• Moldau-Ursprung - Vogelgezwitscher - Rauschen der Bäume - gurgelndes Wasser
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  • Haideltour - Sagenhaftes Naturerlebnis
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  • Mega-Fun auf der Haideltour
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  • 35 Meter hoher Haidel-Aussichtsturm
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  • 360° - Mega-Aussicht auf dem Haidel (1.166 m)
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  • Haidel (1.166 m) 360° - Mega-Panoramablick
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  • Touren-Highlight - DAS Best Of für malträtierte Beinmuskulatur an der Kneippanlage Jogl
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  • Haidel (1.166 m) 360° - Mega-Panoramablick
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  • Haideltour
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  • Schwendreuter Kapelle (1.000 m) - erbaut 1755 - am Westhang des Haidel
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  • Faszinierende Rundum-Aussicht vom Haidel (1.167 m)
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  • Leopoldsreut (1.110 m) - auf den Spuren verschwundener Dörfer
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  • Haideltour - Geschichtsträchtige Tour mit Mega-Panorama
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Ausgangspunkt Haidmühle

Haidmühle – staatlich anerkannter Erholungsort - liegt in einer sanften Talmulde unweit der Grenze zur Tschechischen Republik im Bayerischen Wald, genauer gesagt im Dreiländereck Deutschland (Ostbayern), Tschechien (Südböhmen) und Österreich (Österreichisches Mühlviertel). Umgeben von reizvoller Berg- und  Waldlandschaft breitet sich z.T. ein grenzüberschreitendes Radtourennetz aller Schwierigkeitsgrade aus. Zum Radfahren herrschen ideale Bedingungen, weil die Gegend nachweislich eine der reinsten Luftqualitäten Deutschlands besitzt was den Freizeit- und  Erholungswert ungemein steigert.

Streckenportrait

Einen derart - mit dem Rad - leicht erreichbaren Gipfel wie der Haidel (1 167 m) mit seiner überwältigenden Postkartenaussicht hat für deutsche Mittelgebirge Seltenheitswert. Diese Tatsache hat damit zu tun, dass der Startpunkt in Haidmühle bereits 830 m hoch liegt und die gleichmäßigen Anstiege überwiegend im niedrigen einstelligen Prozentbereich erträglich sind. Das moderate Streckenprofil i.V. mit der hindernisfreien Bodenbeschaffenheit klassifizieren die Haidel-Rundtour als familiengeeignet weshalb die Route bis auf Rennräder mit jeder Radgattung befahrbar ist. Dass am Ende der Tour ein "Überraschungsei" in Form eines "Gesundbrunnens" auf ausgemergelte Besucher wartet, toppt die außergewöhnlich schöne Rundtour zusätzlich.

Ausgerichtet als gemütliche Halbtagestour bleibt für die Besichtigung versunkener Dörfer, die Besteigung des Haidelturms, erholsame Zwischenstopps sowie das Informationsangebot der am Wegesrand aufgestellten Schautafeln ausreichend Zeit.

Eckdaten

  • Streckenlänge: 31,1 km
  • 598 Höhenmeter
  • Hochpunkt 1 167 m
  • Tiefpunkt 830 m
  • Teils schwach befahrene Nebenstraße, überwiegend Forstwege
  • Ausgangspunkt/Endpunkt: Haidmühle
  • Fahrzeitprognose bei gemütlicher Fahrweise inkl. Pausenstopps: etwa 3½ Stunden

Zum Dreiländereck Bayerischer Wald gehören die Orte Grainet, Haidmühle, Hinterschmiding, Jandelsbrunn, Neureichenau und Philippsreut. Zu den sogenannten Hausbergen zählen: Almberg, Haidel und Dreisessel.

 E-Bike-Verleih- und E-Bike-Ladestationen 

    Haidl Tour Video

    Streckengrafik mit Höhenprofil


    Bewegen sie ihren Cursor auf dem Höhenprofil, wird interaktiv oben auf der Streckengraphik die geographische Position eingeblendet.

    Haftungsausschluss:

    Biketouristik – Media übernimmt keine Gewähr für die Korrektheit downgeloadeter Trackdaten. Die Verwendung von GPS-Tracks geschieht in Eigenverantwortung des Users und schließt Haftungsansprüche gegenüber dem Anbieter ausnahmslos aus.



      Moldau-Ursprung

    In der herrlichen Natur-Oase am Moldau-Ursprung lässt es sich bei Vogelgezwitscher, dem Rauschen der Bäume und gurgelndem Wasser bestens abschalten. Die Kalte Moldau (Studená Vltava) entspringt im Bayerischen Wald nördlich des Bramandlberges und des Hirschberges auf einer Höhe von 855 m ü.M. Hierbei bildet der Zusammenfluss der Quellbäche Weberaubach, Goldgrubenbach und Rothbach im sumpfigem Waldgebiet am Hang des Berges Haidel den Ursprung der Kalten Moldau.

    Der Felsblock mit den eingravierten Quellbächen symbolisiert sozusagen den geographischen Ursprung der Kalten Moldau.

    Nachdem die Kalte Moldau bei Haidmühle den Mirasatbach und den Kreuzbach aufgenommen hat markiert sie nach den Zuflüssen des Moorbaches und des Ruttenbaches auf rund zwei Kilometer Länge den deutsch-tschechischen Grenzverlauf bevor sie in Nové Údolí (Neuthal) ins tschechische Nachbarland abfließt. Hinter der Landesgrenze stehen auf einer Fläche von 101 ha die Bergmoorwiesen seit 1985 als ausgewiesenes Naturdenkmal Spálený luh unter besonderem Schutz. Unterhalb der Lorenzberge und dem Stožec (Tussetberg, 1065 m ü.M.) fließt die Kalte Moldau durch den Ort Stožec (Tusset) und weiter nach Cerný Kríž (Schwarzes Kreuz). 

    Der Unterlauf der Kalten Moldau mäandert jenseits der Grenze durch geschützte Auenlandschaft, wo sie sich nach 24 Kilometern (Höhendifferenz 121 Meter) bei Chlum (Humwald) - einem Ortsteil der Stadt Volary (Wallern) -  im Moor Mrtvý luh (Tote Au) mit der Warmen Moldau (Teplá Vltava) vereinigt, die ihrerseits etwa 500 m nördlich der bayerisch-tschechischen Grenze (nahe Kvilda/CZ (Außergefild) am Südosthang des Schwarzberg (Cerná hora) im Böhmerwald entspringt (Quellhöhe 1.172 m ü.M.).

    Ab dem Zusammenfluss (736 m ü.M.) heißt der Fluß Moldau (Vltava) - abgeleitet aus dem altgermanischen "Wilt ahwa" (wildes Wasser). Mäandrierend fließt sie durch ein flaches, waldreiches Tal, ehe sie bei Nova Pec (Neuofen) im 48 Kilometer langen Lipno-Stausee (Moldaustausee) gestaut wird. 

    Tipp: Zwischen Stozek (Tusset) und Nova Pec (Neuofen) am Moldaustausee besteht entlang der mäandernden Moldau durch idyllische Hochmoorlandschaften eine 9 km lange, verkehrsfreie, flache Straßenverbindung. Abgesehen davon gibt von dort aus Stichverbindungen (230 hm) zum Schwarzenberger-Schwemmkanal

    Zur Zeit des Kalten Krieges (1949-1989) war Europa durch den Eisernen Vorhang geteilt, weswegen das Tal der Kalten Moldau zwischen Stožec und der deutschen Grenze damals Sperrgebiet war. 

    Als längster Fluss Tschechiens (430 km) und größter Nebenfluss der Elbe wird die Moldau häufig als „Böhmisches Meer“ bezeichnet. Sie entwässert ein Gebiet von 28.000 km² mit durchschnittlich 151 m³/s an der Elbmündung. Am Zusammenfluss mit der Elbe (330 km in Tschechien) bei Melník weist die Moldau im Vgl. zur Elbe nicht nur einen längeren Flussverlauf auf sondern ist zudem auch wasserreicher, weshalb sie den hydrologischen Hauptfluss des Elbeflusssystems darstellt.