welterbestätte zuerkannt, dem 2021 mit dem Donaulimes ein zweiter Welterbetitel folgte. Die weltweit beachtete Auszeichnung hat sowohl für den Denkmalschutz als auch für den Tourismus eine außergewöhnlich wichtige Bedeutung. 

Die Domstadt mit ihren malerischen engen Gassen, historischen Baudenkmälern, Bürgerhäusern, Straßencafes und mondänen Stadtplätzen bildet zur Einstimmung einen idealen Ausgangsort für ausgedehnte Radtouren. Bayerns viertgrößte Großstadt wurde vom englischen Stararchitekt Lord Norman Foster immerhin als "Eine der schönsten Städte der Welt" bezeichnet. Anziehender lässt sich eine Einladung wohl kaum formulieren. Ganz schön italienisch, die lebendige Großstadt Regensburg. Die einen nennen sie „nördlichste Stadt Italiens“, die anderen „mittelalterliches Wunder Deutschlands“. Die urbane „Hektik“ steht im krassen Gegensatz zur stillen, ursprünglichen Landschaft mit all ihren Naturschönheiten und Kulturdenkmälern im Bayerischen Wald, die den Fernradler entlang des Regens auf seiner Erlebnistour erwartet. Ideale Voraussetzung, um sich vor dem Start vergnügt einzustimmen und sich freudig auf ein unvergessliches Tourabenteuer einzulassen. Der eigentliche Reiz liegt im Wechsel aus städtischem Trubel mit üppigen Landschaften und kulturellen Kleinoden am Wegesrand.

Die Altstadt - deren Fußgängerzonen für den Radverkehr weitestgehend geöffnet sind - ist geprägt von geschichtsträchtiger Architektur. Die Stadt strotzt nur von prachtvollen Sakralbauten, herrschaftlichen Patrizierhäusern, wuchtigen Geschlechtertürmen. Dazu die monumentalen Wahrzeichen - der gotische Dom St. Peter und die Steinerne Brücke. Dank fast 1 000 Einzeldenkmäler bekam die am besten erhaltene mittelalterliche Großstadt Deutschlands 2006 den UNESCO-Welterbetitel verliehen. Museen, Theater, Cafes, Kneipen, Lokale, Biergärten, Parkanlagen und (Schloss-) Festspiele laden zum Besuch und Flanieren ein. Wenig Wunder, dass hier die Lust auf ein Bier, ein Glas Wein oder einen Aperol Spritz auf den zahlreichen Freiplätzen in der nördlichsten Stadt Italiens ausgeprägter ist als anderswo.

Abgesehen davon liegt die 2000 Jahre alte Donaustadt eingebettet in einer bezaubernden Naturlandschaft, weswegen das beliebte Städteziel auch unter Aktivurlaubern sehr beliebt ist. Vor allem Radtouristen haben ihre helle Freude, weil Fluss- Bahntrassen- und Themen- Radwege in der radfreundlichen Stadt ihren Ausgang nehmen und die Ferienregion Regensburg Land in allen Himmelsrichtungen durchkreuzen. 

Regensburg ist einer der ältesten Städte Deutschlands und war bayerische Hauptstadt des frühen Mittelalters. Die Stadt (335 m.ü.M.) liegt am nördlichsten Punkt der Donau wo die linken Zuflüsse Schwarze Laber, Naab und Regen münden. 

Attraktionen & Sehenswertes 

Regensburg zählt mit über 1000 Denkmälern zu den besterhaltensten mittelalterlichen Großstädte Deutschlands:

- Steinerne Brücke (12. J
- Dom St. Peter (13. Jh.)
- Altes Rathaus
- Fürstliches Schloss Thurn & Taxis
- Vielzahl sakraler Bauten
- historische Stadtplätze (Bismarckplatz, Haidplatz)

Streckenbeschreibung

Streckenverlauf Regental-Radweg (73 km): Regensburg (KM 165) → Regenstauf (KM 177) → Hirschling (KM 187) → Marienthal (KM 192) → Nittenau (KM 200) → Walderbach (KM 211) → Heilbrünnl (KM 221) → Roding (KM 223) → Cham (KM 238)

Kumulierter Höhenunterschied (bergauf/bergab): ↑ 867 hm ↓ 826 TM

 Radwegewechsel / Schnittstelle (KM 165)

Der Startpunkt des Regental-Radweg befindet sich neben der Donaustaufer Straße im Stadtteil Reinhausen vis a vis der Reinhausener Brücke (gegenüber der Gaststätte Auerbräu), wo der Regen 300 m flussabwärts in die Donau mündet. Der »Fernradweg München-Regensburg-Prag« wird nun vom vierten Fluss - den Regen - bis zur Kreisstadt Cham begleitet (73 km). 

Bereits noch im Stadtgebiet von Regensburg taucht man am Startpunkt des Regental-Radwegs völlig unerwartet in eine grüne Oase ein, die von einer üppig bewachsenen Auen- und Wiesenlandschaft geprägt ist. Der Weg führt schlängelt sich dem Regen entlang und bietet fast ständig faszinierende Ausblicke auf den glitzernden Fluss. Besonders beeindruckend sind die naturbelassenen Flussauen und die Vielfalt an Flora und Fauna, die das Ufergelände säumen. Schon nach wenigen Kilometern stellt sich gewissermaßen eine innere Ruhe ein, was zu einem Gutteil der landschaftlich reizvollen Strecke zu verdanken ist. Quasi ein mentaler Touch Down, der einem das Gefühl vermittelt angekommen zu sein, obwohl man sich immer noch in der städtischen Peripherie befindet.

Foto: Stand up Paddler im Regensburger Stadteil Reinhausen

Herzlich Willkommen in der »Ferienregion Regensburger Land« 

Strandbäder

  - Pielmühler Wehr
  - Regendorfer Wehr 
  - Valetinsbad Regenstauf
  - Flussbad Ramspau

Sehenswürdigkeiten

  • Regenstauf: LBV-Vogel- und Umweltstation (Masurenweg), Schloss Spindlhof
  • Ramspau: Barockschloss (privat, keine Besichtigung von innen möglich) 
  • Hirschling: Schloss mit Schlosskapelle (privat)
  • Marienthal (Abstecher): Regenquerung per Zille, Fußmarsch zur Burgruine Stockenfels

Bezogen auf den Startpunt des Regental-Radwegs wird bereits nach 1.3 km die Stadtgrenze von Regensburg verlassen und radelt nun 26 km durch die attraktive Ferienregion Regensburger Land. Kurz darauf wird auf Höhe von Lappersdorf ein großer Abenteuerspielplatz und eine Scateranlage passiert.

Das Freizeitgelände beim Pielmühler Wehr (KM 169) bietet mit seinem Strandbad und gepflegten Liegewiesen eine erfrischende Bademöglichkeit. Der Regen erreicht in den Sommermonaten angenehme Badetemperaturen! Sanitäranlagen: Toilette, Beachvolleyballfelder, mobiler Verkaufsstand bei Badewetter. 

Im Großraum Regensburg bis nach Regenstauf ist der Flussradweg relativ stark frequentiert. Radfahrer, Inliner und Spaziergänger müssen sich den Weg teilen, was Vorsicht und gegenseitge Rücksichtnahme erfordert. Im weiteren Verlauf nimmt die Nutzerfrequenz erheblich ab. 

Nur 4 km vom Pielmühler Wehr entfernt erreicht man in Regendorf bereits das nächste Wehr, wo ebenfalls eine Erfrischungsmöglichkeit besteht (KM 173).

Bild: idyllische Flusslandschaft am Regendorfer Wehr

Foto: Fernradler in Regendorf - unterwegs auf einer Europadurchquerung 

Entlang des Regental-Radwegs gibt es zahlreiche E-Bike-Ladestationen 

Am Ortsbeginn von Diesenbach endet der verkehrsfreie Radweg, weshalb bis ins 12 km entfernte Hirschling auf öffentlichen Verkehrsstraßen erhöhte Vorsicht geboten ist. Die Flussüberquerung von der Regendorfer Straße (Rechtsabzweig KM 11.6 km) über einen schmalen Rad- und Fußgängersteg (Stegweg) erfordert gegenseitige Rücksichtnahme, da bei Gegenverkehr mangels Fahrbahnbreite notgedrungen abgestiegen werden muss. Nach 1.5 km erfolgt die nächste Regenüberquerung, von wo man flussaufwärts bis Hirschling entlang der linken Uferseite, bevor der Fluß dort abermals gequert wird und sich danach ein verkehrsfreier Radweg fortsetzt. Ab Marienthal endet die verkehrfreie Radwegtrasse, von wo bis Stefling (3 km) auf die Straße ausgewichen werden muss. 

13 km nach dem Startpunkt des Regental-Radwegs erreicht man die Marktgemeinde Regenstauf (KM 178). Der schmucke Ort mit 16.318 Einwohner (31. Dez. 2024) bietet Straßencafes, Eisdielen und Einkehrlokale mit zünftigen Biergärten - u.a. auch direkt am Regen (Eichmühle). Der Markt Regenstauf ist die nördlichste und größte Gemeinde des Landkreises Regensburg (wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des nördlichen Landkreises). Im 14. Jahrhundert hatte Regenstauf bereits die Marktrechte und gilt heute als bedeutender Schul-, Industrie- und Gewerbestandort.

Kein Wunder, dass der malerische Regenort - das mehrfach ausgezeichnete "Golddorf" Ramspau - zu den beliebtesten Fotomotiven in dieser schönen Naturregion gehört (KM 182).

Ramspau verfügt eine Ausflugsgastätte mit Biergartenbetrieb. Am gegenüberliegenden Regenufer befindet sich das Flussbad Ramspau, ein öffentlicher Badeplatz mit Liegewiesen, Sanitäranlagen, Duschen, Umkleidekabinen und eine Bootsanlegestelle. 

 Jedes Jahr an Pfingsten steppt beim Regentalfest vier Tage lang der Bär. Das Pfingst-Highlight findet auf dem Festplatz am Regenufer im Golddorf Ramspau statt, wo man im Bierzelt mit über 3000 Sitzplätzen oder draußen im Biergarten bzw. auf dem Festplatz köstliche, regionale Schmankerl genießen kann.

Foto: das idyllisch gelegene Kleinod Ramspau  

Das malerische Ortsbild mit dem imposanten Schloss Ramspau aus dem 14. Jhrd. sowie der St.-Laurentius-Kirche (1903) ergatterte schon mehrere Auszeichnungen beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden - unser Dorf hat Zukunft“, bzw. bekam im Bundeswettbewerb eine Bronzemedaille und in Bayern eine Goldmedaille verliehen.

Eine kaum befahrene Nebenstraße verbindet Ramspau mit dem kleinen Ort Hirschling (5 km). Am Ortseingang an der Kreuzung wird von der Ramspauerstraße rechts in den Brückenweg abgebogen

 Mountainbiker bzw. fahrtechnisch versierte Gravelbiker können in Hirschling an der Kreuzung (leichte Rechtskurve) den Burgweg geradeaus fahren, der alsbald in einen bewaldeten Wanderweg übergeht und sich zumeist recht dicht am Regenufer entlang schlängelt (stellenweise etwas verwurzelt/verblockt). Nach 6.3 km (104 hm) trifft man nach Überquerung der Regenbrücke in Überfuhr in unmittelbarer Sichtweite vor Stefling wieder auf die Originalstrecke. Vorsicht bei der Strraßenüberquerung! Danach links in den Regental-Radweg einmünden.

Der Brückeweg passiert vor der Regenbrücke einen überdachten Rastplatz. Gute Gelegenheit ein Päuschen einzulegen. Im übrigen fungiert der Rastplatz auch als beliebte Anlaufstelle für Mountainbiker, die beiderseits des Regenufers in den Hügelketten ein sehr reizvolles Terrain vorfinden.

Kurze Zwischenmahlzeit und geselliger Umtrunk, bevor die Tour fortgesetzt wird.

Umso tiefer man ins Regental vorstößt, desto ursprünglicher zeigt sich die unberührte Naturkulisse.  

Flußüberquerung in Hirschling (KM 187) über den mäandernden Regen. Die Skulptur zeigt Johannes (von) Nepomuk - böhmischer Priester und Märtyrer - der 1729 von Papst Benedikt XIII. heiliggesprochen wurde und als Brückenheiliger und Patron des Beichtgeheimnisses gilt. Den Schutzpatron bekommt man übrigens noch häufiger zu Gesicht.  

Ausblick auf den idyllisch am Regen gelegene Ort Hirschling, auf dessen schmalen Brückchen die Regentalroute den Fluss überquert. Was nun folgt, darf man getrost als einer der schönsten Landschaftsabschnitte des Flusses bezeichnen, denn nun verläuft der Regental-Radweg entlang der rechten Uferseite durch das wildromantische Regental nach Marienthal. 

Die Ferienregion Regensburg Land ist von einer unvergleichlichen Naturidylle geprägt. Rückzugsorte wie das beschauliche Regental werden aber zunehmend seltener. Man spürt die sanfte Ruhe, nimmt das Zwitschern der Vögel und das leise Dahingleiten des Regens war. Ein Naturerlebnis sondersgleichen, in dem der Geist zur Ruhe kommt und neue Kraft schöpfen kann. Ruhepole sind essenziell für unsere innere Balance und unser Wohlbefinden. Also ruhig mal vom Sattel steigen, sich auf ein Bankerl setzen und einfach relaxt die Blicke über die herrliche Naturkulisse schweifen lassen. 

Foto: melancholische Herbstimmung am Regenufer

Zunehmend verengt sich der Taleinschnitt. Erste Bergausläufer mit ihren Waldrändern rücken dem Flussufer zwar näher, dennoch bleibt die Strecke - bis auf kleinere Wellen - weiterhin steigungsfrei. 

Entlang weitläufiger Flussauen verengt sich zunehmend das waldreiche Regental. Im Bild Bootswanderer bei Heilinghausen, die den Regen vom Blaibacher See bis Regensburg flussabwärts paddeln.

Zwischen Hirschling und Marienthal verbirgt sich eine traumhafte Flusslandschaft. 

Dass die Oberpfalz die burgenreichste Gegend Deutschland ist, bemerkt der aufmerksame Radler auf Schritt und Tritt. Die mächtigen Burgen und malerischen Ruinen, Schlösser, prächtige Kirchen und Kapellen sind Zeugen einer ereignisreichen lebhaften Geschichte, die auf wirtschaftliche, politische wie militärische Macht der damaligen Landesherren hinweist.

Auf einer bewaldeten Bergkuppe über dem Regenknie bei Marienthal liegt die vermutlich aus dem 13. Jahrhundert stammende Burg Stockenfels. Die 1326 erstmals urkundlich erwähnte Burg mit Wohnturm (erhalten) und Palas (Ruine) ist heute wohl die berüchtigste und sagenumwobenste Geisterburg Bayerns. Allnächtlich sollen hierher der Sage nach jene verbannt werden, die sich zu Lebzeiten des "Bierpantschens" schuldig gemacht haben. Burg Stockenfels war u.a. Sitz von fünf Raubrittern und wurde über die Jahrhunderte so erhalten, wie sie einst zur Ritterzeit erbaut worden war.

 Wer sich die Beine vertreten möchte, kann in Marienthal mit einer Zille ans gegenüberliegende Ufer übersetzen und dort einen kleinen Fußmarsch zur Burgruine Stockenfels unternehmen. Die Höhenburg (459 m ü.NN.) trohnt auf einer 120 Meter hohen Anhöhe.

In Marienthal (KM 192) - gelegen am Regenknie wo der Fluss eine 180° - Drehung vollzieht - befindet sich ein schönes Ausflugslokal mit großem Biergarten unter schattenspendenen Bäumen. Allerdings hat das Gasthaus Marienthal in den Sommermonaten in der Regel samstags und sonntags bzw. wetterabhängig sporadisch auch unter der Woche geöffnet.

In Marienthal endet der verkehrfreie Radweg. Vorsicht bei der Straßeneinmündung. Bis Stefling (3 km) muss man mit der Straße Vorlieb nehmen, bevor sich der Radweg nach Nittenau fortsetzt. Keine 500 m hinter Marienthal wird die Landkreisgrenze zu Schwandorf überschritten. 

 Fahrradbrückenbau Marienthal (Ldkr. Regensburg)

Während entlang des Regenufers der bereits 2007 fertiggestellte Radweg zwischen Regenstauf und Marienthal durchgängig befahrbar war, klaffte bis Stefling eine 2.3 km lange Lücke, wo Radfahrer auf die Staatsstraße 2149 ausweichen mussten.

Foto: erste Trassierungsarbeiten am gegenüberliegenden Regenufer von Marienthal (19.12.25)

Foto: 3. April 2026

20 Jahre nach dem Planfeststellungsbeschluss erfolgte am 31. Oktober 2025 an der Landreisgrenze Regensburg/Schwandorf der feierliche Spatenstich für den Bau der Fahrradbrücke. Erste Vorbereitungsarbeiten sind zwischenzeitlich angelaufen. Das Brückenbauwerk wird einen nahezu verkehrsfreien Lückenschluss (Regental-Radweg / Fernradweg München-Regensburg-Prag) zwischen Marienthal und Stefling/Überfuhr herstellen. Bis zur offiziellen Freigabe 2027 müssen sich Radfahrer aber noch gedulden, um ihre Fahrt am gegenüberliegenden Ufer entlang bewaldeter Hänge fortzusetzen.

Foto: Brücke Stefling/Überfuhr 

Die Staatsstraße wird während der Bauphase vorübergehend teilweise halbseitig, sowie mehrmals komplett gesperrt sein. Geplant ist eine Schrägseilbrücke mit einer Spannweite von 75 Metern und zwei jeweils 13 Meter hohen Pylonen. Von den rund sechs Millionen Euro Gesamtkosten übernimmt der Bund 75 Prozent der förderfähigen Ausgaben.

Neben der verbesserten Radverkehrsanbindung, die das Naherholungsgebiet im Regental aufwertet dürfen sich Radfahrer auch darüber freuen, dass die Gaststätte Marienthal mit schönem Ausflugsbiergarten nach jahrelanger Schließung wieder geöffnet hat. Auch nach der Brückenfertigstellung werden die traditionellen Zillenfahrten über den Regen aufrecherhalten.

Herzlich Willkommen im »Oberpfälzer Seenland« (Landkreis Schwandorf)

Nachdem die Landkreisgrenze überschritten wurde radelt man 14 km durch das Oberpfälzer Seenland. Rund um Nittenau wird die herrliche Teich- und Seenlandschaft des südlichen Oberpfälzer Seenlands im Landkreis Schwandorf. Eine Landschaft der leisen Töne, die entlang der idyllischen Flussauen dem beruhigenden Naturfeeling in die Hände spielt. Unter eingefleischten Radtouristen ist es ohnehin eine Binsenwahrheit, dass Radfahren entlang von Flüssen, Teichen und Seen grundsäztlich viel Spaß macht. Eine Tatsache, von der Regentalradler ganz besonders profitieren.

 

Der Regen kurz vor der Kleinstadt Nittenau. Natur pur, grün soweit das Auge reicht.  

Der asphaltierte Regental-Radweg zwischen Regensburg und Nittenau ruft auch sportliche Rennradler auf den Plan. Der 36 km lange, nahezu steigungsfreie Streckenabschnitt verleitet Radsportler zu einer hohen Pace, vor allem wenn man in der Gruppe energiesparenden Windschatten genießt. Genussorientierte Radwanderer genießen hingegen in Wohlfühlgeschwindigkeit die herrliche Fluss- und Auenlandschaft in vollen Zügen.

 Kurz vor Stefling besteht eine Querungsmöglichkeit des Regens nach Überfuhr, wo am Brückenende links eine Radwegeverbindung nach Burglengenfeld (z.T. unasphaltiert) oder rechts eine wellige Straßenverbindung parallel zum Regen über Neuhaus nach Nittenau besteht. 

Das ansehnliche Brückenbauwerk fügt sich harmonisch in die Flusslandschaft bei Stefling ein und eröffnet Radlern interessante Touroptionen. 

Willkommensschilder werden von Radfahrern grundsätzlich mit Freude wahrgenommen. 


Kaum hat man die Burg Stockerfels hinter sich gelassen rückt nur wenige Kilometer später das Schloss  Stefling ins Blickfeld. Die Blütezeit der damaligen Burg Stefling war im 11. und 12. Jhrd., als eines der mächtigsten Geschlechter des bayrischen Herzogtums die Burg besaßen. Sie waren Burggrafen von Regensburg, Landgrafen und Stifter des Klosters Walderbach.

Sunset-Stimmung zwischen Stefling und Nittenau. Am Ortsrand von Hof am Regen (KM 31) mündet der bislang an der Kreisstraße parallel verlaufende Radweg in die Ortsstraße ein und unterquert kurz darauf die Hauptstraße. Die Besichtigung der liebevoll restaurierten Burg aus dem 12. Jahrhundert mit Torhaus, Turm und Burgkapelle in Hof am Regen ist auf alle Fälle lohnenswert. Zu besichtigen jeweils am "Tag des offenen Burgtores". Mehr Infos unter Oberpfälzer Wald.

Foto: Radtouristen aus Freiburg im Breisgau (Tourguiding by Bayernbike) bei kulinarischer Stärkung im Brauereigasthof Jakob (Nittenau). 

Mäandernd zieht der Regen seine Bahnen durch intakte Naturlandschaft. Der dünn besiedelte, abwechslungsreiche, flache Landstrich bringt insbesondere Familien- Genussradler und ebiker ins Schwärmen. 

Am Ortsbeginn von Nittenau (KM 34) endet die verkehrsfreie Radwegtrasse. Bei der Einmündung in die Regentalstraße ist wegen höherem Verkehrsaufkommen bis zum Abzweig in den Jahnweg (2 km) erhöhte Vorsicht geboten. Die Route führt am Stadtplatz direkt am Tourismusbüro vorbei.

 Abzweig Oberpfälzer Seenland–Radweg (KM 35), der den Anschluss an den Naab-Regen-Radweg nach Bruck, Bodenwöhr, Schwarzenfeld herstellt.

  Das landschaftlich sehr reizvoll am Regen gelegene Freizeit- und Erholungsbad im Lärchenweg bietet an heißen Sommertagen tollen Badespaß: beheizte Becken, Attraktionsbecken, Schwimmbecken, Springanlage, Kinderplanschbecken.

Oberpfälzer Seenland

Foto: faszinierender Flussblick von der Großen Regenbrücke in Nittenau (400 m abseits der Route)

Das Oberpfälzer Seenland ist die perfekte Urlaubsregion für jeden, der sich gerne ins nasse Vergnügen stürzt: Baden, Bootswandern, Wasserski fahren, Segeln, Surfen, Tauchen – die größten Seen Ostbayerns, unzählige Teiche und idyllische Flüsse machen es möglich. Dazu gruselige Geisterburgen, beeindruckende Festspiele und diverse Museen. Auf der Visitenkarte stehen die große Kreisstadt Schwandorf (Naabtal-Radweg), die Städte Neunburg vorm Wald und Nittenau, die Märkte Bruck in der Oberpfalz und Schwarzenfeld sowie die Gemeinden Bodenwöhr, Steinberg am See und Wackersdorf. 

Nittenau (9.099 Einwohner, Stand 31. Dez. 2023) ist eine beschauliche Kleinstadt (352 m ü. NN) im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf, und liegt nahe der nördlichsten Stelle des Flusses Regen in einer großflächigen Talniederung.

Die Stadt blickt auf eine stolze 1000 jährige Geschichte zurück. Sehenswert ist die Stadtpfarrkirche Nittenau, der Storchenturm mit dem Treppengiebel (Wahrzeichen) von 1644 (Bild links) und das Stadtmuseum, wo u.a. ein präparierter Wels (auch Waller genannt) mit einer Länge von 2,20 m und 114 Pfund schwer zu besichtigen ist. 

Nachdem die Hauptstraße (Jahnweg) verlassen wurde (Informationsschautafeln) geht’s - vorbei an der Regentalhalle - fortan auf teilweise unbefestigten Wegen durch die idyllischen Regentalauen. Entlang eines Biotop- u. Fischer-Lehrpfads geht es weiter Richtung Landkreisgrenze nach Tiefenbach. Flach, idyllisch, ruhig, da macht Radfahren fern von Hektik und Verkehrslärm tierisch Spaß, d.h. der Radlgenuss setzt sich fort.

Die Regentalauen sind nicht nur für die Radler ein Naturerlebnis, sondern ziehen auch Naturfreunde, Angler, Wanderer, Stand-Up Paddler und Kajakfahrer an.

Nach dem unasphaltierten/verkehrsfreien Streckenabschnitt ist bei der Einmündung in die Bodensteiner Straße (KM 40) - die nach Reichenbach führt - ist wegen des Straßenverehrs erhöhte Vorsicht geboten. 

Nach 41 km Wegstrecke erfolgt in Tiefenbach (knapp 2 km vor Reichenbach) der zweite Landkreisübertritt (Schwandorf/Cham).

 Der Regental-Radweg lässt sich mit weiteren Radwegen wunderbar zu attraktiven Rundtouren kombinieren. So zweigt z.B. direkt an der Landkreisgrenze eine Verbindungsspange (z.T. unasphaltiert) zum Falkenstein Radweg nach Wald (5 km) ab, dessen Anhöhe in den Vorderen Bayerischen Wald 300 Höhenmeter mit bis zu 14% Steigung einiges an Wadenschmalz abverlangt, sofern man nicht auf einem ebike sitzt. 

»Land der Regenbogen«

Reichenbach

Zahlreiche Biotope prägen die Auenlandschaft und locken viele Naturfreunde, Radfahrer, Angler und Bootswanderer in die reizvolle Landschaft.  

Die Bodensteiner Straße führt von Tiefenbach direkt nach Reichenbach, dessen mondäne Klostertürme auf einer Anhöhe schon von weitem sichtbar sind. Das Ortsbild von Reichenbach wird von der Benediktinerabtei Reichenbach aus dem 12. Jahrhundert sowie der Regenbrücke dominiert. Auch hier wird der Brückenkopf vom Schutzpatron Nepomuk Johannes (von) Nepomuk als Brückenheiliger geziert.

Das Kloster Reichenbach wurde 1118 von Nordgaugraf Diepold III. gegründet. Das Kloster erlebte in kurzer Zeit einen großen wirtschaftlichen und geistigen Aufschwung. Die Blütezeit erreichte das Kloster unter Abt Johann Strolenfelser im 15. Jahrhundert. Am 1. Mai 1803 erfolgte durch die Säkularisation die zweite Klosteraufhebung, worauf die Mönche das Kloster verlassen mußten. 1891 erwarb der Orden der Barmherzigen Brüder das Kloster und errichtete eine Pflegeanstalt.

Foto: grandioser Blick auf die zauberhafte Ufer- und Auenlandschaft in Reichenbach

Wenngleich am gegenüberliegenden Ufer ein straßenbegleitender Radweg nach Walderbach führt, wird die Regenbrücke in Reichenbach links liegen gelassen. Stattdessen radelt man schnurstraks geradeaus weiter (Lindenstraße), wo nach 600 m die Route links auf einen Radweg abzweigt. Von dort ab schlängelt sich ein verkehrsfreier, asphaltierter Radweg im saftig grünen Regental ins 3 km entfernte Walderbach. 

Bevor kurz vor Walderbach die Radweg-Trasse endet, lädt am Regenufer ein schön gelegener Radpavillon zum gemütlichen Verweilen ein. Nach der Straßeneinmündung folgt ein weiterer Fluss-Seitenwechsel, wo der Schutzpatron der Schiffer und Brücken, Johannes Nepomuk über das idyllische Regental blickt.

Walderbach

Foto: direkt vom Radweg aus genießt man eine schöne Ansicht auf das monumentale Bauwerk des Zisterzienserklosters aus dem 12. Jahrhundert.

In den Räumlichkeiten des ehemaligen Zisterzienserklosters Walderbach ist das volkskundliche Museum des Landkreises Cham untergebracht, in denen anschaulich die Kultur und Lebensweise der Region während der letzten 200 Jahre dargestellt ist. Das Kreismuseum Walderbach zeigt jährlich mehrere zusätzliche Sonderausstellungen.

Das Kreismuseum ist bis Ende 2025 geschlossen!

Eine Stippvisite  des sehenswerten Klosters Walderbach mit Pfarrkirche und monumentalen Klostergebäuden (gegründet 1130 als Augustiner-Chorherrenstift) bietet sich an. Das Kloster Walderbach liegt nur zwei Kilometer östlich von Reichenbach am rechten Regenufer entfernt. Burggraf Heinrich I. von Regensburg gründete ursprünglich in Walderbach ein Augustinerchorherrenstift, das sein Sohn, Burggraf Otto I. von Regensburg 1143 in ein Zisterzienser-Kloster umgewandelte. Die ersten Mönche dürften aller Wahrscheinlichkeit nach aus Waldsassen gekommen sein, da es 1308 als Mutterkloster genannt wird. Die Säkularisation setzte der Blütezeit des Klosters ein Ende. In dem barocken Festsaal werden jedes Jahr "Festliche Konzerte" aufgeführt. Seit 1962 beherbergen die Klosteranlagen ein interessantes Kreismuseum, einen Kreislehrgarten sowie einen Hotelgasthof.

Die romanischen Klosterkirchen verfügen über reichen Rokokoschmuck. Die einzigartige Wildflusslandschaft steht in dieser Region wegen seiner artenreichen Vegetation unter Naturschutz. Nun radelt man auf der Kirchenrohrbacher Straße leicht ansteigend nach Kirchenrohrbach. 

Foto: Kirchenrohrbach. Die nächsten 10 Kilometer bis nach Roding prunkt die landschaftliche Schönheit und Unberührheit wieder voll auf. Von Walderbach geht es zielstrebig - wie so oft auf dieser Strecke durch unberührte Naturlandschaften - zur Stadt Roding, eine weitere, sehenswerte Kleinstadt. 

Am Ortsende führt der Zenzinger Weg leicht abschüssig ans Flussufer, wo sich ein Schotterweg fortsetzt. Abermals durchkreuzt man fernab von Zivilisation und Verkehrsstraßen einen ausgesprochen idyllischen Landschaftsabschnitt, zumal die Regentalhänge - zugehörig dem Falkensteiner Vorwald - als Naturschutzgebiet ausgewiesen sind. Abwechselnd auf asphaltierter und unasphaltierter Fahrbahnoberfläche geht's entlang des  Regen dem Wallfahrtsort Heilbrünnl entgegen.

Näherrückende Hügelketten künden die ersten Vorboten der Bayerwaldgipfel an. Demzufolge ist der erste nennenswerte Anstieg - übrigens die erste Steigung nach 54 km - zur Wallfahrtsgaststätte Heilbrünnl nicht mehr weit.

Inmitten saftiggrüner Wiesen radelt man auf einen am Waldrand befindlichen Rastplatz mit Wetterschutzpavillon und Infotafeln zu. Ein Päuschen bzw. kleine Stärkung vor dem kurzen aber knackigen Anstieg ist sicher nicht verkehrt. Von der Regentalsenke (369 m ü.NN.) aus werden bei maximal 15 % Steigung innerhalb von 1.4 km - inklusive kurzem Gegengefälle - 112 Höhenmeter überwunden.

Mit dem ebike stellen die Höhenmeter zur Wallfahrtskirche Heilbrünnl bzw. im weiteren Verlauf zwischen Viechtach und der Stadt Regen längst keine unüberwindbaren Hürden mehr dar. Für alle anderen ohne elektrischen Antrieb sind es "Wadenzwicker", die mit einem Mindestmaß an Fitness und Kondition ebenso bezwingbar sind.   

Nachdem der steilere Abschnitt bei der Kehre bewältigt ist flacht die Steigung zunehmend ab.

Nach 1 km Bergfahrt genießt man am Scheitelpunkt wie am Präsentierteller serviert eine tolle Aussicht, die vergossenene Schweißperlen flugs vergessen machen. Die Aussichtsstelle (466 m ü.NN.) bietet einen faszinierenden Vogelperspektivenblick auf die Stadt Roding sowie die Burg Regenpeilstein (vermutlich aus dem 12. Jahrhundert).

Bild: Hochebene kurz vor der Wallfahrtskirche Heilbrünnl nahe Roding, von wo sich eine herrliche Aussicht auf die Burg Regenpeilstein bietet die majestätisch auf einem Spornplateau 35 Meter über dem Regental trohnt

Wallfahrtsort Heilbrünnl 

Vom Aussichtspunkt gelangt man nach 1.4 km zur Wallfahrts-Gaststätte Heilbrünnl (KM 56, 395 m ü.NN.), die sich schon allein des schattigen Biergartens, der schönen Aussicht über das Regental sowie der regionalen und überregionalen „Hausmannskost“ wegen zur Einkehr lohnt. Dazu gibt es noch ein Kneippbecken und einen Streichelzoo.

 Die Wallfahrts-Gaststätte Heilbrünnl bietet neben einem schön gelegenen Biergarten mit Regentalaussicht auch Übernachtungen an

Die Wallfahrtskirche Heilbrünnl wurde in ihrer heutigen Form 1730 errichtet, wobei zuvor bereits im Jahre 1668 die erste Kapelle stand. Der Name Heilbrünnl weist auf die Entstehung durchs heilendes Quellewasser hin. Im Rokoko-Kirchenraum von 1732, fließt das heilkräftige Wasser der Heilbrünnlquelle in ein Marmorbecken, das speziell Augenleiden lindern helfen soll.

Ein uriger Biergarten, deftige Hausmannskost und dazu eine fabelhafte Aussicht ist für leidenschaftliche Hobbyradler der Himmel auf Erden.

 E-Bike-Ladestation Roding am Heilbrünnl (Heilbrünnstraße 2)

 Wallfahrts-Gaststätte Heilbrünnl: TVA Wirtshausessen

So bocksteil wie es aufwärts ging, geht's auch steil wieder hinab in die Regental-Niederung. Das Steilgefälle (bis 22%) erfordert Konzentration und Vorsicht, insbesondere bei nassem Straßenbelag. Binnen kürzester Zeit ist am Regen wieder das ursprüngliche Ausgangsniveau erreicht. Eine schmale Rad- und Fußgängerbrücke führt über den Regen.  

Die geschwungene Rad- und Fußgängerbrücke fügt sich durch ihr unaufdringliches Design harmonisch ins Landschaftbild ein. 

Bei der Kienmühle führt nach einem Linksschwenk der Kienmühlenweg und Petermühleweg entlang eines Fischereilehrpfads direkt zur Stadt Roding, die mit 12.856 Einwohnern nach Cham die zweitgrößte Stadt des Landkreises ist.

Für wissbegierige Radtouristen haben Schautafeln am Wegesrand eine wichtige Bedeutung, weil sie über Land & Leute in der näheren Umgebung informieren. In eigener Sache: Bayernbike guidet regelmäßig Radtouristikgruppen aus dem In- und Ausland auf dem Regental-Radweg, was manche Bilder dokumentieren.  

Natur pur - soweit das Auge reicht. Zwischenbilanz: vom Ausgangspunkt Regensburg bis Roding (364 m ü. NN) im "Land der Regenbogen" liegen 58 reizvolle Radkilometer, d.h. es liegen noch 108 spannungsgeladene Kilometer vor einem. 

Bereits im Jahre 844 wird Roding urkundlich erwähnt. Eines der ältesten Bauwerke und Sehenswürdigkeit ist die im Jahre 1560 errichtete St. Annakapelle mit einzigartiger Darstellung des Totentanzes und die Josefikapelle mit spätromanischen und frühgotischen Fresken. Weitere Sehenswürdigkeiten wie Burgen, Klöster, Kirchen, Kapellen und historische Bauwerke befinden sich in der Stadt bzw. in unmittelbarer Nähe. Sehenswert sind auch das alte Rathaus mit Pranger, die Stadtpfarrkirche, das Feuerwehrmuseum, Fischlehrpfad, und die in der Nähe befindliche Burg Regenpeilstein, die man ja bereits zuvor auf dem Hochplateau kurz vor der Wallfahrtskirche Heilbrünnl erblicken konnte.

 E-Bike-Ladestation am Rathaus (Schulstraße 15) ; 1,00€ Pfandschloss. Der Großparkplatz des Freizeitgeländes „Am Esper“ verfügt eine schöne Regenuferpromenade, Spieleband, Skater-Bahn und Dschungel-Kletterpark sowie eine WC-Anlage. 

Zu den Gastgebern der Region Roding/Cham

Zu den Gastgebern im gesamten Landkreis Cham

Nachdem die Stadt Roding durchquert ist, verläuft der Radweg zunächst 2 km entlang der B85. Wegen des vierstreifigen Bundestraßenausbaus wurde bei Wetterfeld der Routenverlauf geändert (Ortsumfahrung 2 km). Unmittelbar nach einem Rechtsabzweig (KM 62) folgt eine 1 km lange sanfte Steigung (30 hm), bevor es danach wieder hinab zur Flußniederung geht. Nach der B85-Überquerung (KM 65) breitet sich hinter Untertraubenbach das größte Natur- und Vogelschutzgebiet der Oberpfalz rund um die Rötelseeweiher aus. Für Radfahrer ein erholsames Naturerlebnis, den geschützten Landstrich zu durchqueren.

Das Vogel-Naturschutzgebiet ist weit über die Grenzen von Bayern bekannt. Ohne störende Zivilisationsgeräusche durch die flachen Regentalauen zu radeln macht natürlich einen Heidenspaß. Viele interessierte Hobby-Ornithologen weilen, um in der unberührten Natur-Oase unterschiedlichste Vogelarten zu beobachten.

An den Rötelseeweihern finden etliche bedrohte Arten ein Rückzugsgebiet. Seit 1993 steht in der Nähe von Untertraubenbach ein 12 Meter hoher Aussichtsturm, von dem aus sich ein wunderschöner Ausblick auf die umgebende Regentalaue bietet bzw. die Vogelschar sich bestens beobachten lässt. Informationstafeln über die Tierwelt und Geographie erweitern den Wissenshorizont. Am Großen Rötelseeweiher wurde 2020 ein neuer Lehrpfad samt einer Vogelbeobachtungsstation eingerichtet.

 Rötelseeweihergebiet

Die Regentalaue zwischen Cham und Pösing ist mit 1427 Hektar das größte Naturschutzgebiet der Oberpfalz. Es umfasst das Flußtal mit den angrenzenden Auengebieten und weist einen einzigartigen Bestand an seltenen Pflanzen und Tieren auf, das eine nationale Bedeutung als Brut- und Rastgebiet für Wiesenbrüter und Wasservögel besitzt. Landschaft, Tiere, Pflanzen und die landwirtschaftliche Nutzung sind erheblich von der Hochwasserdynamik des Regens geprägt. Überdies sind große Flächen aufgrund des niedrigen Gefälles des Flusses und der Mäander von einem relativ hohen Grundwasserpegel gekennzeichnet. Mit seinem Mosaik aus Weihern, Feuchtwiesen, Fließgewässern, Altwässern und Verlandungszonen gehört sie zu den wichtigsten und artenreichsten Rückzugsgebiete für seltene und gefährdete Tiere und Pflanzen in Bayern. Auf ca. 15 qkm Fläche kommen hier über 1000 Tierarten und 550 Pflanzenarten vor. 

Die Kernzone eines der bedeutsamsten Wiesenbrütergebiete von europäischem Rang befindet sich in den Regentalauen nahe Cham. In dem als Naturschutzgebiet ausgewiesenen "Rötelseeweihergebiet" brüten so seltene Arten wie Großer Brockvogel, Uferschnepfe oder Bekassine. Neben verschiedenen Entenarten brüten hier auch die Rohrdommel, Zwerg- und Haubentaucher, Schwarzhalstaucher und Schilfrohrsänger. Insgesamt haben sich in einem der wertvollsten Vogelschutzgebiete Deutschlands etwa 240 bedrohte Brut und Gastvogelarten angesiedelt, wovon etliche auf einer „roten Liste“ stehen, dessen Arterhaltung akut gefährdet ist. Daher lockt der Rötelseeweiher Ornithologen von Rang und Namen an. 

Zu beobachten sind auentypische Wiesenbrüter wie Kiebitz und Großer Brachvogel, sowie an den Weihern verschiedene Wasservögel, wie Schwarzhalstaucher und Schnatterente. Zur Zugzeit dient das Gebiet diversen Strandläufer-Arten wie Grünschenkel oder Bruchwasserläufer aus Nordeuropa als wichtige Rast- und Tankstelle. Regelmäßige Wintergäste sind Schellenten und Gänsesäger. Welche Verantwortung der Mensch für den Artenschutz trägt wird deutlich, weil täglich mehr als 150 Tier- und Pflanzenarten von der Erde verschwinden.  

Mit jeder Kurbelumdrehung kommt das Etappenziel Cham näher. Schon von weitem rückt die Stadtsilhouette mit ihren Kirchtürmen formatfüllender ins Blickfeld.

Kreisstadt Cham

Foto: wird die Adolf-Kolping-Straße überquert (Originalroute) erblickt man linksseitig die Florian-Geyer-Brücke und die Klosterkirche Maria Hilf, während das Biertor vom Bernd Wicki Wäldchen verdeckt wird. 

Radverkehrsknotenpunkt Adolf-Kolping-Straße (Parkplatz Altstadt West)

Die Kreisstadt Cham im Land der Regenbogen gilt als wichtiger Radwegeknotenpunkt im Bayerischen Wald, an dem regionale wie internationale Fernradwege samt etlicher Rundtouren aufeinandertreffen. Gleich nach dem Ortsschild ist man auf der Adolf-Kolping-Straße (KM 73) vis a vis des  Bernhard Wicki Wäldchens beim ersten städtischen Radverkehrsknotenpunkt angelangt.

 Hier trifft der Grüne Dach Radweg auf die Regentaltour, der zusätzlich seitlich der Trasse einen breiten Korridor von Haupt-Radwegen des bayerisch-tschechischen Grenzgebietes erschließt. Der grenznahe Fernradweg (306 km) ist auf einer 25 km langen Strecke Wegbegleiter bis Blaibach/Kreuzbach (KM 95), wo er gemeinsam mit dem Lamer-Winkel-Arber-Radweg entlang des Weißen Regen nach Bayerisch Eisenstein führt. Der Fernradweg ist neben seinem Radwege-Signet zusätzlich mit dem Logo "Y/Bayernnetz für Radler    durchgängig beschildert.  

 Anschlussradwege: Schwarzach-Regen-Radweg, Festspiel-Radweg, Grünes-Dach-Radweg, Luckner-Rundtour

Am Radwegekreuz befinden sich mit der Florian-Geyer-Brücke (wo 1959 der Regisseur Bernhard Wicki den Antikriegsfilm "Die Brücke" drehte), dem Biertor - Wahrzeichen der Stadt Cham - sowie dem Museum SPUR am gegenüberliegenden Regenufer bedeutsame Sehenswürdigeiten, die nur einen Steinwurf entfernt liegen. Zu Ehren des Regisseurs trägt das angrenzende Wäldchen seinen Namen. Es lohnt sich sein Rad abzustellen, um sich die Beine zu vertreten und die Sehenswürdigkeiten zu betrachten.

Zudem befindet sich am Brückenkopf ein geodätischer Referenzpunkt. Dieser gibt an, wie exakt die Angaben von Smartphone, Navi und Co. sind, also genau jene GPS-Daten die für Planungen bei Radstrecken bzw. zum Navigieren sowie zur Positionierung von Fotos und Videos, zur Ortung von Handys oder auch zum Geocaching benötigt werden. Der sogenannte geodätische Referenzpunkt befindet sich in der Mauernische mit Metallbildern aus Bernhard Wickis Film „Die Brücke“ auf einem Steinsockel auf dem eine 40 mal 40 Zentimeter große Edelstahlplatte mit eingravierten geografischen Koordinaten, Fadenkreuz und QR-Code befestigt ist.

Das Handy wird auf das weltweite Bezugssystem WGS84 (World Geodetic System 1984) und das Koordinatensystem auf geographisch oder UTM32 (Universal Transverse Mercator) eingestellt. Legt man es auf den Referenzpunkt bekommt das Smartphone ein Signal, und kann daraufhin die gemessenen Messwerte mit den am Kontrollpunkt angegebenen Sollkoordinaten vergleichen. Durch das Scannen des QR-Codes gelangt man auf eine Website, auf der auch die Werte für Cham aufgelistet sind. Der übliche Abweichungswert schwankt bei Handys zwischen drei und fünf Metern. 

Foto: Florian-Geyer-Brücke

1959 dreht der Regisseur  Bernhard Wicki in Cham den Antikriegsfilm "Die  Brücke" mit den Schauspielern Volker Lechtenbrink, Günther  Pfitzmann und Fritz Wepper. Im Mittelpunkt stand damals die Florian-Geyer-Brücke, die jedoch 1995 neu gebaut wurde. 

Foto: Biertor - Wahrzeichen von Cham - bewacht vom Brückenheiligen Johannes Nepomuk

Cham - 976 erstmals urkundlich erwähnt - hat viel zu bieten. So ist die Stadt für ihre gut erhaltenen mittelalterlichen Gebäude und historischen Plätze bekannt. Besonders sehenswert ist der historischer Marktplatz mit kunstvollem Marktbrunnen, das Rathaus, die Pfarrkirche St. Jakob  innen Barock um 1700, das Biertor (Wahrzeichen), Straubinger Turm, Städtische Galerie im Cordonhaus, Museum SPUR und die Stadtmauer.

Attraktionen & Sehenswertes 

- Historischer Marktplatz mit kunstvollem Marktbrunnen
- spätgotisches Rathaus
- Pfarrkirche St. Jakob (13.Jh.)
- Biertor (Wahrzeichen der Stadt)
- Turm
- Museum S.P.U.R.
- Städtische Galerie
- Cordonhaus

Historischer Marktplatz

Der historische Marktplatz von Cham bildet sozusagen das Herz der Stadt, an dem sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie der Marktplatzbrunnen, das prunkvolle Rathaus, die Kirche St. Jakob, der Herzstein, das legendäre Café Krone sowie Luckner-Skulpturen (berühmter Freibeuter und Admiral der französischen Armee) - befinden. Der Platz im Stadtzentrum liegt nur wenige Minuten vom Streckenverlauf des Regental-Radwegs entfernt. Einfach die Florian-Geyer-Brücke überqueren, danach rechterhand (links in der Schützenstraße gelangt man zum Museum SPUR) durch's Chamer Biertor radeln und via Klosterstraße/Rosenstraße den Marktplatz ansteuern. 

 

Die Tourist-Info befindet sich am Kirchplatz 1 neben dem Marktplatzbrunnen

Neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten bieten rund 60 renommierte Restaurants kulinarische Schmankerl, wobei die Gastronomen großen Wert auf Lebensmittel aus der Region legen. Nachhaltigkeit drückt sich auch in der Wertschätzung für heimische Produkte aus. Damit tut man nicht nur seiner Gesundheit etwas gutes, sondern erweist auch der Umwelt gegenüber einen großen Dienst. 

Eine städtische "Entdeckertour" mit dem Fahrrad ist eine feine Sache. Einerseits lernt man die Stadt aus unterschiedlichsten (Blick-) Winkeln kennen, andererseits spart man wertvolle Zeit, als die Wegstrecken fußläufig zu bewältigen. Ganz nach dem Motto: „er-fahre“ die liebenswerte Stadt mit dem Speichenflitzer und unternehme eine spannende (Zeit-) Reise durch die Altstadt.

Die Kreisstadt verfügt über ein stattliches Hotel- und Gaststättenangebot, das Quartiere in allen Kategorien und Preisklassen anbietet

Der Regental-Radweg verbindet die Radverkehrsknotenpunkte in der Adolf-Kolping-Straße und Janahofstraße / Radpavillon Stadellohe entlang einer Flusspromenade (800 Meter).

  

  • Kostenlose E-Bike-Ladestation am Floßhafen (Spitalplatz)
  • Kostenlose E-Bike-Ladestation bei den Stadtwerken (Further Str. 4)
  • Kostenlose E-Bike-Ladestation auf dem Marktplatz 

 (Fern- ) Radwegenetz

Cham hat sich zur Drehscheibe für familienfreundliche Radtouren mit ausgezeichneter radtouristischer Infrastruktur entwickelt. Die flache Topografie des Chamer Beckens mit ihrem breitem Wiesengürtel und bewaldeten Anhöhen übt einen besonderen Reiz auf Genussradler aus. Über 30 markierte Radrouten machen die Stadt zu einem der wichtigsten Radwege-Drehkreuze im Bayerischen Wald. 

Knotenpunkt Adolph-Kolping-Straße: Schwarzach–Regen–Radweg, Grünes Dach Radweg, Festspiel-Radweg.

Knotenpunkt Janahofstraße: Startpunkt des Chambtal-Radwegs, der bis Kammerdorf (5 km) auf identischer Wegstrecke des Regental-Radweg verläuft. Ebenso der Fernradweg München-Regensburg-Prag der München via der Weltkulturerbestadt Regensburg mit der (Goldenen) Hauptstadt Prag verbindet - und sich in Furth im Wald vom Chambtal-Radweg trennt und in nördlicher Richtung nach 5 km die bayerisch-böhmische Landesgrenze am Grenzübergang Schafberg/Ovri Vrh, 5 km überquert. 

Die Euro Velo 13 (Iron Curtain Trail)- initiiert vom ECF (European Cyclists Federation) - ist ein europäischer Radweg, der auf seiner 10 400 km langen Wegstrecke 20 Länder - darunter auch das ehemalige deutsch-deutsche Grenzgebiet sowie Ostbayern und Böhmen grenznah durchquert. Iron Curtain Trail

Euro Velo 13, Europa-Radweg Eiserner Vorhang, Ostbayerischer Abschnitt

 Kreisstadt Cham - Die Stadt am Regenbogen

Die ehemalige Grenzlandlage änderte sich durch die Osterweiterung schlagartig in eine zentraleuropäische Lage. So verwandelte sich die Region vom früheren"Armenhaus" zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort, dessen prosperierende Wirtschaftskraft sich seit dem Jahr 2000 nahezu verdoppelt hat, weswegen nahezu Vollbeschäftigungherrscht.

Cham hat jede Menge an Sehenswürdigkeiten zu bieten wie z.B. das terrakottafarbene, zweitürmige Biertor (liegt einen Katzensprung vom Regental-Radweg entfernt), der Marktplatz mit historischem Rathaus und Glockenspiel, das Cordonhaus (beherbergt die Tourist-Info), das Bürgerspital von 1300, die Klosterkirche Maria Hilf, die romanische Stadtpfarrkirche St. Jakob am Marktplatz, das Museum SPUR und vieles mehr.

Das Herz der Stadt bildet der historische Marktplatz, an dem sich u.a. der kunstvolle Marktbrunnen, das spätgotische Rathaus, die Kirche St. Jakob (13. Jh.) und der Herzstein befindet.

Die Kreisstadt Cham (370 m ü.NN.) blickt als Handels-, Schul-, Behörden- und Garnisonsstadt auf eine über 1000-jährige Geschichte zurück. Heute zählt die aufstrebende Stadt 17.381 Einwohner (Stand 31. Dez. 2023). Obwohl die Stadt Cham in einer Flussschleife des Regens errichtet wurde, leitet sich ihr Name vom Flüsschen Chamb ab, dessen Name auf das keltische Wort "kambos" zurückgeht, das sinngemäß krumm bzw. gewunden bedeutet. Der Chamb entspringt im Böhmerwald und stellt den  „Hauptfluss“ des Chamer Beckens dar. Zugleich bildet er die Wasserscheide zwischen dem Bayerischen und dem Oberpfälzer Wald.

Das Zentrum der alten Handelsstadt bildet der historische Marktplatz mit spätgotischem Rathaus, der Pfarrkirche St. Jakob aus dem 14. Jahrhundert und dem kunstvollen Marktbrunnen mit seinen wasserspeienden Figuren. 

Cafes, Gaststätten sowie Freisitze laden auf dem Markplatz zum Verweilen bzw. Energienachschub ein.

Foto: Skulptur von Graf Luckner, geboren in Cham, war ein berühmter Freibeuter und Admiral in der französischen Armee.

Ein denkwürdiges Ereignis sollte man auf dem Chamer Marktplatz nicht verpassen (täglich 12:05 Uhr). Dann ertönt nämlich ein ganz besonderes Spektakel, wenn auf dem Glockenspiel des Rathauses die französische Nationalhymne, die "Marseillaise" zu hören ist. Ursprünglich hieß das Lied, geschrieben 1792 von Claude Joseph Rouget de Lisle, "Kriegslied für die Rheinarmee" und war einem gewissen Nikolaus Graf von Luckner gewidmet. Einheimische sprechen gern von der heimlichen Hauptstadt Frankreichs, denn Nikolaus Graf von Luckner war gebürtiger Chamer. Dieser verbrachte seine Jugendjahre hier in der Stadt, bevor er im Alter von 15 Jahren seine große militärische Karriere startete, die ihn über verschiedene Stationen 1763 bis an den Hof des französischen Königs brachte und ihm 1791 sogar den Marschallstitel bescherte.

Auch im Cham der heutigen Zeit ist Luckner nach wie vor allgegenwärtig. Die Besichtigung seines Geburtshauses ist fester Bestandteil einer jeden Stadtführung, auf dem kunstvollen Marktplatzbrunnen ist er als wasserspeiende Statue dargestellt und im gesamten Innenstadtbereich trifft man gleich auf mehrere lebensgroße Luckner-Figuren mit prächtigen Uniformen. Nicht zuletzt gibt es seit 2015 auch einen eigens für den Helden der Stadt geschaffenen Graf-Luckner-Platz.

Ob Graf Luckner jemals Rad fuhr, ist historisch nicht verbürgt. Dennoch wurden ihm zu Ehren zwei "Luckner Runden" (25/38 km) gewidmet. Die Rundtouren sind nicht separat ausgeschildert, sondern folgen der überörtlichen Radwegbeschilderung. 

Radverkehrsknotenpunkt Radpavillon Stadellohe

Wegweisung, Informationsschautafeln, kostenlose Radboxen und radfreundliche Gastbetriebe - Radtouristen genießen im Naturpark Oberer Bayerischer Wald eine vorbildliche Infrastruktur. Der Radpavillon befindet sich beim „Flugplatzweg“ in Sichtweite der Janahofer Straße neben dem Parkplatz Stadellohe. Der Pavillon bietet die Möglichkeit, Räder und Gepäck dort sicher und geschützt zu deponieren. Die Radboxen sind mit handelsüblichen Kabelschlössern absperrbar. Die Benutzung des Radpavillon Stadellohe ist kostenfrei!

  Sternradtouren - Jeden Tag ein Treffer

Wer den »Naturpark Oberer Bayerischer Wald« als Urlaubsdomizil wählt, dem bieten sich ausgehend von einer Basislocation eine Fülle an Sternradtouroptionen. Dies erspart umständliches Ein- Auschecken, Ein- Auspacken sowie den lästigen Gepäcktransport. Nach jeder Radtour in dieselbe Unterkunft zurückzukehren birgt komfortable Annehmlichkeiten, da man sich ohne nervigen Zimmerwechsel nicht jedes mal auf eine fremde Umgebung bzw. Location einzustellen braucht. Sowohl die Kreisstadt Cham, als auch Miltach, Bad Kötzting und Furth im Wald bieten sich mit ihren Radwegeschnittpunkten als Urlaubsort an. Weil das Radwegenetz hält was es verspricht, vermögen abwechselnd Flüsse- Themen- Bahntrassen-Radwege - einschließlich regionaler Rundtouren - einen Radurlaub in herrlicher Naturkulissezu zu bereichern. Sternradlern verspricht die Destination nach dem Motto <Jeder Tag ein Treffer> Punktlandungen erster Güte. Der Clou: der Wechsel von urbanen und natürlichen Lebens- und Erlebnisräumen im Tagesrhythmus setzt reizvolle Kontrastpunkte. Die romantischen Flusstäler des Landkreises Cham bieten in sanfter Hügellandschaft von Regen, Chamb und Schwarzach – ebenso wie mehrere Bahntrassen-Radwege - ideale Bedingungen für Familien- Genuss- und Tourenradler sowie für Gravelbiker. 

Foto: das abgebildete Radwegenetz lässt nur ansatzweise erahnen, welch weitverzweigtes Tourenpotential sich im Naturpark Oberer Bayerischer Wald verbirgt. Wer die traumhafte Naturlandschaft erkunden möchte, hat mehr als 30 Radtouren mit einer Gesamtlänge von über 1 200 Kilometer zur Auswahl. Hinzu kommen epische Mountainbike-Pfade und Trails aller Schwierigkeitsgradlevels  - allen voran die TRANS BAYERWALD. Zu guter Letzt gibt es auch sagenhafte Gravelbikestrecken, die sich wie ein Spinnennetz über die große Landkreisfläche von 1.527 km² ausbreiten. 

Seinen Namen hat Cham übrigens vom Chamb-Fluss, der in Böhmen entspringt, durch die Cham-Further Senke, einen uralten Völker- und Handelsweg, nach Cham fließt und beim Ortsteil Altenstadt in den Regen-Fluss mündet. Der Name „Chamb“ geht auf das keltische Wort „kambos“ zurück, das mit „krumm“ oder „gewunden“ übersetzt wird. Ausgesprochen wird der Stadtname mit hartem "K" und langem "A".

Cordonhaus 

Die städtische Galerie im Cordonhaus präsentiert regelmäßig wechselnde Ausstellungen, während sich im Obergeschoss unter dem Titel „Aus grauer Vorzeit“ eine Dauerausstellung zur Vor- und Frühgeschichte des Chamer Beckens befindet, welche einen umfassenden Überblick zu archäologischen Funden - sprich der Siedlungsgeschichte - der Region gibt. 

Das Cordonhaus an der inneren Stadtmauer mit seinen historischen Räumen und dem schönen Innenhof mit Arkaden- und Laubengang wurde ansehnlich restauriert. Das spätgotische Gebäude (16. Jahrhundert) ist neben dem Rathaus der älteste erhaltene Profanbau der Stadt. In dem Antikriegsfilm "Die Brücke" von Bernhard Wicki spielte das historische Armenhaus eine zentrale Rolle.

  Wegen Bauarbeiten an der Flutbrücke Stadellohe, befindet sich der Startpunkt des Chambtal-Radwegs bis 2026 beim Parkplatz Cham-Quadfeldmühle (Parkplatz P3 Altstadt-Süd II)! 

 Radwegewechsel / Schnittstelle (KM 238)

Der Startpunkt des Chambtal-Radwegs befindet sich in umittelbarer Nähe des Radpavillons beim „Flugplatzweg“ auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Janahofer Straße vis a vis eines Autohauses, wobei der Regental-Radweg noch bis Kammerdorf (5 km) auf identischer Wegstrecke verläuft.  

Der Chambtal-Radweg ist der fünfte und damit letzte Flussbegleiter auf dem bayerischen Streckenabschnitt des »Fernradweg München-Regensburg-Prag«